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Corona-Virus

Wertachkliniken bereiten sich auf Krisenfall vor

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Die Wertachkliniken bereiten sich derzeit auf den Krisenfall vor. Foto: Archiv Wertachkliniken, Mathias Baumgartner

Auf den Gängen der Wertachkliniken ist es durch das generelle Besuchsverbot ruhiger geworden. Doch das Bild täuscht, denn auf den Stationen bereiten sich die Mitarbeiter auf den Ernstfall vor.

„Um das Ansteckungsrisiko untereinander zu minimieren und zu verhindern, dass ganze Abteilungen wegen Corona-Verdacht in Quarantäne müssen, finden alle Besprechungen inzwischen als Telefonkonferenzen statt“, erklärt Klinikvorstand Martin Gösele. In der fachübergreifenden Corona-Einsatzgruppe werden täglich die Kompetenzen der verschiedenen medizinischen Bereiche, der Pflege und der Ärzte, der Hygiene und der Notaufnahme, gebündelt. Man bespreche hierbei Probleme, eventuelle Engpässe und Maßnahmen.

Generelles Besuchsverbot in den Kliniken

Bereits Anfang März wurde ein generelles Besuchsverbot eingeführt, das auch für nicht medizinisch notwendige Begleitpersonen in der Notaufnahme gilt. Dafür können die Patienten der Wertachkliniken zur Unterhaltung und um Kontakt zu den Angehörigen zu halten, bis auf weiteres Fernsehen, Telefon und Internet kostenlos nutzen.

Operationen wurden verschoben

In den Aufenthaltsbereichen der Notaufnahmen und Ambulanzen wurden die Stühle auseinander-geschoben, um die Ansteckungsgefahr der Patienten untereinander zu verringern. Außerdem werden Operationen, die keine medizinische Dringlichkeit haben, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Notfallsprechstunden in der Inneren- und Chirurgischen Abteilung

Die Ambulanzen der Inneren- und der Chirurgischen Abteilungen bieten eine sogenannte Notfall-Indizierte Sprechstunde an. Hierdurch soll die Notaufnahme entlastet werden. Patienten der Wertachkliniken, welche dringende medizinische Probleme haben, können also weiterhin telefonisch einen Termin vereinbaren.

Das Personal wird stets auf den aktuellen Stand gebracht

Pfleger aus dem OP-Bereich, die dort gerade nicht gebraucht werden, werden in den Notaufnahmen und Intensivstationen eingearbeitet, damit sie die Abläufe kennen und im Ernstfall einspringen können. Außerdem werden der bestehende Pandemie-Plan und sämtliche Verfahrensanweisungen von Kathrin Gschwilm, Oberärztin der Inneren Medizin und Hygienebeauftragte der Wertachkliniken, an die jeweils neuesten Erkenntnisse und Anforderungen der Corona-Pandemie angepasst. Die Mitarbeiter bekommen beinahe täglich, manchmal sogar mehrmals an einem Tag, eine E-Mail von Klinikvorstand Martin Gösele, der sie mit den jeweils aktuellen Informationen versorgt.

Der Ärztliche Direktor, Dr. Michael Küchle, ist als Chefarzt eigentlich schon seit über einem Jahr im Ruhestand. Derzeit aber steht er den Kliniken jedoch mit seinem Wissen und seiner Tatkraft fast rund um die Uhr zur Verfügung, auch in der Corona-Einsatzgruppe.

Allgemeine Lieferengpässe betreffen auch die Kliniken

Ein drängendes Problem ist der Bedarf an Hand-Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken. Die Wertachkliniken sind, ebenso wie alle anderen Gesundheitsdienstleister, von den allgemeinen Lieferengpässen betroffen. Man sucht nach Lieferanten, weil zugesagte Lieferungen immer wieder verschoben werden. Und nachdem eine LKW-Lieferung für die Charité in Berlin und 50.000 Atemschutzmasken aus einen Logistikzentrum in Köln gestohlen worden sind, wird auch in den Wertachkliniken diskutiert, wie man die vorhandenen Bestände möglichst diebstahlsicher aufbewahren kann.

 

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