Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Kliniken sollen Kommunalunternehmen bleiben

Kaufbeuren/Ostallgäu | 24.01.2012

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In seiner 50. Sitzung hat der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weitere wichtige Entscheidungen zu den derzeit laufenden Umstrukturierungs-Maßnahmen getroffen. So wurde ein klarer Entschluss getroffen, das Kommunalunternehmen fortführen zu wollen. Weitere Neuigkeiten der einzelnen Kliniken lesen Sie unten.

Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren hat sich intensiv mit den im Landkreis Ostallgäu anstehenden Bürgerentscheiden auseinander gesetzt. Er hat beschlossen und damit klar gestellt, dass er die Fusion auch heute noch für richtig hält. Er sähe keinen Grund für eine Auflösung des Unternehmens. Der Verwaltungsrat sieht sich auf dem Weg einer erfolgreichen Umsetzung des Kienbaum-Gutachtens und der bisher gefassten Beschlüsse. Der Ostallgäuer Landrat und Verwaltungsrats-Vorsitzende Johann Fleschhut verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass ohne Zustimmung des Verwaltungsrates und der Stadt Kaufbeuren eine Auflösung ausscheiden würde.

Neuer Chefarzt in Füssen

Dr. Winfried Eschholz wurde zum neuen Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe in Füssen bestellt. Zum 1. April 2012 wird der erfahrene Mediziner mit klaren Konzepten die gynäkologische und geburtshilfliche Abteilung voranbringen. Zur Durchführung der beabsichtigten Baumaßnahmen, vor allem die Sanierung des Bettentraktes und weiterer struktur-verbessernder Maßnahmen, wurde ein neuer Zeit- und Umsetzungsplan beschlossen. Aktuell wird die Gesamtplanung endgültig mit allen Planern und den Klinikverantwortlichen abgestimmt und aktualisiert. Gleichzeitig werden die bereits beschlossenen Fördermittel des Freistaates Bayern abgeklärt. Die notwendige Verlagerung der Geriatrischen Reha wurde ebenfalls grundsätzlich beschlossen. Im April soll der neue Linksherzkatheter-Messplatz in Kooperation mit dem Bezirkskrankenhaus Reutte in Betrieb genommen werden. Damit wird die kardiologische Versorgung des südlichen Landkreises erheblich verbessert.

Neues aus der Klinik Marktoberdorf

Das ambulante Operations-Zentrum in Marktoberdorf wird wie geplant zum 1. Februar 2012 nach einem Umbau in Betrieb genommen. Dort werden an fünf Tagen in der Woche die ambulanten OPs der Kliniken sowie verschiedener Belegärzte durchgeführt. Die Geriatrie soll nach einem früheren Beschluss des Verwaltungsrates überwiegend von einem externen Träger übernommen werden. Ein von der Fa. Kienbaum erstelltes Exposé wird zeitnah an mehrere mögliche Interessenten verschickt und das Ergebnis wird dem Verwaltungsrat wieder vorgelegt. Die von der Stadt Marktoberdorf beauftragte Fa. ProKlinik hat ihre Vorschläge sachlich und engagiert in Anwesenheit von Bürgermeister Himmer vorgestellt. Nach einer intensiven Diskussion hat der Verwaltungsrat den Auftrag erteilt, die noch nicht übereinstimmenden konzeptionellen und wirtschaftlichen Grundlagen zwischen den Beratungsfirmen abzustimmen und zur Entscheidung vorzulegen.

Klinik St. Josef, Buchloe

Die Zertifizierung der Endoskopie unter Leitung von Chefarzt Dr. Peter Meyer als Kooperations-Partner des Darmzentrums Kaufbeuren nahm der Verwaltungsrat mit großer Freude auf. Damit konnte jetzt die Anbindung der Klinik St. Josef an das Darmzentrum Kaufbeuren vollzogen werden. Die Viszeral-Chirurgie der Klinik St. Josef wird ab 1. Februar 2012 unter die Leitung des Chefarztes Dr. Dr. Heinrich Stiegler gestellt. Durch diese Maßnahmen ist eine zügige Weiterentwicklung der Viszeral-Chirurgie auf hohem Niveau in Buchloe sichergestellt. „Damit wird St. Josef als Haus der Grund-und Regelversorgung erhalten und durch die Kooperation mit dem Darmzentrum in Kaufbeuren, durch technische Investitionen und durch hervorragende personelle Kompetenz ausgebaut“, freute sich Fleschhut.

Klinik Obergünzburg

„Das Endoprothetik-Zentrum in Obergünzburg wird wie geplant am 1. Februar eröffnet“, kündigt der Verwaltungsrats-Vorsitzende an. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schnitzler und Leitendem Oberarzt Dr. Thomas wird nach dem Willen des Verwaltungsrates ein qualifiziertes und spezialisiertes Zentrum mit überörtlichem Einzugsgebiet weiter entwickelt. Neben dem Ausbau der Endoprothetik gibt es auch eine unfallchirurgische und orthopädische Versorgung der Patienten. Die innere Ambulanz bleibt in vollem Umfang erhalten. Zur Stärkung und Weiterentwicklung gerade der spezialisierten Zentren in Buchloe, Obergünzburg und Marktoberdorf hat der Verwaltungsrat festgelegt, dass unternehmensintern die verlagerbaren Operationen verbindlich an die Zentren auch im Interesse der Patienten zu verlegen sind.

Für mehr Informationen: www.kliniken-oal-kf.de

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