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bayernkreativ Dialogforum: Schwabens Kreativität als Erfolgsfaktor
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bayernkreativ Dialogforum: Schwabens Kreativität als Erfolgsfaktor

 Eva Weber, 2. Bürgermeisterin Augsburg und Dirk Kiefer, Leiter Zentrum Kultur- und Kreativwirtschaft. Foto: Ingo Dumreicher

Schwabens kreative Wirtschaft boomt: Mit insgesamt 2,3 Milliarden Euro Jahresumsatz hängt dieser Wirtschaftszweig sogar das Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region ab. Ziel des bayernkreativ Dialogforums war es, Schwabens Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu stärken. Im Zentrum der Veranstaltung Ende April in Augsburg stand die Frage: Wie lassen sich schöpferische Ideen und wirtschaftlicher Erfolg verbinden?

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

„In Bayerisch-Schwaben gibt es viele Kreative mit großartigen Ideen. Wenn Kultur- und Kreativschaffende das wirtschaftliche Potenzial ihrer Ideen erkennen, unternehmerisch tätig werden und sich trauen zu wachsen, dann könnte hier noch viel mehr entstehen“, so Dominik Haßelkuss, Geschäftsführer der Gastfreund GmbH. Mit seiner Aussage sprach Haßelkuss vielen Kultur- und Kreativschaffenden aus der Seele. Rund 60 von ihnen hatten sich Ende April in Augsburg versammelt: Sie waren der Einladung des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft, der Stadt Augsburg, der IHK Schwaben und der Europäischen Metropolregion München gefolgt. „Gerade in der Region ist die Vernetzung von Kultur- und Kreativschaffenden auf menschlicher wie auf digitaler Ebene notwendig. Nur so können Unternehmen zukunftsfähig sein und weitere Akteure der Branche für den Standort begeistern“, so Haßelkuss. Mit rund 2,3 Milliarden Euro liegt der Jahresumsatz sogar noch vor dem des Hotel- und Gaststättengewerbes in der Region Schwaben.

bayernkreativ Dialogforum befragte Kultur- und Kreativschaffende

Ziel des bayernkreativ Dialogforums war es, die Bedürfnisse und Erfahrungen Kultur- und Kreativschaffenden aus Schwaben zu erfragen. Unter anderem richtete sich das bayernkreativ Dialogforum dabei an Architekten, Künstler, Designer sowie Werbeschaffende und Autoren. Diese Erkenntnisse wird das neu gegründete Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft aufnehmen. Sie sollen dann in das zukünftige Programm des vom Freistaat Bayern finanzierten Zentrums einfließen.

Colin Martzy seit 2015 neues Gesicht der Wirtschaftsförderung in Augsburg

„Am Standort Augsburg zählen etwa 10 Prozent aller Unternehmen und Selbstständigen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Insgesamt sind über 7.000 Menschen in diesem Bereich tätig“, erklärte Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, „als Wirtschaftsreferentin freut es mich besonders, dass in den letzten Jahren schon fünf Unternehmer der Augsburger Kultur- und Kreativwirtschaft für ihre vorbildliche Arbeit Auszeichnungen bekommen haben. Diese beeindruckenden Zahlen zeigen deutlich, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft eine Branche mit großem Potenzial ist! Deshalb hat die Stadt Augsburg seit Januar 2015 mit Herrn Martzy einen eigenen Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung, der die Augsburger Kultur- und Kreativwirtschaft mit Rat und Tat unterstützt.“

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Kultur- und Kreativschaffende erwirtschaften jährlich 2,3 Milliarden Euro

Im Rahmen der Veranstaltung gab der Branchenexperte Michael Söndermann, Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Köln, einen Überblick über die regionale Branchenstruktur Schwabens: Die insgesamt rund 9.500 Unternehmen und Selbständigen erwirtschaften ein Umsatzvolumen von mindestens rund 2,3 Milliarden Euro. Das Hotel- und Gaststättengewerbe dieser touristisch attraktiven Region liegt mit 1,6 Milliarden Euro deutlich darunter. Zu den stärksten Berufsgruppen zählen die Künstler und Schriftsteller mit rund 1.500 Steuerpflichtigen. Es folgen die Architekten mit circa 1.400 Steuerpflichtigen und die Werbegestalter mit rund 1.240 Steuerpflichtigen. Der Bereich Software-/Games-Entwickler fast derzeit in Schwaben circa 1.200 Steuerpflichtige.

Kultur- und Kreativschaffende gestalteten Dialogforum aktiv mit

Dominik Haßelkuss, Benjamin Mayer und Sven Müller zeigten auch unternehmerische Praxisbeispiele auf. Sie erklärten den Kreativschaffenden, wie sie Kunden erschließen und mit anderen Wirtschaftsbranchen vernetzen können. „Wir freuen uns, dass sich so viele Kultur- und Kreativschaffende in Schwaben aktiv an der Ausrichtung und dem Programm ihres Zentrums beteiligen“, so Dirk Kiefer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft, „so vielfältig die Branche ist, so unterschiedlich sind auch die Potenziale und die Schwierigkeiten auf dem Weg, schöpferische Ideen und wirtschaftlichen Erfolg zu verbinden. Nur durch diesen direkten Kontakt mit den Kultur- und Kreativschaffenden können wir mit unseren Beratungs-, Vernetzungs- und Unterstützungsangeboten die Wirtschaftskraft der Branche wirklich gezielt fördern.“

Kreativität macht Schwabens Wirtschaft erfolgreich

Innovationen sind die Kernkompetenz der Kultur- und Kreativschaffenden. Sie haben daher häufig einen relevanten Einfluss auf andere Wirtschaftsbranchen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Kultur- und Kreativwirtschaft klar definiert. Darin werden jene Unternehmen erfasst, welche sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und medialen Verbreitung von kulturellen und kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Gleichzeitig sind diese Unternehmen überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert. Die Kultur- und Kreativwirtschaft setzt sich aus elf Teilmärkten zusammen: Die Musikwirtschaft, der Buchmarkt, der Kunstmarkt, die Filmwirtschaft, die Rundfunkwirtschaft, der Markt für darstellende Künste, die Designwirtschaft, der Architekturmarkt, der Pressemarkt sowie der Werbemarkt und die Software/Games-Industrie gehören dazu. Der schöpferische Akt verbindet die einzelnen Teilmärkte zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Typisch für die Branche ist der große Anteil an Freiberuflern und Kleinstunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Millionen Eur. Diese Gruppe macht 97 Prozent der insgesamt 47.000 Unternehmen in Bayern aus.