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Gesehen, Gelikt, Gekauft: Wie Facebook und Co. unser Kaufverhalten beeinflussen
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Fachbeitrag von Christoph von Külmer

Gesehen, Gelikt, Gekauft: Wie Facebook und Co. unser Kaufverhalten beeinflussen

Bild: rvlsoft / iStock Editorial / thinkstock

Laut einer Studie flanieren in der Augsburger City Galerie pro Woche etwa 138.000 Besucher und in den deutschen Online-Shops suchen täglich Millionen nach dem passenden Artikel. Manche verlassen das Einkaufszentrum oder den Shop mit einem vollen Einkaufswagen, andere gehen mit leeren Händen wieder nach Hause. Aber wie entscheiden wir überhaupt heutzutage, was wir kaufen wollen und was nicht?

Obwohl Werbung wohl der erste Gedanke wäre, sind klassische Werbemittel schon lange nicht mehr der Haupteinflussnehmer auf unsere Kaufentscheidungen. Aber wenn wir unsere Kaufanreize nicht mehr von Werbespots, -plakaten oder -anzeigen vermittelt bekommen, woher wissen wir dann, welche Produkte wir haben wollen und welche nicht?

Laut der aktuellen Studie „Connected Commerce 2015“ der Digitalagentur DigitasLBi wird inzwischen jede zweite Kaufentscheidung der Deutschen von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube beeinflusst. Noch deutlicher fallen diese Zahlen bei den 18 bis 34-jährigen aus, denn in dieser Altersgruppe geben 70 Prozent zu, dass ihr Kaufverhalten durch Postings, Werbeanzeigen oder Empfehlungen beeinflusst wird.

Facebook und YouTube liegen vorn

Untersucht wurde der Einflussnahme von verschiedenen sozialen Netzwerken auf das Kaufverhalten von Nutzern aus aller Welt. Die Befragten gaben an, dass vor allem die Plattformen Facebook (29,9 Prozent) und YouTube (26,5 Prozent) starken Einfluss auf ihren Kaufentscheidungen nehmen. Auf dem dritten Platz folgt Google+: Immerhin zehn Prozent geben an, dass hier Kaufanreize generiert werden. Mit vier Prozent weit abgeschlagen bleibt Instagram, was aufgrund der stetig wachsenden Nutzerzahlen und der Beliebtheit vor allem bei jungen Usern verwundert. Neben der Bildplattform spielen Twitter mit vier Prozent, XING mit drei Prozent und Pinterest mit zwei Prozent ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle.

Klassisches Social Media-Marketing funktioniert am besten

Generell können die Kaufentscheidungen der Kunden über die sozialen Netzwerke auf verschiedene  Weise beeinflusst werden. Dabei erwiesen sich konventionelle Werbeinhalte wie z.B. Facebook-Anzeigen (34 Prozent) oder Kampagnen (31 Prozent) als am wirkungsvollsten, denn sie bewegen den Konsumenten am ehesten zu einer positiven Kaufentscheidung. Aber auch auf die Meinung von Freunden und Bekannten hören die Verbraucher gerne, so sind Statusmeldungen von anderen Nutzern für 29 Prozent sehr wichtig. Während der Auftritt einer Marke in Form einer Fanpage 23 Prozent von einem Produkt überzeugen kann, bewegen Social Influencer, also bekannte Persönlichkeiten, Blogger oder Experten, 17 Prozent zum Kauf eines Produktes. Dabei zeigte sich aber auch, dass Frauen und Männer sich tendenziell von unterschiedlichen Inhalten überzeugen lassen. Während Männer besonders auf Werbekampagnen und Promotion-Aktionen ansprechen, lassen sich Frauen eher von klassischen Werbeinhalten oder geteilten Meldungen von Freunden zum Kauf verleiten.

Teilen mit Freunden gehört dazu

Verbraucher lassen sich auf Facebook und Co. nicht nur beeinflussen, jeder Dritte zeigt auch gerne seine neuesten Errungenschaften. Besonders die jüngeren Nutzer teilen Produktkäufe gerne mit Freunden und Followern. Die meisten (42 Prozent) wollen schlicht und einfach ihre Freunde darüber informieren, viele möchten sie auch auf ein Schnäppchen oder Sonderangebot aufmerksam machen (38 Prozent). 35 Prozent posten ihr neues Produkt aus Stolz, 13 Prozent wollen vor ihren Freunden damit angeben. Produktkäufe teilt zwar nicht jeder mit seinen virtuellen Freunden, 28 Prozent geben jedoch an, sie würden sich durch Vergünstigungen oder Belohnungen dazu animieren lassen.

Von Facebook in den Warenkorb – für viele vorstellbar

Die Konsumenten können sich sogar vorstellen, einen Einkauf direkt über eine Social Media-Plattform zu tätigen. So hat jeder Vierte bereits Erfahrung und schon einmal ein Abonnement abgeschlossen oder über einen Link auf einen externen Shop einen Kauf getätigt. Meistens geschieht das über Facebook, hier haben bereits zehn Prozent schon mal einen Artikel erstanden. Aber auch YouTube und Google+ sind nicht unbedeutend, auch hier wandern Produkte des Öfteren direkt in den Warenkorb.

Interessant sind diese Zahlen vor allem natürlich für Werbetreibende, denn ganz gezielte Maßnahmen können in den sozialen Netzwerken sehr große Erfolge mit sich bringen. Ein professionell geführter Auftritt auf Facebook, Twitter und Co. sollte zum Standard gehören und kann die Konsumenten nicht nur zu überzeugten Fans, sondern natürlich auch zu treuen Käufern mit vollen Einkaufswägen machen.

Beitrag von Christoph von Külmer