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Ein Neubau für Aichacher Häftlinge Bayerisches Staatsministerium der Justiz für Verbraucherschutz
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Justizvollzugsanstalt Aichach

Ein Neubau für Aichacher Häftlinge Bayerisches Staatsministerium der Justiz für Verbraucherschutz

 In Aichach entsteht derzeit der Neubau des Versorgungszentrums für die JVA Aichach, Foto: Staatliches Bauamt Augsburg

Mit modernster Infrastruktur und höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet entsteht in Aichach ein neues Versorgungszentrum der Justizvollzugsanstalt (JVA). Eine weitere Anstalt soll darüber ebenfalls bedient werden. Die bayerische Justizministerin Beate Merk und Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck gaben dem 18 Mio. teuren Neubau bei dessen Richtfest die Ehre.

Beim Richtfest für das neue Versorgungszentrum der Justizvollzugsanstalt (JVA) Aichach betonten die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk und Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck die besondere Bedeutung des Neubaus: „Für rund 18 Mio. Euro entsteht hier ein Versorgungszentrum mit modernster Infrastruktur und höchsten Sicherheitsstandards, das beste Arbeitsbedingungen bietet.“ In dem Gebäude werden die Anstaltsküche für 750 Personen sowie eine Wäscherei, Bäckerei und eine Kantine für Bedienstete untergebracht. Bis Ende kommenden Jahres soll das neue Versorgungszentrum des JVA Aichach fertiggestellt sein. Ab 2015 wird dann auch die Versorgung der neuen Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen übernommen. „Damit können wir später spürbar die Personal-, Investitions- und Betriebskosten senken“, argumentierte Eck.

Versorgungszentrum der JVA Aichach sorgt auch für Aus- und Weiterbildung

Das neue Versorgungszentrum der JVA Aichach sei insbesondere deshalb notwendig, weil eine Versorgung durch externe Unternehmen zusätzlichen Kontroll-Aufwand und Sicherheitsrisiken verursachen würde, erklärte die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk. „Vor allem aber wäre es eine vertane Chance, die Inhaftierten auf die Zeit nach dem Gefängnis vorzubereiten“, so Merk weiter. „Zur Resozialisierung gehören natürlich Aus- und Weiterbildung. Vor allem aber, dass man schon während der Haftzeit spürt: Ich kann selbst etwas tun – etwas leisten. Etwas wovon ich und andere profitieren.“ Nicht zuletzt spiegle ein Versorgungszentrum auch ein Stück weit das Selbstverständnis des Bayerischen Justizvollzugs wider, zeigte sich die bayerische Justizministerin Merk überzeugt. „Denn Rundum-Versorgung auf Kosten der Steuerzahler in Bereichen, die auch vor Ort und selbst erledigt werden können, sollte es unserer Meinung nach nicht geben.“

Für Rohbau des Versorgungszentrums Derchinger Firma beauftragt

Dass der Neubau des Versorgungszentrum die günstigste Lösung sei, erklärte der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard Eck: „Denn die Unterbringung in der Küche, Wäscherei und Bäckerei in dem bereits über hundertjährigen Wirtschaftsgebäude entspricht nicht mehr den immer strenger werdenden Vorschriften.“ Zur selben Zeit herrschten dort sehr beengte Platzverhältnisse – ohne weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Hinzu komme, dass eine Instandsetzung des bestehenden Gebäudes eine kostenintensive Übergangslösung für die Versorgung der JVA Aichach erforderlich gemacht hätte. Eck drückte seine Freude darüber aus, dass trotz EU-weiter Ausschreibung mit der Firma Lindermayr aus Friedberg-Derching ein Betrieb aus der Region mit dem Rohbau beauftragt wurde. „Unsere Investitionen geben der bayerischen Bau-Wirtschaft wichtige Impulse“, unterstrich Eck. Im Freistaat gebe es zahlreiche Unternehmen, die mit höchster Qualität und international wettbewerbsfähig seien.