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Kommentar der Woche von Ulrich Pfaffenberger

Kommentar: Viermal „Ui“ für den ADAC

Symbolbild. Foto: gpointstudio / iStock / thinkstock

Für die Servicewüste Deutschland gibt es Beispiele wie Sand (sic!) ohne Meer. Da freut es einen umso mehr, wenn in der kargen Landschaft mal eine kleine Blüte sprießt. Was auch immer die Motive dafür sein mögen. Und die Geschichte geht so:

Am Samstagabend kann einem schon mal etwas dazwischenkommen. Da wollen zum Beispiel zwei Kisten Altglas und eine Schachtel voll Altpapier noch zum einschlägigen Container gebracht werden. Draußen ist es dunkel, kalt und neblig, aber wofür hat man denn ein Auto? Doch der Abfahrt stellt sich ein Hindernis entgegen: das rechte vordere Abblendlicht gibt in dem Moment den Dienst auf, als der Motor anspring. Unter diesen Umständen findet die Fahrt dann lieber doch nicht statt.

Aber was tun? Immerhin steht am Sonntagabend eine längere Fahrt an. Die nächste Tankstelle: direkt neben den Containern und ohne jeden Service. Die Werkstatt? Um diese Zeit längst geschlossen und auch nicht viel näher. Selbermachen? Nun ja, das ist kein Käfer Baujahr 1980, der da vor mir steht. Bleibt noch die Mitgliedschaft im ADAC. Man kann ja mal anrufen und fragen.

Und siehe da? „Ja, wir wechseln auch Scheinwerferlampen.“ Ui. „Unser Mitarbeiter ist in ungefähr einer Stunde da.“ Dazu sei angemerkt: Das Auto steht weit draußen auf dem Land, fern der Stadt, dort, wohin die Cowboys mit dem Pferd in den Sonnenuntergang reiten. Ui. „Er ruft Sie dann an, fünf Minuten bevor er ankommt. Dann brauchen Sie nicht vor der Tür zu warten.“ Ui.

Das Serviceversprechen wird gehalten. Um 20 nach acht steht das gelbe Auto vor der Tür. Ein junger Mechaniker, freundlich, mit Hütchen zum Overall, muss zwar etwas in seinen Materialkisten kramen, aber er hat die passende Lampe dabei. Zehn Minuten später ist der Schadensfall behoben. „Das macht dann fünf Euro für das Ersatzteil.“ Ui. In der Werkstatt hätte ich fast das Doppelte bezahlt.

Der Allgemeine Deutsche Automobil Club e.V. mag in jüngster Zeit das eine oder andere Thema vergeigt haben. Aber was die Qualität der Dienstleistung für seine Mitglieder angeht, ist das Erlebnis dieses Abends eine Blaupause für das, womit Unternehmen ihre zahlenden Kunden glücklich machen können. Mehr davon wäre ein echtes Glück für dieses Land und seine Wirtschaft.

von Ulrich Pfaffenberger

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