IHK

Social Media weiterhin im Mittelstand auf dem Vormarsch

Augsburg | 04.07.2011

IHK Podium Social Media
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IHK Podium Social Media

Das Thema Social Media ist auch im Mittelstand nicht mehr wegzudenken. Die IHK informierte in einem IT-Podium zum Thema Social Media.
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Am Donnerstag, den 30. Juni war der Jakob-Fugger-Saal in der IHK gut gefüllt. Unter dem Thema „IHK-IT-Podium: von Social Media zum Social Business“ hatte die IHK den Mittelstand in der Region geladen.

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Zögern ist groß

Der Zuspruch zur Social Media Veranstaltung in der IHK war enorm. Nach wie vor ist das Thema Social Media brisant. Viele Unternehmer zögern jedoch Social Media umfangreich in ihre Kommunikations- und Marketingstrategien mit einzubinden. Ursache hierfür sind mangelnde Kenntnis oder Angst vor Fehlern, die mit Social Media entstehen können.

Zahlreiche Vorträge

Das IHK IT-Podium informiert umfangreich zu Problemen und Chancen von Social Media. Zahlreiche Vorträge von versierten Referenten sowie eine Podiumsdiskussion rundeten den Nachmittag ab.

Generationenkonflikte in Unternehmen

„Social Media löst in den Unternehmen sogar Generationenkonflikte aus“, erklärte Klaus Weinkamm, Vizepräsident der IHK Schwaben und Vorstandsvorsitzender der CANCOM IT Systeme AG. Damit brachte Weinkamm die Situation in den meisten Unternehmen auf den Punkt. Social Media liegt in der Luft. Es ist nur fraglich wie und vor allem von wem es in einem durchschnittlichen mittelständischen Betrieb umgesetzt werden kann. Die jüngeren Generationen pflegen bereits täglich Social Media. Für den älteren Unternehmer ist es jedoch ein Bereich mit vielen Fragezeichen.

Fehler und Erfolge

Jörn Steinhauer, Vorstandsvorsitzender von kit e.V und Geschäftsführer von alphasystems, konnte in seinem Vortrag anschaulich Beispiele für Social Media Erfolge und Fehler aufzeigen. In großen Konzernen und insbesondere bei global agierenden Unternehmen ist Social Media nicht mehr wegzudenken. „Viele glauben ihren Freunden mehr als der Werbung. Genau hier setzt Facebook als Werbeplattform an“, erklärte Steinhauer. Facebook hat durch die Möglichkeit des zielgruppengerechten Marketings Google in der Höhe der Werbeetats längst überholt.

Social Media im kleinen Betrieb

Doch wie lässt sich Social Media in einem kleinen Unternehmen umsetzen? Insbesondere wenn keine eigene Kraft dafür eingestellt werden kann? Prof. Dr. Malcolm Schauf, Direktor des RIFAM Rhein-Ruhr-Institutes für angewandte Mittelstandsforschung zeigte in seinem Vortrag auf, was realistisch möglich ist und was nicht. Wer mitmacht kann etwas verlieren – wer nicht mitmacht verliert jedoch trotzdem. Mittelständler sollten ihre Ängste überwinden und planvoll mit Social Media umgehen. Wer negative Kritik fürchtet sollte sich bewusst machen, dass er im Bereich Social Media auch schnell darauf reagieren kann.

Man braucht keine Strategie für Social Media

Sehr anschaulich war auch der Vortrag von Sina Trinkwalder, Geschäftsführerin der manomama GmbH. Ihr war es durch den Einsatz von Social Media gelungen ihr Unternehmen aufzubauen und am Markt nach vorne zu rücken. „Man sollte von Mensch zu Mensch sprechen und nicht vom Unternehmen zum Menschen“, erklärte Trinkwalder. Wichtig sei es in der Kommunikation ehrlich zu bleiben. Dann entstehen auch keine fatalen Fehler. Sina Trinkwalder konnte einige Beispiele aufzeigen, in der impulsives agieren eine erfolgreiche Social Media Kampagne ausgelöst hatte. „Für Social Media braucht man keine Strategie, man sollte es einfach machen“, forderte Trinkwalder.

Rechtliche Grundlagen

Auch die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von Social Media im Unternehmen kamen durch den Vortrag von Bernd H. Harder nicht zu kurz. Die geladenen Mittelständler erhielten einen facettenreichen Einblick in die Social Media Thematik.

 

Studie der IHK

Die IHK Schwaben hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Thema Social Media im Mittelstand genau unter die Lupe genommen – B4B SCHWABEN berichtete.

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