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Initiative für Klimaneutralität im Mittelstand
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Initiative für Klimaneutralität im Mittelstand

Die Region Augsburg soll mit der Initiative A³ klimaneutral Vorreiterregion werden – Unternehmen machen sich auf den Weg zur Kli
Die Region Augsburg soll mit der Initiative A³ klimaneutral Vorreiterregion werden – Unternehmen machen sich auf den Weg zur Klimaneutralität. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH/Christian Strohmayr

Mit A³ klimaneutral wird eine Initiative ins Leben gerufen, um Unternehmen beim Erreichen des Ziels Klimaneutralität zu unterstützen. Wie das funktioniert – und wie die Region davon profitiert.

Zusammen mit dem KUMAS Umweltnetzwerk werden eine CO2-Bilanzierung und Maßnahmenberatung kombiniert mit Netzwerkveranstaltungen und fachlichen Impulsen angeboten. So soll der Weg zur Klimaneutralität bis 2030 geebnet werden. 

Klimaneutral in A³

Bis 2030 sollen regionale Unternehmen bei der Mission zur Klimaneutralität begleitet werden. „Mit A³ klimaneutral wollen wir vor allem zwei Dinge erreichen: den Unternehmen in der Region einen gemeinsamen und begleiteten Weg anbieten, klimaneutral zu werden, sprich CO2-Emissionen einzusparen, und gleichzeitig einen gemeinsamen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Footprint in der Region Augsburg zu leisten. Und nicht zuletzt gewinnen die teilnehmenden Unternehmen in der Region an Reputation – auch bei gefragten Fachkräften“, sagt Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. Zwar hat die EU erst das Jahr 2050 als Zielpunkt für Klimaneutralität ausgerufen, aber es kann nur von Vorteil sein, sich schon jetzt als Unternehmen mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität auseinanderzusetzen. Je früher nachhaltige Strukturen aufgebaut werden, desto wettbewerbsfähiger können die Unternehmen in sich wandelnden Zeiten bleiben. Es geht dabei nicht nur um die Einhaltung von EU-Regularien, sondern darum, durch die Reduzierung von Emissionen den Erhalt des Planeten zu sichern. 

Die ersten Mitglieder, mit denen die Bilanzierungen im Oktober starten: SYNCPILOT GmbH, die Augsburg Innovationspark GmbH und di
Die ersten Mitglieder, mit denen die Bilanzierungen im Oktober starten: SYNCPILOT GmbH, die Augsburg Innovationspark GmbH und die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH sowie die Projektpartner des KUMAS Umweltnetzwerks und die die Bilanzierung umsetzenden Berater von ECA Concept. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Erste Mitglieder machen sich auf den Weg

Bereits im Mai 2022 wurde die Initiative zusammen mit den kommunalen Spitzen der Region ins Leben gerufen – nun füllt sich die Initiative A³ klimaneutral mit Leben und präsentierte sich am 16.09. im Technologiezentrum Augsburg zusammen mit den ersten Mitgliedsunternehmen interessierten Firmen und Gästen aus der Region. Die Augsburg Innovationspark GmbH war nicht nur Gastgeber der Veranstaltung, sondern ist auch eines der ersten Mitglieder. Zu den Vorreitern in der Region gehören außerdem die Quantron AG, die sich bereits im Mai zur Mitgliedschaft entschlossen hat, und die SYNCPILOT GmbH. Auch die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH als Initiator von „A³ klimaneutral“ macht gleich selbst mit – und will die erste klimaneutrale Wirtschaftsförderungsgesellschaft werden. Mindestens 100 Mitglieder sollen es werden, das ist das Ziel bis Ende 2023. Die Stadtsparkasse Augsburg ist bereits Sponsor für die Initiative. Sie leistet einen Beitrag zum Anschub der Initiative und ermöglichen auch kleinen Unternehmen eine Mitgliedschaft zu einem günstigen Einstiegspreis. 

Beim Pressegespräch im Mai 2022 zum Start von A³ klimaneutral waren sich die Partner einig: Wir müssen jetzt gemeinsam Klimaneut
Beim Pressegespräch im Mai 2022 zum Start von A³ klimaneutral waren sich die Partner einig: Wir müssen jetzt gemeinsam Klimaneutralität in der Region vorantreiben. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Partner in der Region

Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH will durch zielgerichtete Kommunikation größtmögliche Transparenz in Sachen CO2-Reduzierung erzeugen und fördert den Netzwerkaufbau. Das Projekt A³ klimaneutral ist im Themenfeld „Green Economy“ angesiedelt und damit fest im Plan des Regionalmanagements (2021–2024) der Regio verankert. Gefördert wird das Programm durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Nach der Anlaufphase muss sich die Initiative allerdings durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoren selbst finanzieren. Das Programm wird zusammen mit dem Partner KUMAS Umweltnetzwerk durchgeführt: Um Klimaneutralität und eine Reduzierung von CO2-Emissionen zu erreichen, sind entscheidende Umweltkompetenzen nötig und Experten gefordert. „Energieeffizienz, Umweltmanagement, Kreislaufwirtschaft oder Ressourceneffizienz sind wichtige Bereiche, die wir mit Expertise unterstützen können“, sagte Thomas Nieborowsky, Geschäftsführer vom KUMAS Umweltnetzwerk. Zusätzlich fungiert das KUMAS Umweltnetzwerk als Gastgeber und Initiator von Fach- und Netzwerkveranstaltungen. Es werden aber auch weitere Partner aus der Region eingebunden, wie die beiden Wirtschaftskammern oder das Bayerische Landesamt für Umwelt, um die Aktivitäten und zum Teil kostenlosen Angebote gemeinsam für die Unternehmen sichtbar und nutzbar zu machen.