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Ursula Burkart als Geschäftsführerin eines „Blühenden Betriebs“
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Gewinnerin des Tages

Ursula Burkart als Geschäftsführerin eines „Blühenden Betriebs“

Auch der stellvertretende Landrat der Landkreises Pfaffenhofen, Karl Huber (rechts), kam zur Ehrung von WipflerPlan-Geschäftsfüh
Auch der stellvertretende Landrat der Landkreises Pfaffenhofen, Karl Huber (rechts), kam zur Ehrung von WipflerPlan-Geschäftsführerin Ursula Burkart und Christina Schubert, durch Umweltminister Thorsten Glauber (links). Foto: Stmuv

Diese Auszeichnung ist ganz wörtlich zu verstehen. Den WipflerPlan hat sein Firmengelände landschaftsarchitektonisch sinnvoll gestaltet. Zum Umweltschutz gehört auch Naturschutz.

Bei WipflerPlan blüht es auf dem Firmengelände. Denn das Unternehmen hat ein spezielles Projekt gestartet. Die Freiflächen des Firmengeländes wurden mit Blühwiesen, Sträuchern und Stauden so gestaltet, dass dort viele Kleintiere ein möglichst naturnahes Zuhause finden können. Diese Strategie überzeugt nicht nur Wildbienen, Wühlmäuse und Singvögel – sondern auch Thorsten Glauber. Dieser ist Staatsminister beim Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und übereichte der Geschäftsführerin von WipflerPlan, Ursula Burkart, und ihrem Team eine spezielle Auszeichnung. Denn das Unternehmen darf sich nun als „Blühender Betrieb“ bezeichnen.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagte Ursula Burkart am Rande der Feierstunde und ergänzte: „Gleichzeitig ist er uns Ansporn, in unseren Projekten weiter für die naturnahe Ausgestaltung von Grünflächen zu werben.“ Überzeugt hat die Jury ein ganzheitliches Konzept, welches WipflerPlan umgesetzt hat. „68 Prozent der Freiflächen unseres Firmengeländes – unter anderem auch intensiv begrünte Dachflächen - sind naturnah gestaltet. Die differenzierte Planung der Blühaspekte vor allem durch Stauden- und Strauchflächen bietet ein ganzjähriges Nahrungsangebot für Insekten. Teichfläche, Gabionen und berankte Steinmauern eröffnen unterschiedliche Lebensraumstrukturen. Rohbodenstellen innerhalb der Pflanzflächen geben Wildbienen Nistmöglichkeiten und großzügige Mischwaldflächen beherbergen in Baumhöhlen Vögel und Fledermäuse“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Weiter erklärt WipflerPlan: „Bei den Pflegemaßnahmen achten wir auch auf Insektenfreundlichkeit: Die zentrale Grünfläche wird nur ein- bis zweimal pro Jahr mit wechselndem Bracheanteil gemäht. Das Mahdgut wird anschließend vollständig entfernt. Sämtliche Staudenflächen verbleiben im Winter ohne Mahd und bieten so zahlreiche Nahrungs-, Fortpflanzungs- und Überwinterungsstätten für Insekten.“

Ursula Burkhart, Sie haben ein ganz besonderes Projekt auf Ihrem Firmengelände gestartet. Viele Unternehmen starten Aktionen, um sich für den Klima- und Umweltschutz zu engagieren. Das ist auch gut und richtig so. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, unsere Natur vor der eigenen Haustüre – oder besser der eigenen Firmen-Pforte – zu schützen. Sie haben Ihre Freiflächen zu einer Schutzunterkunft für viele Tiere umgewandelt. Leider können weder Wildbienen noch Singvögel „Danke“ sagen – aber die Auszeichnung zum „Blühenden Betrieb“ ist eine mindestens genauso wertvolle Auszeichnung.

Deshalb ist Ursula Burkart die Gewinnerin des Tages.

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