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Die Lust auf das Ungewisse - auch im Berufsalltag
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B4B Impuls von 5 Sterne Redner Michael Wigge

Die Lust auf das Ungewisse - auch im Berufsalltag

 Foto: moodboard / thinkstock

Abenteurer und Herausforderungsexperte Michael Wigge erklärt seine Lust auf das Ungewisse und zieht Parallelen zwischen seinen Aktionen und dem Berufsalltag.

„Die Lust auf das Ungewisse“ klingt erst Mal fiktiv, da uns das Ungewisse oftmals eher Angst macht. Wir kennen das alle aus dem Alltag. Einen neuen Job annehmen, neue Freunde kennenlernen oder neue Wege im Beruf gehen, alle diese Aktivitäten können erst Mal Widerstände in uns auslösen, da das Ungewisse uns verunsichern kann, schließlich ist es nicht gewiss, was passieren wird.

Wie habe ich nun die Angst auf das Ungewisse in eine Lust verwandeln können, um „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“ zu reisen oder in „Wigges Tauschrausch“ einen Apfel zu einem Haus auf Hawaii hochtauschen können?

Also, hier mein drei-Punkte Strategieplan für jeden, um die Lust auf das Ungewisse zu steigern.

1.    Widerstände brechen als Lebensaufgabe

Ich habe mich irgendwann mal entschieden Widerstände zu suchen, anstatt sie zu umgehen. Angst auf einem Hochhaus zu stehen, Unsicherheit neue Leute anzusprechen oder die Befürchtungen, die einen Umzug mit sich bringen, ins Ausland zu ziehen, suche ich absichtlich. Denn wer Widerstände absichtlich sucht, hat die Möglichkeit zu wachsen, stärker zu werden und Lebenserfahrungen zu sammeln, um die wirklichen Höhen des Lebens zu erreichen. Das Ungewisse anzunehmen bringt meiner Meinung nach eine starke Steigerung des Lebenserfahrungen und Lebensqualität mit sich, also immer rein ins Ungewisse und damit glücklicher werden.

 2.    Mögliche Konsequenzen ausloten

Also, nehmen wir mal an, ich möchte ein neues Projekt im Beruf starten und befürchte, dass das Ungewisse des neuen Projekts zu einem Misserfolg und zu guter Letzt zu einer Entlassung führen könnte.

Aber bei genauerer Analyse merke ich, dass der Jobverlust nur eine von vielen möglichen Konsequenzen ist. Genauso, könnte ich erfolgreich sein und eine Beförderung bekommen. Oder durch das neue Projekt könnte ich Menschen kennenlernen, die mich in neue Richtungen inspirieren oder die Erfahrungen des neuen Projekts könnten mich ganz einfach stärken. Wichtig: Die Befürchtung vor einem negativen Resultat bei der  ungewissen Handlung ist nur eine von vielen Konsequenzen. Wenn ich mir das bewusst mache, bekomme ich automatisch viel mehr Lust auf das Ungewisse.

 3.    Das Leben ist kurz

Sorry, hier so negativ zu werden, aber wir alle kennen bestimmt das Gefühl und die Gedanken, dass unser Leben schnell weiter rast und der nächste Geburtstag von mir schon wieder ist, obwohl der letztjährige Geburtstag doch gerade erst war.

Dieses Bewusstsein stärkt meine Wertschätzung zum Leben und steigert meine Neugierde auf das Ungewisse, da ich in der Kürze der Zeit nicht viel im Leben verpassen möchte. Also, warum im Beruf das ungewisse Angebot ablehnen, wenn das Angebot vielleicht nie wieder kommt?

Ich hoffe hier Ihnen etwas mehr Lust auf das Ungewisse gemacht zu haben.

Ihr
Michael Wigge

Über Michael Wigge

5 Sterne Redner Michael Wigge arbeitet seit fünfzehn Jahren als Reporter und Autor bei privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine Mischung aus Journalismus und Unterhaltung aus. Sein Spezialgebiet sind „Herausforderungen“.

2009 verleiht ihm das ZDF den VJ Award in der Kategorie „Bester Videojournalist-Newcomer“. „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“ ist im Jahr 2010 die erste Zusammenarbeit mit ZDFneo und erscheint ebenfalls als Buch. Die Reportagereihe (5 x 30 Minuten, ZDFneo-Ausstrahlung Mai / Juni 2010) wird 2011 in den USA mit dem Accolade Award of merit als “Beste Feature Dokumenation” ausgezeichnet und in der Kategorie „Unterhaltung“ für den Grimme Preis 2011 nominiert. Die Serie erscheint ebenfalls in den USA auf PBS und bringt Wigge zur Tonight Show mit Jay Leno. 2011 produziert Wigge die TV-Doku-Serie “Wigges Tauschrausch”, in der er sich während einer Weltreise von einem angebissenen Apfel zu einem Haus auf Hawaii hoch tauscht. Aus diesem Projekt entsteht eine 6 x 45 Minuten Serie für ZDFneo und ein im März 2012 veröffentlichtes Buch.2013 produziert Wigge die TV-Doku-Serie „Auf dem Tretroller durch Deutschland – in 80 Tagen“ für die Deutsche Welle, in der er das Land vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt durchquert und dabei ein höchst originelles Deutschlandporträt entwirft. Im Oktober 2013 erscheint begleitend zur Serie ein Buch im Piper-Verlag.