Schließung

Augsburger Hermann-Schmid-Akademie stellt Betrieb ein

Nach Ende des Schuljahres 2019/2020 muss die Augsburger Hermann-Schmid-Akademie (HSA) den Betrieb einstellen. Betroffen sind rund 560 Schüler.

Die Augsburger Hermann-Schmid-Akademie (HSA) schließt am Ende dieses Schuljahres, darunter die Rudolf-Diesel Realschule, die Wirtschaftsschule, zwei Berufsfachschulen und die Technikerschule. Die HSA-Prokuristin, Nicole Schmid, verkündete das Betriebsende am Freitag während einer Pressekonferenz, an der auch der Augsburger Bildungsreferent Hermann Köhler, die Schulbereichsleiterin der Regierung von Schwaben, Susanne Reif, und der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Schwaben, Bernhard Buchhorn, teilnahmen. „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Beitrag zur Bildungsregion Augsburg geleistet und mehrere tausend Schüler ausgebildet. Die Voraussetzungen haben sich nun aber geändert“, erklärt Nicole Schmid. 

Anschuldigungen haben dem Ruf geschadet 

„Aufgrund von ungerechtfertigten Vorwürfen ist der Ruf der Akademie beschädigt worden. Es gelingt uns daher nicht mehr, auf dem Arbeitsmarkt ausreichend Lehrkräfte für den Schulbetrieb zu rekrutieren“, sagt Schmid. Auch die öffentliche Berichterstattung habe dem Ruf geschädigt. „Entgegen der einzelnen Berichte, haben wir alle Lehrkräfte stets angemessen honoriert. Zudem sind alle Schulspenden ordnungsgemäß verwendet worden.“ Wenn Fehler bei der Beantragung von Fördergeldern gemacht worden seien, dann wäre dies ohne jeden Vorsatz geschehen. „Wir bedauern diese Entwicklung sehr. Der schulische und berufliche Weg unserer Schüler liegt uns sehr am Herzen“, sagt Schmid.  

Unterricht wird weiter fortgeführt

Die 200 Schüler, die dieses Jahr ihren Abschluss machen, soll die Abschlussprüfung in einem geordneten Verfahren gewährleistet werden. Die Regierung von Schwaben werde die Prüfungen begleiten. Das gelte auch für die Realschulen in Schwaben. Alle Schüler, deren Ausbildung nicht im Sommer 2020 endet, sollen bis zum Schuljahresende weiterhin unterrichtet werden. Schmid erklärt: „Mit Unterstützung der Stadt Augsburg und der Regierung von Schwaben setzen wir uns dafür ein, anschließend einen geordneten Übergang auf andere Schulen in der Region Augsburg zu gewährleisten.“ Alle geschlossenen Verträge sollen bis zum Schuljahresende eingehalten werden. Nach der Schließung sollten die Schüler dann an öffentliche oder private Schulen wechseln können, ohne dabei selbst mit der jeweiligen Schule in Kontakt zu treten. „Ich danke der Stadt Augsburg und der Regierung von Schwaben für die enge Zusammenarbeit“, sagt Schmid. In den nächsten Tagen folgen Informationsveranstaltungen, um Unsicherheiten zu klären.

Schließung

Augsburger Hermann-Schmid-Akademie stellt Betrieb ein

Nach Ende des Schuljahres 2019/2020 muss die Augsburger Hermann-Schmid-Akademie (HSA) den Betrieb einstellen. Betroffen sind rund 560 Schüler.

Die Augsburger Hermann-Schmid-Akademie (HSA) schließt am Ende dieses Schuljahres, darunter die Rudolf-Diesel Realschule, die Wirtschaftsschule, zwei Berufsfachschulen und die Technikerschule. Die HSA-Prokuristin, Nicole Schmid, verkündete das Betriebsende am Freitag während einer Pressekonferenz, an der auch der Augsburger Bildungsreferent Hermann Köhler, die Schulbereichsleiterin der Regierung von Schwaben, Susanne Reif, und der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Schwaben, Bernhard Buchhorn, teilnahmen. „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Beitrag zur Bildungsregion Augsburg geleistet und mehrere tausend Schüler ausgebildet. Die Voraussetzungen haben sich nun aber geändert“, erklärt Nicole Schmid. 

Anschuldigungen haben dem Ruf geschadet 

„Aufgrund von ungerechtfertigten Vorwürfen ist der Ruf der Akademie beschädigt worden. Es gelingt uns daher nicht mehr, auf dem Arbeitsmarkt ausreichend Lehrkräfte für den Schulbetrieb zu rekrutieren“, sagt Schmid. Auch die öffentliche Berichterstattung habe dem Ruf geschädigt. „Entgegen der einzelnen Berichte, haben wir alle Lehrkräfte stets angemessen honoriert. Zudem sind alle Schulspenden ordnungsgemäß verwendet worden.“ Wenn Fehler bei der Beantragung von Fördergeldern gemacht worden seien, dann wäre dies ohne jeden Vorsatz geschehen. „Wir bedauern diese Entwicklung sehr. Der schulische und berufliche Weg unserer Schüler liegt uns sehr am Herzen“, sagt Schmid.  

Unterricht wird weiter fortgeführt

Die 200 Schüler, die dieses Jahr ihren Abschluss machen, soll die Abschlussprüfung in einem geordneten Verfahren gewährleistet werden. Die Regierung von Schwaben werde die Prüfungen begleiten. Das gelte auch für die Realschulen in Schwaben. Alle Schüler, deren Ausbildung nicht im Sommer 2020 endet, sollen bis zum Schuljahresende weiterhin unterrichtet werden. Schmid erklärt: „Mit Unterstützung der Stadt Augsburg und der Regierung von Schwaben setzen wir uns dafür ein, anschließend einen geordneten Übergang auf andere Schulen in der Region Augsburg zu gewährleisten.“ Alle geschlossenen Verträge sollen bis zum Schuljahresende eingehalten werden. Nach der Schließung sollten die Schüler dann an öffentliche oder private Schulen wechseln können, ohne dabei selbst mit der jeweiligen Schule in Kontakt zu treten. „Ich danke der Stadt Augsburg und der Regierung von Schwaben für die enge Zusammenarbeit“, sagt Schmid. In den nächsten Tagen folgen Informationsveranstaltungen, um Unsicherheiten zu klären.

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