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Ideen her…aber Zack Zack!
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B4B Impuls von 5 Sterne Redner Holger Müller

Ideen her…aber Zack Zack!

B4B Gastautor und 5 Sterne Redner Holger Müller alias „Ausbilder Schmidt“. Foto: Manfred Wegner.

Was ist eine Idee, warum brauche ich neue Ideen und was müssen diese können? Mit diesem Thema beschäftigt sich 5 Sterne Redner Holger Müller alias „Ausbilder Schmidt“ im neuesten B4B Impuls.

Eins vorweg: Eine Idee ist oft der Anfang von Allem!

Eine Idee ist meist, ein plötzlich auftretender Gedanke, der Erfolg verspricht.
Ohne die vorausgehende Idee, gäbe es z.B. keine Demokratie, keine Schulen, kein Buchdruck, keine Waschmaschine und wohl auch kein Facebook.

Der Ausdruck „Idee“ stammt aus der altgriechischen Sprache (ἰδέα idéa), dessen Bedeutung soviel wie  „Gestalt“, „Erscheinung“, oder „Urbild“ ist. Die Idee selber ist oft auf den ersten Blick „das Einfachste“. Die Umsetzung ist die tatsächliche Arbeit und die eigentliche Kunst. Dennoch muss man aber eben erst eine Idee haben bzw. einen Entwurf.

"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst". (Zitat Marie v. Eber-Eschenbach)

Hat eine Idee Rechte?

Rechtlich gesehen, lassen sich Ideen nicht so ohne weiters „patentieren“ bzw. „schützen“, da muss man schon genauer ins Detail gehen und einen Plan haben. Von daher ist der oft gesagte Satz: „der/oder die hat mir meine Idee geklaut“ …relativ.

Ideen gibt es viele. Gott sei dank! Eine Idee ist immer der Anfang von etwas Neuem oder von „Etwas 2.0“, also die verbesserte Version von „Etwas bereits vorhandenem“. Eine Idee ist immer ein entscheidender Prozess in einer Entwicklung.

Warum brauche ich neue Ideen?

Ich will ein neues Produkt entwickeln, eine neue Werbekampagne konzipieren, oder betrieblich Abläufe neu gestalten. Der Ursprung ist immer mit der „Idee“ verbunden.
Ideen und Visionen stehen ganz dicht beieinander und können auch erheblichen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Menschheit haben.
Beispiel: ohne die Idee des Buchdrucks, gäbe es heute wohl auch kein Internet.

Eine Idee ist der Anfang jeder Entwicklung.

Eine Weltmarke wie „Coca Cola“ hatte viele Ideen gebraucht:

Erst die Grundidee für ein „aussergewöhnliches Erfrischungsgetränk“.

Ideen für Marketing und Werbekampagne, bis hin zu Ideen für neue Produkte: Coca Cola light, Coca Cola koffeinfrei usw. Die Veränderung der Welt haben Coca Cola gefordert, neue Produkte zu präsentieren.

Der hohe Zuckeranteil des Getränks brachte Coca Cola in die Kritik und man musste Alternativen bieten. Man war zu „neuen Idee“ gezwungen.

Erst die Idee, eine „zuckerfreie Cola“ zu entwickeln brachte den eigentlichen Entwicklungsprozess, eben eine „zuckerfreie Cola“ herzustellen ins Rollen. Aber auf diese Idee muss man erstmal kommen. Auf den ersten Blick war diese Idee wohl undenkbar und hat komplett der „Coca Cola Philosophie“ widersprochen.

Was muss eine Idee können?

Grundsätzlich ist oft der „Bauch“ kreativer als der Kopf. Der Kopf denkt nach, der „Bauch“ geht nach Gefühl, d.h. die erste Idee kann auch schon oft die Beste Idee sein, weil eben der „Bauch“ entschieden hat, bevor der Kopf anfängt zu denken.

Gefühl, Authentizität oder Menschlichkeit stehen sehr oft in direkter Verbindung mit einer Idee:

Man will ein angenehmeres Leben für sich und seine Mitmenschen.

Die Idee zur Waschmaschine ist wohl geboren aus dem Verlangen, dem Menschen viel Zeit zu ersparen. Die Umsetzung war natürlich harte Kopfarbeit, aber der Ursprung war die Idee, dem Menschen viel Arbeit abzunehmen, der vor der Erfindung der Waschmaschine mühsam die Wäsche am Brett per Hand reinigen musste.

So sollte man auch an jede Idee rangehen:

was hilft den Menschen, was bewegt die Menschen, wie kann ich sie emotionalisieren?

Gibt es  Beispiele für „Trendideen

Der Trend geht ganz klar zum „Infotainment“. Viele Konsumenten wollen nicht einfach nur ein Produkt konsumieren sondern auch wissen: wieso, weshalb, warum.

Die Vielzahl der Kochsendungen im TV zeigen es u.a.: man will wissen wie man was kocht, wo die Lebensmittel herkommen und wie ich was, mit einfachen Mitteln, auf den Tisch „zaubern“ kann.

Beispiel: Ich selber (der Autor Holger Müller) veranstalte in Ostfriesland (dort habe ich ein kleines Theater) eine „Lachbustour“. Der interessierte Tourist steigt in einen Bus, und darf in 2,5 h das schöne Ostfriesland entdecken. Dort erfährt er wirklich interessante Fakten über Ostfriesland, wird aber auch im Bus „bespaßt und entertaint“. Eine wunderbare Mischung aus Wissen und Show. Der Besucher steigt lachend aus dem Bus und hat aber auch gleichzeitig etwas über Ostfriesland gelernt, ohne es „studiert zu haben“.

Wie kam ich auf diese Idee?

Da ich selber immer an Stadtgeschichte und Historie aus ländlichen Gegenden interessiert bin, nehme ich gerne an sogenannten „Stadtführungen“ teil. Oft hat man aber schon nach 10 Minuten keine Lust mehr, da man mit Jahreszahlen nur so „bombardiert“ wird und der Stadtführer eine „rosarote Brille“ auf hat.

Alle diese Punkte nahm ich mit rein, in die Ideenfindung für die „optimale Stadtführung“.

Dieses Konzept der „Lachbustour Ostfriesland“ habe ich in ähnlicher Form für andere Städte wie z.b. Köln, Düsseldorf, Rostock und Papenburg geschrieben.

Fazit:

Überlege selber, was macht das Leben schöner, was würde dir oder deinen Freunden gefallen! Das Ergebnis kann der Anfang einer tollen Idee sein.

Vita

Holger Müller alias „Ausbilder Schmidt“ ist ein beliebter Stand up-Comedian. Im olivfarbenen Kampfanzug, mit rotem Barett und Zigarre begeistert er seit Jahren ein breites Publikum. Durch Auftritte in bekannten TV-Comedyshows wie Nightwash, TV Total oder Fun Club erlangte er als resoluter Ausbilder eine große Popularität. Auch in Holger Müllers Vorträgen zu den Themen Motivation, Innovation und Teamarbeit zeigt sich Ausbilder Schmidt durch kernige Sprüche wie „Morgen, Ihr Luschen!“.  Holger Müller überzeugt in seinen Vorträgen mit kessen Sprüchen, schlagfertigen Pointen und bindet seine Zuhörer gekonnt in seinem Vortrag ein. Er bietet ein gelungenes Infotainment!