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Kommentar

Pro und Contra: Sind im Büro alle fleißig und im Homeoffice alle faul?

Die B4BSCHWABEN.de Redakteure Michael Ermark (links) und Angelina Märkl (rechts). Foto: Linus Pohl / B4BSCHWABEN.de

Corona hat unzählige Betriebe dazu gezwungen, ihren Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen. Und einige Unternehmen haben so die Vorteile der Heimarbeit erkannt. Gehört mobilen Arbeitsformen die Zukunft? Ein Pro und Contra

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Hybrides Arbeiten ist das richtige Arbeitsmodell

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von Angelina Märkl

Hybrides Arbeiten“, ein Mix aus Office und Homeoffice, ist das richtige Modell für die künftige Arbeitswelt. Es gibt einige bayerisch-schwäbische Unternehmen für die das schon länger kein Fremdwort mehr ist. Doch viele andere haben nachgezogen. Mittelständische Unternehmen, denen man es auf den ersten Blick vielleicht nicht zugetraut hätte, haben von jetzt auf gleich eine ausgeklügelte New-Work-Kultur erschaffen.

Auch sie haben gesehen: Es ist eine Illusion, dass Menschen automatisch produktiv arbeiten, wenn sie im Büro anwesend sind. Und ein Mitarbeiter fühlt sich nicht loyal gegenüber dem Chef, nur weil sie im gleichen Gebäude sitzen. Doch reichen die positiven Erfahrungen aus, um hybrides Arbeiten dauerhaft zu etablieren? 

Ich vermisse oft eine optimistische Herangehensweise beim Thema Home-Office. Ein hybrides Modell sorgt dafür, dass die Mitarbeiter zufriedener sind. Viele sparen sich den langen Arbeitsweg und haben so mehr Freizeit. Außerdem lässt sich die Kinderbetreuung besser organisieren. Und zufriedene Mitarbeiter, sind produktive Mitarbeiter. Zudem macht sich ein Unternehmen mit flexiblen Arbeitsmodellen interessanter für potenzielle Mitarbeiter. Im War of Talents zählen Homeoffice-Möglichkeiten mittlerweile mehr als dicke Gehaltschecks. 

Wem das Homeoffice nicht liegt oder wem schlichtweg die Räumlichkeiten fehlen, kann ja nach wie vor zu 100 Prozent im Büro arbeiten. Es wird sicherlich auch immer Arbeiten geben, die nicht von zuhause aus erledigt werden können. Deswegen ist hybrides Arbeiten das Stichwort: die Mischung macht’s.

Daher muss jeder Unternehmer individuell entscheiden, was das richtige Modell für seine Firma ist. Doch diese Entscheidung sollte er nicht ganz alleine treffen, sondern auch seine Mitarbeiter in den Prozess einbeziehen. Er sollte sich schnellstmöglich fragen: Sollen maximal 40 Prozent aus dem Home-Office arbeiten? Wollen wir maximal zwei Tage die Woche flexibel arbeiten oder mehr? 

Wichtig sind meines Erachtens zwei Dinge: Klare Regeln festlegen und vor allem dem hybriden Arbeiten weiter eine Chance geben. Wer auf Präsenz beharrt, wird über kurz oder lang ohne Mitarbeiter dastehen.

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Hybrides Arbeiten funktioniert nur, wenn wir das Soziale nicht vergessen

von Michael Ermark

Jede Katastrophe hat auch ihre Chancen. Und die Corona-Krise hat unserer Arbeitswelt einen schon längst überfälligen Schub nach vorne aufgezwungen. Denn inzwischen sind hybride Arbeitsmodelle in beinahe allen Unternehmen angekommen. Mitarbeiter können – sofern die Aufgaben in der Arbeit dies zulassen – von zuhause aus arbeiten. Dies bietet Flexibilität. Trotzdem dürfen Führungskräfte eines nicht vergessen. Der Arbeitsplatz ist nicht allein ein Platz zum Arbeiten – und ein Büro nicht nur ein Ort, in dem Angestellte stoisch in Bildschirme starren, bis die Anwesenheitszeit abgelaufen ist. Jedes Büro ist auch ein Ort der sozialen Interaktion. Sei es ein „Guten Morgen“ zum Kollegen, ein kurzer Plausch in der Kaffeeküche oder eine gemeinsam verbrachte Mittagspause beim Italiener um die Ecke. Diese soziale Interaktion ist ungemein wichtig, denn Menschen sind – auch wenn manche „Macher“ uns das suggerieren möchten – keine Einzelkämpfer sondern Herdentiere.

Dies ist kein Pamphlet, das sich dem Konzept „Home-Office“ trotzig versperrt. Aber es ist eine Warnung. Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter – außerhalb von Ansteckungsherden selbstverständlich – in ihr Home-Office verpflanzen, fehlen diese ganzen kleinen Interaktionen miteinander. Und das ist nicht nur auf privater, psychischer Ebene ein Problem.

Denn besonders im Arbeitskontext sind effiziente Teams wichtig. Und auch die funktionieren nur mit guter und zielgerichteter Kommunikation. „Aber Herr Ermark“, möchten Sie vielleicht fragen, „haben Sie noch nie von Video-Calls und Online-Meetings gehört?“ Doch, natürlich habe ich das – und ich nutze beides oft und gern. Dennoch ist ein Online-Meeting nicht dasselbe, wie sich „in echt“ gegenüber zu sitzen und Ideen auszutauschen. Gerade, für neue Mitarbeiter es schwierig, sich in Teams oder Meetings einzufinden, wenn alle Teilnehmer lediglich Gesichter auf Bildschirmen sind.

Lassen Sie uns deshalb einen Kompromiss finden: Jeder soll ins Home-Office wechseln können, wann immer ihm oder ihr danach beliebt. Aber bitte lassen Sie uns ein soziales Miteinander in Präsenz nicht vergessen!