Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Entscheidungen

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Den eingeschlagenen Weg Klärung der Zukunft der Kliniken in Ostallgäu und in Kaufbeuren will der Verwaltungsrat des Kommunal-Unternehmens nach der letzten Sitzung fortsetzen. Für die Chefarztnachfolge von Prof. Stiegler einigte sich das Gremium einmütig auf einen Kandidaten.

Den eingeschlagenen Weg Klärung der Zukunft der Kliniken in Ostallgäu und in Kaufbeuren will der Verwaltungsrat des Kommunal-Unternehmens nach der letzten Sitzung fortsetzen. Deshalb hat er den Antrag des Landkreises Ostallgäu auf Austritt aus dem gemeinsamen Kommunal-Unternehmen entgegengenommen. Weiterhin arbeitet er an den notwendigen Grundlagen in wirtschaftlicher, medizinischer und rechtlicher Hinsicht. Nach einer erfreulichen Vorstellungsrunde von drei Chefarztbewerbern für die Nachfolge des im September ausscheidenden Chefarztes der chirurgischen Klinik I Prof. Dr. Dr. Heinrich Stiegler einigte sich das Gremium einmütig auf einen Kandidaten. Mit diesem sind nun die abschließenden Verhandlungen zu führen.

Verwaltungsrat stellt Weichen für die Herbeiführung einer Entscheidung

Bereits nach dem Bürgerentscheid am 12. Februar im Landkreis Ostallgäu hat der Verwaltungsrat die Weichen für die Herbeiführung einer Entscheidung gestellt. Demnach soll objektiv geprüft werden, welcher Weg zur Entscheidungs-Findung der Richtige ist. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens vertreten eine vom Kommunal-Unternehmen abweichende Auffassung. Außerdem ist die jeweilige Verantwortung von Kreis- und Stadträten sowie von Verwaltungsräten aufzuzeigen. Hier geht es um die Frage, wie ein gemeinsames Kommunal-Unternehmen liquidiert werden kann. Außerdem wird untersucht, welche Schritte hierzu notwendig sind. Dies wird ausführlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern bewertet.

Noch keine endgültige Entscheidung zum Austritt

„Wir haben auch immer wieder betont, die Interessen der Mitarbeiter stark in den Mittelpunkt zu nehmen. Deshalb lassen wir auch diesbezüglich die möglichen Austritts-Varianten professionell prüfen. Dies in enger Abstimmung mit dem Personalrat, “ ergänzte Verwaltungsrats-Vorsitzender Johann Fleschhut. Fleschhut informierte, dass Teile der Aufträge bearbeitet seien und vorliegen. Allerdings habe der beauftragte Wirtschaftsprüfer „noch einiges“ vor sich, so Fleschhut. Die möglichen Kosten für eine Auflösung des gemeinsamen Kommunal-Unternehmens werden vom beauftragten Gutachter der Fa. Kienbaum erhoben und fortgeschrieben. Die gewählte Systematik bezieht sich auf absehbare Risiken für den laufenden Wirtschaftsplan 2012 aufgrund der kontroversen öffentlichen Diskussion. Außerdem bezieht er sich auf direkte Trennungskosten und auf später zu erwartende Mehrkosten im laufenden Betrieb. Nach Vorliegen der wesentlichen Informationen innerhalb der nächsten Wochen werden diese intensiv dem Verwaltungsrat vorgestellt.

Chefarztnachfolge für Prof. Stiegler geregelt

Für den ausscheidenden Chefarzt Prof. Dr. Dr. Heinrich Stiegler hat sich eine größere Zahl an Bewerbern gefunden. Der Verwaltungsrat hat entschieden, im Zuge der fortschreitenden Spezialisierung einen Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie einen weiteren Chefarzt für Gefäßchirurgie einzustellen. Für Letztere laufen derzeit die Bewerbungen, die seitens des Vorstandes bislang als „hervorragend“ bezeichnet wurden. Mit der nun vorgenommenen Bestellung des neuen Chefarztes können künftig auch Eingriffe an der Lunge erfolgen. Dies stellt ein weiteres Qualitätsmerkmal für hochwertige Medizin am Klinik Kaufbeuren dar. Auf der Grundlage der aktuellen Klinikstruktur soll der neue Chefarzt auch die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Stiegler in der Klinik St. Josef in Buchloe im Bereich Viszeralchirugie übernehmen. Die drei Bewerber haben diese Konstellation in ihrer jeweiligen Vorstellung auch berücksichtigt. Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu – Kaufbeuren hat den Antrag des Landkreises Ostallgäu auf Austritt aus dem gemeinsamen Kommunal-Unternehmen in seiner letzten Sitzung zur Kenntnis genommen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kliniken-oal-kf.de

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