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Wie Ihr E-Mail-Newsletter „Lies mich!“ sagt …
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Von der Betreffzeile bis zur letzten Zeile überzeugen

Wie Ihr E-Mail-Newsletter „Lies mich!“ sagt …

 So gestalten Sie Ihren Erfolgs-Newsletter. Foto: Eric Hood/ iStock/ thinkstock

Wer kennt das nicht: Der Posteingang Ihres E-Mail-Postfachs quillt über. Ein Newsletter folgt dem nächsten und Sie verlieren den Überblick. Wie schafft es da Ihr eigener Newsletter, aus der Masse herauszustechen? Und was können Sie tun, damit Ihre E-Mail nicht direkt im Papierkorb oder Spam-Ordner landet, sondern geöffnet und auch gelesen wird? Erfahren Sie jetzt, wie Sie Ihre digitale Post leserfreundlich und vor allem verkaufsstark machen.

First things first – Wie wir Newsletter scannen

Ein verkaufsstarker Newsletter muss gleich zu Beginn – mit einer knackigen Betreffzeile – überzeugen, damit der Leser nicht bereits vor dem Öffnen aussteigt. Ist der erste Schritt geschafft, geht es weiter: Führen Sie Ihre Leser mit einfachen und klaren Sätzen durch Ihren Text. Wichtiges muss beim ersten Überfliegen sofort erkennbar sein. Verschiedene Studien beweisen: Der Scan eines Newsletters folgt einer F-Struktur. Soll heißen: Der Blick des Lesers wandert von oben nach unten – mit einer starken Tendenz, am linken Rand zu bleiben.

Im oberen Drittel des Newsletters bestehen jedoch gute Chancen, dass Zeilen ausgewertet werden. Weiter unten bleibt der Blick am linken Rand und nimmt vor allem Bilder mit. Die linke obere Ecke Ihres Newsletters ist der Bereich, dem der Leser die meiste Aufmerksamkeit schenkt. Halten Sie sich also an folgende gestalterische Regel: Links vor rechts, oben vor unten. Heben Sie den linken Bereich durch die Platzierung von Bildern, Marginalien, Headlines und Kurz-Kommentaren besonders hervor. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie alle Elemente Ihres Newsletters spannend, verständlich und verkaufsstark gestalten.

Der Betreff

Der Betreff Ihres Newsletters beantwortet gleich zu Beginn die wohl wichtigste Frage Ihrer Kunden: „Soll ich das lesen?“. Er entscheidet, ob ein Newsletter gelesen wird oder direkt in den Papierkorb wandert. Ein spannend formulierter Betreff macht den Leser neugierig auf den Inhalt Ihres Newsletters und zieht ihn im besten Fall in die E-Mail hinein. Die Faustregel für einen aussagekräftigen Betreff: Fassen Sie sich kurz und knackig. Der wichtigste Input gehört gleich an den Anfang Ihres Betreffs. Tipp: Suchen Sie das „3-Wort-Wunder“, denn beim Blick auf Betreff, Headline & Co. erfasst das Auge 3 bis maximal 4 Wörter. Ein Beispiel: „E-Mail-Flut: So behalten Sie die Übersicht“. Aber Vorsicht: Ist Ihre Betreffzeile zu werbend, kann Ihre E-Mail schnell im Spam-Filter hängen bleiben. Dann nützt auch der spannendste Inhalt nichts. Vermeiden Sie Wörter wie „Gratis“, „Gewinn“ oder „Geschenk“. Auch Zahlen und Sonderzeichen wie: $/!§/= oder GROSSBUCHSTABEN haben in der Betreffzeile nichts verloren.

Anrede & Co.

Bleiben Sie auch im E-Mail-Newsletter dem klassischen Briefmuster, sprich Anrede, Hauptteil und Grußformel am Schluss, treu. Soll heißen: Bekämpfen Sie Abkürzungen – vor allem in der Anrede – und nehmen Sie sich die Zeit für ein freundliches „Sehr geehrter Herr Maurer“ oder „Lieber Thomas“. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Leser mit „Sie“ ansprechen, auch wenn das Internet ein freundliches Duzen eher verzeiht als der klassische Brief.

Das Herzstück des Newsletters: Headlines und Teaser

Headline

Eine erfolgreiche Headline sollte schon mit den ersten Wörtern sagen, worum es geht. Die wichtigste Info muss gleich am Anfang stehen, denn: Der Satz- und Zeilenanfang findet die größte Beachtung! Kommen Sie erst mit dem zehnten Wort zum Punkt, ist der Leser vielleicht längst ausgestiegen.

Schreiben Sie deshalb:
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statt:
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Teaser

Ein Teaser hat die Aufgabe, den Leser zu fesseln und ihn für das Thema zu begeistern.

Er vermittelt dem Leser sofort, was er von ihm will. Klare Gedanken und gut verständliche Sätze machen es Ihrem Teaser leicht, „Lies mich!“ zu sagen. Schreiben Sie nicht einfach drauflos, sondern entwickeln Sie einen gut strukturierten Text mit Konzept. 3 Fragen, die jeder Leser an einen Text stellt, gilt es zu beantworten:

    1. Warum soll ich das lesen?

Hier genügt ein Satz, um dem Leser das Thema zu beschreiben.

Ein Beispiel: Sie kennen das sicher: Ihr Text ist fertig – und plötzlich heißt es „zu kurz“ oder „zu lang“.

    1. Welche Vorteile habe ich (wenn ich das lese)?

Vorteile verstärken das Themeninteresse. Teilen Sie dem Leser mit, was er von Ihrem Thema lernen kann und welche Vorteile er daraus gewinnt.

Ein Beispiel: Ihr heutiger Textertipp hat 10 Gymnastik-Übungen im Gepäck, mit denen Sie Ihre Texte ganz einfach in Form bringen.

    1. Was soll ich tun?

Hier werden Sie ganz konkret: Verweisen Sie auf den Link zu einem

Angebot oder antworten Sie durch den Linktext selbst.

Beispiel: „Gleich ausprobieren!“ oder „Gratis-Tipp abrufen!“

Der Ausstieg: Abmeldehinweis nicht vergessen!

Halten Sie sich auch am Schluss wieder an die gängigen Konventionen. Unbedingt dabei sein sollten eine nette Grußformel à la „Mit den besten Grüßen“, der vollständige Name des Absenders und das Impressum Ihres Unternehmens. Natürlich darf die Grußformel je nach Jahreszeit oder Anlass variieren. Das frischt Ihren E-Mail-Newsletter auf. So können Sie z.B. zu Halloween „schaurige“ Grüße versenden oder in der Adventszeit eine „besinnliche Weihnachtszeit“ wünschen. Ganz wichtig beim E-Mail-Newsletter: Der Hinweis auf eine Abmeldung ist Pflicht. Mit einem freundlichen Text am Ende der E-Mail informieren Sie Ihren Empfänger, dass er den Newsletter jederzeit abbestellen kann. Die Kündigung soll möglichst bequem sein – komplizierte Abmelde-Prozeduren verärgern den Leser.

Ein einfacher Abmelde-Link kann beispielweise so aussehen: „Wenn Sie keine aktuellen

Informationen von xyz wünschen, klicken Sie bitte hier.“ Transparenter wird das Ganze, wenn der „Kündiger“ eine kurze Bestätigung erhält. Lassen Sie ihn wissen, dass die Abmeldung eingegangen ist, und vor allem, dass er sich jederzeit wieder registrieren kann.

Ihr Stefan Gottschling
- Geschäftsführer Texterclub und SGV Verlag