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Am Mittwoch, 15. April, findet in Bayern wieder der sogenannte Blitzermarathon statt. Auch in Bayerisch-Schwaben müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Wo genau geblitzt wird, haben die Behörden im Vorfeld bekannt gegeben.
Die Aktion beginnt um 6 Uhr morgens und dauert 24 Stunden bis Donnerstagfrüh. Sie ist Teil einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne, an der sich auch das Polizeipräsidium Schwaben Nord beteiligt. Neben der Polizei sind auch kommunale Verkehrsüberwachungen im Einsatz.
Hintergrund der Kontrollen ist die weiterhin hohe Zahl schwerer Verkehrsunfälle. Nach Angaben der Polizei kamen im Jahr 2025 allein in Nordschwaben 37 Menschen bei Unfällen ums Leben. In mehreren Fällen spielte überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Mit dem Blitzermarathon soll deshalb gezielt für die Risiken zu schnellen Fahrens sensibilisiert werden.
„Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod. Das Ziel unserer Aktion ist es, Raser zu stoppen, Leben zu schützen und die Menschen für verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren“, wird Innenstaatssekretär Sandro Kirchner zitiert.
Auch wenn bei den Kontrollen Verstöße geahndet werden: Im Mittelpunkt steht laut Innenministerium nicht das Kassieren von Bußgeldern, sondern die Prävention. Verkehrsteilnehmende sollen für Tempolimits sensibilisiert und zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr bewegt werden.
Die konkreten Standorte der Blitzer werden – wie in den vergangenen Jahren – vorab veröffentlicht. In Bayerisch-Schwaben sind zahlreiche Städte, Gemeinden und Bundesstraßen betroffen.
Landkreis Dillingen an der Donau
Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle. Der Blitzermarathon soll deshalb nicht nur kurzfristig für mehr Kontrollen sorgen, sondern langfristig das Fahrverhalten verändern.
Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt laut Polizei, dass viele Verkehrsteilnehmende ihr Tempo während der Aktion bewusst anpassen. Langfristig soll so die Zahl der Unfälle sinken.
Wer am Mittwoch unterwegs ist, sollte besonders auf die Geschwindigkeit achten – vor allem innerorts, vor Schulen, auf Landstraßen und an bekannten Unfallschwerpunkten. Grundsätzlich gilt: Wer sich an die Tempolimits hält, muss auch beim Blitzermarathon keine Strafen befürchten.