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Kommentar der Woche von Ulrich Pfaffenberger

Kommentar: Weihnachts-Botschaft nach Graben

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Für die einen ist der Streik bei Amazon eine Last. Für andere könnte er sich zum Segen entwickeln, meint Ulrich Pfaffenberger.

Der freie Markt birgt Chancen und Risiken. Eine dieser Chancen hat bisher Amazon zu nutzen gewusst, indem der Versandhändler die Bequemlichkeit seiner Kunden perfekt bedient. Alles, was das Herz begehrt, bequem nach Haus geliefert – da kann man leicht den kleinen Einzelhändlern in der Innenstadt das Wasser abgraben. Die kämpfen gegen die Unlust der Kundschaft, die Beine und ihren Einkauf in die Hand zu nehmen. Lieber trainiert man seine Muckis im Fitnesscenter als beim Einkaufen.

Und dann so was: Ein Risiko tut sich auf. Mitarbeiter streiken. Wieder und wieder. Das Unternehmen betont, dass der Service nicht darunter leide. Mag sein. Aber das Image bekommt Risse. Zumindest bei denen, die erkennen, dass ihr persönlicher Vorteil anderen zum Nachteil gereicht.

Die Shoppingnacht in der Augsburger Innenstadt hat mit hell erleuchteten Zeichen gezeigt, wo man sonst noch Kleidung, Geschirr, Bücher, Spielzeug, Software und dergleichen kaufen kann. Sie hat den Unterschied erlebbar gemacht zwischen einer anonymen Lieferung und einer persönlichen Beratung. Das wissen viel mehr Käufer, als es zugeben. Denn genau deshalb hat sich ja auch die verwerfliche Sitte breit gemacht, offline anzuprobieren und online zu bestellen.

Kurzum: Wer als Händler bisher meinte, unter der Übermacht aus Graben zu leiden, der hat jetzt die Gelegenheit, gerade gemachte Bekanntschaften mit Kunden zu vertiefen und die Gunst der Stunde zu nutzen. Der freie Markt birgt Chancen und Risiken. Wer hätte es gedacht…

von Ulrich Pfaffenberger

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