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Andreas Schmutterer: „Als Optimist glaube ich, dass 2026 nur das Beste bereithält.“
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2026

Andreas Schmutterer: „Als Optimist glaube ich, dass 2026 nur das Beste bereithält.“

Andreas Schmutterer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mediengruppe Pressedruck am Standort Augsburg. Foto: Peter Fastl
Andreas Schmutterer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mediengruppe Pressedruck am Standort Augsburg. Foto: Peter Fastl

Trotz verhaltener Konjunktur sieht Andreas Schmutterer für Bayerisch-Schwaben im Jahr 2026 erste positive Impulse – von Wachstumsbranchen wie Luftfahrt, IT und KI bis hin zu wichtigen Infrastrukturentscheidungen. Die Mediengruppe Pressedruck setzt in diesem Umfeld auf Investitionen in moderne Produktion und digitale Angebote.

Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2026 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben? 

Ohne Frage ist die Wirtschaft in unserer Region in einer schwierigen Phase. Namhafte Unternehmen sind im Wandel, bekannte Betriebe haben angekündigt, Stellen abzubauen, die Bauwirtschaft tritt auf der Stelle. Und doch gibt es Hinweise auf eine erste Belebung im kommenden Jahr. Für Deutschland ist leichtes Wachstum prognostiziert, das kann auch unserer Region Anschub geben.

Die Bundesregierung investiert Milliarden in die Infrastruktur, Verteidigung hat Priorität. Unternehmen wie Renk profitieren von einer guten Auftragslage, ebenso Airbus und Airbus Helicopters, aber auch die zivile Luftfahrt hat Luft unter den Flügeln.

Impulse für das kommende Jahr geben gleich zu Jahresanfang die Premiere des „Safety Camp”, der erste internationale Fachkongress zu Patientensicherheit, Cybersicherheit und Krisenresilienz am 28.01. im Kongress am Park, die Erlebnismesse A\Fair mit der Gesundheitsmesse Intersana vom 30.01. bis 01.02. an der Messe Augsburg. Vom 20. bis 26. April werden die Stadt und die ganze Region mit der Future Week und dem Rocketeer Festival zum Mekka aller Innovationsbegeisterten.

IT und KI sind im Freistaat eine Wachstumsbranche, unsere Region ist rund um den Innovationspark vorn mit dabei. Das neue Uniklinikum verspricht Chancen für Unternehmen und Start-Ups.

Mit Spannung wird 2026 die Entscheidung zur Bahntrasse Augsburg-Ulm erwartet. Der Bundestag wird sich wohl im ersten Halbjahr 2026 damit beschäftigen. Dann muss auch klar sein, was der Streckenverlauf ist – entscheidend für die Region.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2026 auf? 

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit schwer kalkulierbar. Wir alle leben aktuell in keinem besonders wirtschaftsfreundlichen Klima. Unternehmen kämpfen mit ausufernder Bürokratie, hohen Kosten und sinkender Wettbewerbsfähigkeit.

Was wir aber trotzdem – oder besser gesagt: genau deswegen – tun ist: Wir investieren. Mitte 2026 wird die Mediengruppe Pressedruck am Standort Augsburg über eine der modernsten und effizientesten Produktionsinfrastrukturen für Zeitungsdruck im DACH-Raum verfügen. Gleichzeitig treiben wir unseren Transformationsprozess voran und beschleunigen unser Wachstum im Digitalen. Wir optimieren unser Portfolio ständig mit dem Ziel, unsere Position als führender Kommunikationsdienstleister in der Region Bayerisch-Schwaben auf allen Kanälen zu stärken – zum Nutzen unserer Abonnenten, unserer Werbekunden und der gesamten Region.

Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

Ich blicke insbesondere auf die Kommunalwahl 2026, von der ich mir als Familienvater, als Bürger und natürlich auch als Manager neue Impulse erhoffe. Wir brauchen mutige Entscheidungen, Aufbruchstimmung und spürbare Veränderung.

Als Sportbegeisterter wünsche ich mir, dass die Fußball-WM 2026 in Übersee zu einem Sommermärchen wird, das auch zu uns nach Bayerisch-Schwaben schwappt, der FCA am Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz erreicht und die Augsburger Panther nach langer Zeit wieder in den Play-Offs spielen. Und nicht zuletzt als Optimist glaube ich, dass 2026 nur das Beste für uns bereithält.

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