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Ein DAX-Vorstand tritt auf die Bühne: offener Hemdkragen, Jeans, Sneakers. Vor ein paar Jahren noch ein Skandal, heute salonfähig. Der Gedanke entlockt Jürgen Reschop ein feines Lächeln. „Kann man machen“, sagt der Gründer und Inhaber der Maß-Manufaktur KingsHouse in München. „Die Schlagzeilen hat man sicher, wenn man sich so ins Schaufenster stellt. Aber die Botschaft hat auch ihren Haken.“ Er erinnert an Mark Zuckerberg, der mit seinem grauen Hoodie Geschichte geschrieben hat.
Aber was im Silicon Valley funktioniert, muss nicht automatisch auf den deutschen Mittelstand übertragbar sein. „In vielen Unternehmen ist das Pendel zu weit in Richtung Nachlässigkeit ausgeschlagen“, merkt Reschop an. „Wenn Schlafanzug-Ästhetik im Büro Einzug hält, leidet nicht nur das professionelle Auftreten, sondern auch das Wir-Gefühl innerhalb und außerhalb der Firmenkontakte.“
Zurecht stellt sich daher derzeit vielen Führungskräften die Frage: Wie viel Stil braucht mein Unternehmen heute noch – oder wieder? Der einst klare Dress- code mit Anzug und Krawatte ist vielerorts passé. „Und das ist auch gut so“, ist Reschop überzeugt. Denn moderne Unternehmensführung bedeute nicht Rückschritt in alte Konventionen, sondern bewusste Gestaltung – auch beim äußeren Erscheinungsbild. „Kleidung ist nicht nur Hülle, sondern Ausdruck von Haltung, Identität und Unternehmenskultur.“ Bei schlechten Nachrichten oder in ernsten Situationen sei die Krawatte allerdings noch immer das Signal für Verantwortung in der Führung.
Deshalb ist Führung gefragt: Keine strengen Vorschriften wie früher, sondern moderne Orientierung. Kleidung sollte inspirieren, nicht einengen – und doch dem Unternehmen ein klares Profil geben. Ob Vertrieb, Empfang oder Projektleitung: Der erste Eindruck zählt. Und ein stimmiger, gepflegter Auftritt macht den Unterschied. „Denn Stil ist keine Nebensache“, so seine Überzeugung, „sondern Teil der Unternehmensidentität.“ Sprich: Der erste Anblick soll überzeugen, ganzheitlich wirken und bis ins Detail stimmig sein. Was bedeutet, dass auch die Knöpfe von Hemden und Jackets „nach Maß“ ausgewählt sind.
Jürgen Reschop zieht diese Erkenntnis aus über 30 Jahren Erfahrung als Maßkonfektionär. Mit seiner Firma KingsHouse am Thomas-Wimmer-Ring unterstützt er Privatpersonen und Unternehmen dabei, eine neue, authentische Garderobenkultur zu etablieren. Statt starrer Uniformierung setzt er auf stilsichere, vielfältige Looks – von Business Casual bis smart-lässig – die Individualität zulassen und doch ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen. Das Ergebnis: Eine moderne Form von Corporate Fashion, die Professionalität, Komfort und Persönlichkeit verbindet – die klassische Herrenmode in die Gegenwart holt. Und die sich der gleichen Flexibilität bedient, die in der Unternehmensstrategie gefragt ist, um auf den Wandel in Welt passend eingestellt zu sein.
Dabei geht es nicht nur um Kleidung, sondern um Identität und Zusammenhalt: „Wer sich im Team mit dem eigenen Look wohlfühlt, arbeitet motivierter und tritt überzeugender auf, ohne den Unternehmensspirit zu verlieren“, betont Reschop.
Die Beratung erfolgt persönlich, individuell und nach Abstimmung auch direkt bei den Kunden im Unternehmen. „So entsteht eine passgenaue Lösung, die sich nahtlos in ihre Firmenkultur einfügt“, verspricht der Unternehmer mit dem scharfen Blick für die passende Form, der für seine Kunden stets persönlicher Ansprechpartner ist. „Denn Kleidung soll nicht verkleiden, sondern stärken – und ein positives, zeitgemäßes Signal senden.“ KingsHouse steht dabei für ehrliche Beratung, präzise Maßarbeit und zeitlosen Stil. Übrigens: Wer wie Oskar Wilde modisch und kommunikativ gerne ein Zeichen setzt, darf statt der eher langweiligen dunkelblauen Krawatte auch einmal eine pinkfarbene tragen. Mut zum Stil gehört zur Führungskultur genauso wie eine klare Kommunikation!