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Kommentar der Woche von Rebecca Weingarten

Kommentar: Stress auf den letzten Drücker – muss das sein?

Symbolbild. Foto: Manuel Faba Ortega / iStock / thinkstock

Mitarbeitergespräche, Firmenausflüge, Deadlines, Bilanzen, Entlassungen, Beförderungen: Zum Jahresende hin ist für viele auch im Arbeitsalltag der Stress vorprogrammiert. Dabei  ist nicht jeder Termin, der vor den Feiertagen noch ansteht, auch wirklich sinnvoll.

Das Jahresende rückt in greifbare Nähe – und mit ihm eine Zeit voller symbolträchtiger Ereignisse, die Jahr für Jahr wiederkehren. Sie schaffen die Chance, innezuhalten, sich auf das zu besinnen, was am wichtigsten ist. Doch wie wird diese Möglichkeit genutzt?

Jene Wochen, die eigentlich zum Innehalten gedacht sind, werden vor allem durch eines geprägt: Stress. Zeit für sich selbst haben wohl nur die wenigsten. Geschweige denn die Muße, sich wirklich darüber Gedanken zu machen, was der Status Quo denn überhaupt ist und wie die Zukunft aussehen könnte. Mitarbeitergespräche, Firmenausflüge, Weihnachtsfeiern, Deadlines, Bilanzen, Entlassungen, Beförderungen, Spendenschecks – alles, was noch irgendwie vor Weihnachten erledigt werden kann, wird auch gemacht. Dabei sind manche dieser Punkte durchaus sinnvoll. Andere sind es aber eben nicht. Sie werden in einen Monat gepresst, der sowieso schon von Stress und Hektik beherrscht wird.

Die Gründe dafür sind vielfältig. So schafft das Jahresende einen gewissen Druck, ohne den vieles gefühlt einfach nie erledigt wird. Hinter alles, was im Dezember jedoch noch geschafft wird, kann dann beruhigt ein Häkchen gesetzt werden. Der Start ins Neue Jahr erfolgt unbelastet. Das berauschende Gefühl, noch einmal ganz von vorne anfangen zu können, ohne die Arbeit vom vergangenen Jahr auf dem Schreibtisch: Das ist wohl einer der Gründe für die Terminflut, die derzeit fast jeden auch im Arbeitsalltag trifft.

Nur ist das wirklich sinnvoll? Sollte alles, was für dieses Jahr geplant war, auch wirklich noch 2015 passieren? Wie lässt sich entscheiden, was keinen Aufschub verträgt und was besser erst nach dem Jahreswechsel in Angriff genommen wird? Nicht immer geht es darum, ein Häkchen hinter eine Aufgabe setzen zu können, sagen zu dürfen, „das ist erledigt“. Die Mitarbeiter einladen, ihnen für ihr Engagement danken, gemeinsam Erfolge feiern – das muss nicht zwingend im Dezember sein.

Auch Gespräche, in denen gemeinsam Strategien entwickelt werden, passen nicht wirklich ans Jahresende. Wichtiger wäre es, den Fokus auf die Zukunft zu lenken. Nicht nur: Was ist in den vergangenen Monaten gut oder schlecht gelaufen? Sondern vor allem: Wie sieht die Zukunft aus? Was kommt auf uns zu? Was wollen wir bewegen?

Wenn mehr Raum zum Denken bliebe, würden manche dieser Gespräche vielleicht auch anders verlaufen. Konstruktiver, kreativer, zukunftsgerichteter, lösungsorientierter. Weil eben noch Zeit da wäre, um Pläne zu entwerfen und gemeinsame Strategien umzusetzen. Vielleicht könnte manche Entlassung vermieden, würde manches Unternehmen weiter gestärkt werden.

von Rebecca Weingarten

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