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30 Jahre Klinikum Augsburg
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Klinikum Augsburg

30 Jahre Klinikum Augsburg

 Neujahrsempfang am Klinikum Augsburg, Foto: B4BSCHWABEN

Der Vorstand sowie der Verwaltungsrat des Klinikums Augsburg luden am Freitag, 27.01.2011 zum traditionellen Neujahrsempfang ins Klinikum Augsburg ein. Es gab doppelten Grund zum Feiern, denn das Klinikum Augsburg wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Alexander Schmidtke, Vorstand des Klinikums, sprach über die geplante Generalsanierung des Klinikums.

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Rund 150 Gäste aus Politik und Gesellschaft folgten der Einladung. In seiner Begrüßungsrede, machte der Augsburger Landrat Martin Sailer deutlich, dass durch die angestrebte Generalsanierung des Zentralklinikums die Voraussetzungen für eine Medizin der Zukunft geschaffen werden. „In den nächsten Jahren investieren wir gemeinsam mit dem Freistaat 300 Millionen Euro in die Gebäude-Modernisierung. Weitere 50 Millionen werden für die Ausstattung mit modernster Technik aufgewendet“, erklärte Sailer. Ein wichtiger Meilenstein bei der Generalsanierung, so Sailer, wird die neue Kinderklinik Augsburg/Mutter-Kind-Zentrum Schwaben sein. In dieses Projekt werden weitere 100 Millionen Euro fließen.

1,7 Millionen Patienten in 30 Jahren stationär behandelt

Der stellvertretende Landrat und Landtags-Abgeordnete Max Strehle ließ die vergangenen dreißig Jahre des Klinikums Augsburg noch einmal Revue passieren. Max Strehle war von der ersten Geburtsstunde des Klinikums am 17. April 1982 mit dabei, als die Dermatologie als erste Klinik das Zentralgebäude bezog. „Es sollte ein Ersatz für das alte Hauptkrankenhaus und die nicht mehr zeitgemäßen Einrichtungen Ostkrankenhaus und Westkrankenhaus geschaffen werden.“ Der erste Bauabschnitt wurde mit der 1965 fertig gestellten Kinderklinik realisiert. Das Klinikum Augsburg dann erst 1982 eröffnet. Etwa 1,7 Millionen Patienten wurde bis heute behandelt. Strehle mahnte, dass man aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen müsse. So hätte das Klinikum Augsburg von Anfang an, auf ein höheres Eigenkapital setzen müssen, um Kredittilgungen bis ins Jahre 2011 zu vermeiden.

Generalsanierung verzögert sich

Der Vorstand des Klinikums Augsburg, Alexander Schmidtke warf einen Blick in die Zukunft und sprach über die anstehende Generalsanierung. In seiner Rede von einer „Vision bis 2025“ erläuterte Schmidtke die verschiedenen Bauphasen. Da noch beim Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer im September von einem Abschluss der Arbeiten bis 2022 die Rede war, werden sich die Umbau-Maßnahmen wohl um drei Jahre verzögern. „Anders als bei kompletten Neubau-Projekten liegt die Priorität für uns nicht auf Schnelligkeit, sondern auf der optimalen Patienten-Versorgung und der möglichst geringen Beeinträchtigung von Mitarbeitern, Patienten und Besuchern während der Sanierungs-Maßnahmen“, verdeutlichte der Klinikum-Vorstand. So werden die vier Flügel des Bettenhauses erst einer nach dem anderen renoviert werden.

Was wird konkret saniert?

Die Inbetriebnahme der hoch modernen Endoskopie-Abteilung sowie die Eröffnung sechs neuer OP-Säle sind bereits erfolgt. Zurzeit wird der Bereich der Zentral-OPs saniert. Für nächstes Jahr ist bereits die Einweihung der Luftrettungsstation für den Rettungshubschrauber geplant. Bis 2016 soll dann der Anbau des Westflügels der Zentralklinikums mit der Aufstockung der Intensivbetten von 90 auf 170 erfolgt sein. Auch der Neubau der Kinderklinik Augsburg/Mutter-Kind-Zentrum Schwaben schreitet voran und wird in zwei Jahren abgeschlossen sein. Anschließend soll das Zentrum durch die Anbindung an eine neue Klinikums-Eingangshalle direkter zugänglich werden und den interdisziplinären Austausch vereinfachen. Schmidtke freute sich: „Diese Maßnahmen bedeuten eine noch bessere und zukunftsträchtige medizinische Versorgung für die Region.“ Die Generalsanierung ist Voraussetzung für die Umwandlung des Zentralklinikums zur Uni-Klinik.

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