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Augsburger Panther stärken Partnerstruktur und investieren in Zukunft
Sponsorenabend

Augsburger Panther stärken Partnerstruktur und investieren in Zukunft

Die Augsburger Panther luden am 18. März zu einem großen Sponsorenabend in den Pantherclub ein. Quelle: Sportberichte | Adrian Goldberg
Die Augsburger Panther luden am 18. März zu einem großen Sponsorenabend in den Pantherclub ein. Quelle: Sportberichte | Adrian Goldberg

Beim Sponsorenabend ziehen die Augsburger Panther Bilanz der Saison 2025/26 und skizzieren ihre Strategie: Nachwuchsförderung, Infrastrukturprojekte und eine stabile Sponsorenbasis stehen im Fokus.

Beim traditionellen Sponsorenabend im Pantherclub haben die Augsburger Panther gemeinsam mit ihren Partnern auf die Saison 2025/26 zurückgeblickt und zugleich zentrale Handlungsfelder für die Zukunft skizziert. Geschäftsführer Maximilian Horber und Sportdirektor Larry Mitchell machten deutlich: Der Club befindet sich weiterhin in einem Entwicklungsprozess – sportlich wie strukturell.

Nachwuchsarbeit als Schlüsselthema

Ein zentrales Anliegen bleibt die Förderung junger Talente. Die enge Verzahnung mit dem AEV-Nachwuchs werde konsequent ausgebaut, betonte Horber. Ehemalige Profis seien inzwischen fest in die Nachwuchsarbeit integriert. Gleichzeitig sei die geplante Überdachung der zweiten Eisfläche („Bahn II“) entscheidend, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wenn wir in der Ausbildung von Talenten wettbewerbsfähig bleiben wollen, bleibt eine Einhausung von Bahn II der wichtigste Schlüssel“, so Horber.

Infrastruktur und Standorttreue

Ein Ausbau des Curt-Frenzel-Stadions steht aktuell nicht im Fokus. Stattdessen bekennen sich die Panther klar zum bestehenden Standort. Priorität habe weiterhin die Verbesserung der Trainings- und Nachwuchsbedingungen. Parallel investiert der Club in bestehende Strukturen – etwa in die Modernisierung des Fanshops sowie perspektivisch in den Pantherclub als Eventlocation.

Stabile Sponsorenstruktur und neue Partnerstrategie

Wirtschaftlich setzen die Panther bewusst auf eine breite Sponsorenbasis statt auf einzelne Großinvestoren. „Wir haben, das ist so beabsichtigt und wirtschaftlich gesund, eine flache und breite Sponsorenpyramide“, erklärte Horber. Mit der Einführung der Kategorie „Exklusivpartner“ will der Club zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für bestehende Partner schaffen. Ein erstes Beispiel ist die AHA GmbH, die in diese neue Ebene aufgestiegen ist.

Zugleich profitieren Sponsoren von der steigenden Reichweite des Eishockeys: Sowohl die Zuschauerzahlen im Stadion als auch die TV-Reichweiten wachsen kontinuierlich. In Augsburg lag die Auslastung bei rund 98 Prozent, 21 Spiele waren ausverkauft.

Sportliche Entwicklung bleibt Prozess

Sportlich sehen Clubführung und Management Fortschritte, aber weiterhin Verbesserungspotenzial. Nach dem frühzeitigen Klassenerhalt beendeten die Panther die Saison auf Platz 11. Ziel bleibt die schrittweise Annäherung an die Playoff-Ränge. „Wir wollen uns weiter nach oben arbeiten und wieder Playoff-Eishockey nach Augsburg holen“, so Horber. Auch Mitchell betonte, dass das Team in vielen engen Spielen konkurrenzfähig gewesen sei, künftig aber mehr Punkte holen müsse.

Kaderplanung und Ausblick

Für die kommende Saison wurden erste personelle Weichen früh gestellt. Gleichzeitig stehen noch Entscheidungen bei Schlüsselpositionen an. Klar ist: Der eingeschlagene Weg soll konsequent fortgesetzt werden. Fazit: Die Augsburger Panther setzen auf nachhaltiges Wachstum – mit starkem Fokus auf Nachwuchs, Infrastruktur und stabile Partnerschaften. Sportlich bleibt der Anspruch, sich Schritt für Schritt in Richtung Playoffs zu entwickeln.