Mehr Kunden durch neuen Standort

Dampfgeneration Augsburg: Löst die E-Zigarette den Tabak ab?

Der Standortwechsel der Dampfgeneration in Augsburg soll mehr Kunden in den Laden bringen. Damit rückt die E-Zigarette mehr ins Bild der Augsburger Innenstadt. Das wirft die Frage auf: Verdrängt der Dampf den Rauch?

Der Hype um die E-Zigarette ist vorbei. Das diagnostiziert zumindest Sven Grunwald. Er leitet die Dampfgeneration Filiale vis-à-vis des Moritzplatzes in Augsburg. Doch auch ohne Hype – oder gerade weil die E-Zigarette nicht mehr hyped – sieht Grunwald den Markt positiv: „Wir sind schon über den Hype hinaus, denn die E-Zigarette ist inzwischen ein fester Bestandteil der Gesellschaft geworden.“ Diesen Standpunkt deckt auch das Altersspektrum der Kunden in der Dampfgeneration. Alle Altersklassen seien vertreten, erklärt Grunwald, nur unter 18-jährigen dürfen bei ihm nicht einkaufen. „Unser ältester Kunde ist meines Wissens nach sogar schon 87 Jahre alt“, so der Shop-Leiter.

Neuer Standort soll mehr Kunden locken

Erst vor ein paar Monaten ist Grunwald vom Färbergäßchen in die Bürgermeister-Fischer-Straße gezogen. In dem neuen Standort sieht er einen erheblichen Vorteil. Die Fläche sei im alten Laden kleiner gewesen, auch die Lage an einer weniger belaufenen Straße war ungünstig. Außerdem gibt es im Geschäft mit E-Zigaretten einen entscheidenden Nachteil gegenüber anderen Läden: Die Werbeflächen sind gesetzlich beschränkt. Doch da verfügt die Dampfgeneration über einen Kniff, welcher sich auch im neuen Laden besser umsetzen lässt: Eine große Theke präsentiert viele Produkte. „Wir können so unser Sortiment besser zeigen“, erklärt Grunwald den Umzug, „außerdem war es nach vier Jahren in der alten Location an der Zeit unseren Laden aktueller zu gestalten.“

Löst die E-Zigarette den Tabak ab?

Doch ganz unabhängig vom abgeklungenem Hype: Steigert allein die neue Lage das Geschäft mit den elektrisch betriebenen Dampfern oder beginnt die E-Zigarette ganz generell ihren Siegesmarsch gegen den klassisch gerauchten Tabak? „Tatsächlich machen Umsteiger einen sehr großen Teil unserer Kundschaft aus“, weiß Sven Grunwald. Ausschlaggebend dafür hält er vor allem die geringere Geruchsbelästigung der dampfenden E-Zigaretten. Auch den Geschmack hält er für besser und den Konsum insgesamt günstiger. Auch gesundheitlich sollen laut Grundwald die E-Zigaretten besser sein als die herkömmlichen Zigaretten.

Entgegen dem steht jedoch eine neue Studie aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese möchte belegen, dass in den USA zahlreiche Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten schwere Lungenschäden davon tragen würden. Sven Grunwald hält die Studie zumindest für den deutschen Markt nicht für zutreffend: „Natürlich ist Nichtrauchen gesünder als E-Zigarette rauchen. Aber die Studie aus den USA passt nicht auf den deutschen Markt. Denn die Lungenbeschwerden sind dort nicht auf die E-Zigarette an sich zurückzuführen. Hier geht es mehr um die Liquids und deren Zusatzstoffe. Da kann in den USA auch Cannabis dabei sein. Aber bei den in Deutschland vertriebenen Produkten gibt es strenge Kontrollen. Das ist dann auch alles zertifiziert.“  

Mehr Kunden durch neuen Standort

Dampfgeneration Augsburg: Löst die E-Zigarette den Tabak ab?

Der Standortwechsel der Dampfgeneration in Augsburg soll mehr Kunden in den Laden bringen. Damit rückt die E-Zigarette mehr ins Bild der Augsburger Innenstadt. Das wirft die Frage auf: Verdrängt der Dampf den Rauch?

Der Hype um die E-Zigarette ist vorbei. Das diagnostiziert zumindest Sven Grunwald. Er leitet die Dampfgeneration Filiale vis-à-vis des Moritzplatzes in Augsburg. Doch auch ohne Hype – oder gerade weil die E-Zigarette nicht mehr hyped – sieht Grunwald den Markt positiv: „Wir sind schon über den Hype hinaus, denn die E-Zigarette ist inzwischen ein fester Bestandteil der Gesellschaft geworden.“ Diesen Standpunkt deckt auch das Altersspektrum der Kunden in der Dampfgeneration. Alle Altersklassen seien vertreten, erklärt Grunwald, nur unter 18-jährigen dürfen bei ihm nicht einkaufen. „Unser ältester Kunde ist meines Wissens nach sogar schon 87 Jahre alt“, so der Shop-Leiter.

Neuer Standort soll mehr Kunden locken

Erst vor ein paar Monaten ist Grunwald vom Färbergäßchen in die Bürgermeister-Fischer-Straße gezogen. In dem neuen Standort sieht er einen erheblichen Vorteil. Die Fläche sei im alten Laden kleiner gewesen, auch die Lage an einer weniger belaufenen Straße war ungünstig. Außerdem gibt es im Geschäft mit E-Zigaretten einen entscheidenden Nachteil gegenüber anderen Läden: Die Werbeflächen sind gesetzlich beschränkt. Doch da verfügt die Dampfgeneration über einen Kniff, welcher sich auch im neuen Laden besser umsetzen lässt: Eine große Theke präsentiert viele Produkte. „Wir können so unser Sortiment besser zeigen“, erklärt Grunwald den Umzug, „außerdem war es nach vier Jahren in der alten Location an der Zeit unseren Laden aktueller zu gestalten.“

Löst die E-Zigarette den Tabak ab?

Doch ganz unabhängig vom abgeklungenem Hype: Steigert allein die neue Lage das Geschäft mit den elektrisch betriebenen Dampfern oder beginnt die E-Zigarette ganz generell ihren Siegesmarsch gegen den klassisch gerauchten Tabak? „Tatsächlich machen Umsteiger einen sehr großen Teil unserer Kundschaft aus“, weiß Sven Grunwald. Ausschlaggebend dafür hält er vor allem die geringere Geruchsbelästigung der dampfenden E-Zigaretten. Auch den Geschmack hält er für besser und den Konsum insgesamt günstiger. Auch gesundheitlich sollen laut Grundwald die E-Zigaretten besser sein als die herkömmlichen Zigaretten.

Entgegen dem steht jedoch eine neue Studie aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese möchte belegen, dass in den USA zahlreiche Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten schwere Lungenschäden davon tragen würden. Sven Grunwald hält die Studie zumindest für den deutschen Markt nicht für zutreffend: „Natürlich ist Nichtrauchen gesünder als E-Zigarette rauchen. Aber die Studie aus den USA passt nicht auf den deutschen Markt. Denn die Lungenbeschwerden sind dort nicht auf die E-Zigarette an sich zurückzuführen. Hier geht es mehr um die Liquids und deren Zusatzstoffe. Da kann in den USA auch Cannabis dabei sein. Aber bei den in Deutschland vertriebenen Produkten gibt es strenge Kontrollen. Das ist dann auch alles zertifiziert.“  

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