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Neue Arbeitskonzepte

Rolls-Royce stellt neues New-Work-Konzept vor

 Rolls-Royce_Power_Systems
Symbolbild. Rolls-Royce und Porterbrook, eine britische Leasinggesellschaft für Eisenbahnfahrzeuge, arbeiten zusammen, um klimafreundliche technologische Innovationen zu identifizieren und zu entwickeln. Foto: Rolls-Royce Power Systems
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Rolls-Royce Power Systems möchte in Friedrichshafen in Sachen Arbeitsumfeld einen Schritt nach vorne machen. Deshalb verkündete das Unternehmen nun ein neues „New-Work-Konzept“. Was sich dahinter genau verbirgt.

Mit der Lockerung der gesetzlich vorgeschriebenen Corona-Regeln startet der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce in die Einführung eines neuen, Arbeitsmodells: New Work erlaubt allen Mitarbeitenden weltweit eine Kombination von bis zu zwölf Tagen mobiler Arbeit pro Monat und Präsenz vor Ort am jeweiligen Standort – vorausgesetzt, sie können ihre Arbeit ortsunabhängig erbringen.


Weshalb sich Rolls-Royce für das neue Konzept entschieden hat

Aufgrund der unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie ist der Zeitpunkt der Einführung in den verschiedenen Ländern, in denen Power Systems tätig ist, nicht überall gleich. „Wir haben nach der ersten Ankündigung im August vergangenen Jahres sehr viel Zuspruch aus der Belegschaft für unser ganzheitliches Konzept erhalten, das in der Branche Maßstäbe setzt. Wir positionieren uns damit im Wettbewerb als attraktiver Arbeitgeber und stellen Power Systems leistungsfähig und zukunftsfest auf“, erklärt Personalvorständin Dr. Thelse Godewerth. „Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen gewinnen Mitarbeitende jetzt die Freiheit, nach ihren individuellen Bedürfnissen und den Erfordernissen der Arbeit zu planen und so die Vorteile der mobilen Arbeit mit den Vorteilen der Arbeit im Office zu verbinden. Ich freue mich, dass es nun endlich los geht“.

Auch Betriebsratsvorsitzender Thomas Bittelmeyer freut sich, dass das neue Modell nun startet: „Wir haben gemeinsam mit dem Unternehmen ein modernes und gut ausbalanciertes Regelwerk entwickelt, das einen klaren und für alle verbindlichen Rahmen setzt. Es gibt den Mitarbeitenden Handlungsspielraum bei der Organisation ihrer Arbeit und garantiert gleichzeitig, dass der Bezug zum Unternehmen bestehen bleibt“.


Wie funktioniert Team-Arbeit bei Rolls-Royce künftig?

Ein Schwerpunkt der Führungskräfte liegt derzeit auf der Organisation der hybriden Teamarbeit. Denn während praktisch alle Abteilungen in den vergangenen zwei Jahren umfassende Erfahrungen mit virtueller Arbeit gemacht haben, gibt es mit der Einführung von New Work eine neue, komplexere Situation: Ein Teil des Teams arbeitet im Büro, ein anderer im Mobile Office. Zu den organisatorischen Vorbereitungen in der Übergangszeit zählt auch die Berücksichtigung von Covid in den Gefährdungsbeurteilungen und gegebenenfalls die Festlegung von individuellen Schutzmaßnahmen. Unterlagen und Checklisten helfen den Führungskräften bei der Einführung des neuen Arbeitszeitmodells.


Hierarchien werden flacher

Auch die Mitarbeiter erhalten in den kommenden Wochen hilfreiche Tipps für die neu gestaltete Arbeit, heißt es in einer Mitteilung von Rolls-Royce. „Das hybride Arbeitsmodell erlaubt den Mitarbeitenden, zu jeder Zeit ihr Bestes zu geben. Egal wo sie sind, egal was sie machen“, erklärt Dr. Thelse Godewerth. „Es bietet ihnen damit viele Vorteile und erhöht die Attraktivität von Power Systems für neue Talente. Gleichzeitig erfordert New Work auch die Übernahme von Verantwortung für andere und sich selbst. Beides ist untrennbar mit mehr selbstbestimmter Freiheit, Unabhängigkeit und Eigenverantwortung verbunden“. Thomas Bittelmeyer appelliert an die Mitarbeitenden, auch in Zukunft auf sich zu achten: „Halten Sie auch bei der Mobilen Arbeit ihre Pausenzeit ein und grenzen Sie Arbeits- und Privatleben klar voneinander ab“.

 

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