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Kommentar der Woche von Ulrich Pfaffenberger

Kommentar: Weckruf für Bäder und Kurorte

Symbolbild:  Staatssekretär Franz Pschierer. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Im Freistaat vollzieht sich der Wandel zu einem modernen und marktgerechten Angebot offenbar nicht schnell und durchgängig genug. Darauf deuten Appelle aus Ministerium und Verband hin.

Sie erinnern sich an Ihre Asterix-Lektüre von einst? An die Sprechblasen, in denen umrankt von Gänse- und anderen Blümchen Botschaften standen, die vermeintlich freundlich dastanden, im Kern aber knallhart waren? So ähnlich konnte es einem dieser Tage bei Lektüre einer Pressemitteilung aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium gehen. Da lobte Staatssekretär Franz Pschierer in seiner Eigenschaft als oberster Touristiker des Freistaats die hiesigen Heilbäder und Kurorte über den Schellkönig: Sie seien „die tragende Säule für den Gesundheitstourismus im Freistaat und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“ und sie „überzeugen mit einem hervorragenden medizinisch-therapeutischen Angebot in einer der attraktivsten Urlaubsdestinationen der Welt“.

Säusel. Die freundlichen Worte umrankten einen Appell Pschierers an Bäder und Kurorte, sich an der Entwicklung der Marke „Gesundes Bayern“ des Heilbäderverbands zu beteiligen. Es gehe darum, „gesundheitstouristische Potentiale in den Orten zu erschließen und attraktive Angebote und Produkte im Markt für Gesundheitstourismus zu platzieren“.

Das ist mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl. Pschierer eilt damit Heilbäderverbands-Chef Klaus Holetschek zur Seite, zugleich Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben. Wie eine derzeit kritisch beleuchtete Intervention zugunsten der Therme in seinen Zeiten als Bürgermeister von Bad Wörishofen zeigt, geht diesem der Wandel von der alten, beschaulichen Kur-Welt in eine moderne, marktgerechte „Wellbeing“-Landschaft mitunter nicht schnell genug.

Und er hat Recht. So schnell, wie sich heute die Ströme von Urlaubern und Erholungssuchenden ein neues Bett suchen, ist jedes Zaudern und Zuwarten schädlich. Dass es jetzt einen Aufruf an die bayerischen Kurorte und Heilbäder braucht, „ihre Produktangebote und Produktideen beim Verband einzureichen und gemeinsam mit den Experten zur Marktreife zu optimieren“, spricht Bände. Offenbar haben die Bedenkenträger und ängstlichen Bewahrer der „guten alten Zeit“ noch zu viel Gewicht, um einen wirklich innovativen Wandel der Szene zuzulassen.

Die anfangs zitierten Gänseblümchen, die im Dunkeln und bei Regen – sprich: in schwierigen Zeiten – „dichtmachen“, folgen bei am hellen Tag dem Lauf der Sonne. Eine solche Schönwetter-Strategie können sich die Bäder und Kurorte schon lange nicht mehr erlauben.

Ulrich Pfaffenberger

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