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Walter Müller als Erhalter eines Familienunternehmens in bald vierter Generation
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Gewinner des Tages

Walter Müller als Erhalter eines Familienunternehmens in bald vierter Generation

Geschäftsführer Oliver Groten (links) und Walter Müller (rechts) mit Stefanie Müller (Mitte) vor dem Hauptsitz in Opfenbach.
Geschäftsführer Oliver Groten (links) und Walter Müller (rechts) mit Stefanie Müller (Mitte) vor dem Hauptsitz in Opfenbach. Foto: Max Müller Spedition GmbH

Die Max Müller Gruppe wurde im Jahr 2022 ganze 100 Jahre alt. Geschäftsführer Walter Müller startete dazu nicht nur eine besondere Spendenaktion, sondern sichert auch die Zukunft des Familienunternehmens.

Es ist der 01. April 1922. Die Bayerische Staatseisenbahnverwaltung beginnt einen Rollfuhrvertrag mit Franz Müller. Damals noch ohne Lastwagen, dafür mit einem Pferdefuhrwerk. Über die Jahrzehnte und drei Generationen wächst das Unternehmen aus Opfenbach im Landkreis immer weiter. Im Jubiläumsjahr 2022 erwirtschaftet es erstmals einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro. Selbstverständlich nicht mehr als „One-Man-Show“ zu Pferd sondern als großes mittelständisches Unternehmen, welches an mehreren Standorten im Allgäu vertreten ist. Insgesamt sind es 27 Stück mit einer Gesamtfläche von 180.000 Quadratmetern.

Seit 1978 ist Walter Müller der Geschäftsführer der Max Müller Gruppe. Den Namen „Max“ erhielt das Unternehmen vorher von dessen Vater, der jedoch bereits im Alter von nur 47 Jahren 1977 starb.

Zum Jubiläum hat sich Walter Müller eine besondere Spendenaktion einfallen lassen. Für jedes Jahr der Firmengeschichte spendet das Unternehmen 100 Euro an die Tafel in Lindenberg – denn dort startete mit dem ersten Auftrag die Erfolgsgeschichte der Gruppe. Doch Geschäftsführer Müller blickt nicht nur in die erfolgreiche Vergangenheit zurück. Im Gegenteil. Inzwischen bereitet er die vierte Generation – seine 23-jährige Tochter Stefanie Müller – darauf vor das Familienunternehmen eines Tages zu führen. „Bei allem, was wir tun, denken wir als Familienbetrieb generationsübergreifend. Ich werde ein finanziell und organisatorisch gut aufgestelltes Unternehmen inklusive der Verantwortung für Mensch und Natur weitergeben“, erklärt er.

Walter Müller, zunächst gratuliere ich Ihnen stellvertretend für Ihr Unternehmen zum 100. Geburtstag. Auf eine derart lange Firmenhistorie können nicht viele Familienunternehmen der Region blicken. Auch die Spendenaktion an die Tafel in Lindenberg ist eine eindrucksstarke Geste. Mindestens ebenso wichtig ist aber Ihr weitsichtiges Handeln für die Zukunft. Denn dies ist eine Besonderheit von Familienunternehmen, die, anders als Aktiengesellschaften, nicht von einem Jahresabschluss zum nächsten, sondern eben über Generationen hinweg wirtschaften. Dennoch verpassen viele Geschäftsführer oftmals den richtigen Zeitpunkt, sich über eine Nachfolge Gedanken zu machen. Sie bereiten jedoch schon jetzt die nächste Generation auf Ihre Rolle vor – ich bin mir sicher, die Übergabe wird eines Tages ohne Probleme funktionieren.

Deshalb ist Walter Müller der Gewinner des Tages.  

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