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Kommentar der Woche von Rebecca Weingarten

Kommentar: Kein Feiertag ist auch keine Lösung…

Symbolbild. Foto: bhofack2 / iStock / thinkstock

Dank Karfreitag und Ostermontag steht den meisten Berufstätigen in Schwaben ein verlängertes Wochenende bevor. Dabei nutzt kaum noch jemand die Feiertage für ihren ursprünglichen Grund. Zudem schaden sie der Wirtschaft. Wenn das so ist – warum streichen wir die Feiertage nicht einfach?

Welcher ist eigentlicher der liebste Monat deutscher Arbeitnehmer? Wenn der Chef nicht gerade daneben steht, sagen wahrscheinlich viele verschmitzt: Der Mai. Ein wunderbarer Monat. Die Natur erwacht zum Leben, der Sommer ist zum Greifen nahe. Doch vor allem: Er strotzt vor Feiertagen.

Die eigene Freizeit nimmt für viele einen immer höheren Stellenwert ein. Vor diesem Hintergrund bieten Feiertage sogar einen Standortvorteil. Deutschland kommt im internationalen Vergleich deutlich besser weg als beispielsweise die USA. Bundesweit ist Bayern auf Platz eins. Augsburg bietet Arbeitnehmern mit dem Hohen Friedensfest am 8. August sogar noch einen freien Tag mehr.

Was Angestellte freut, legt Sorgenfalten in die Gesichter vieler Chefs. Denn das Bruttosozialprodukt wird durch jeden einzelnen Feiertag nach unten geschraubt. Was ja nur logisch ist: Wenn keiner arbeitet, wird auch kein Geld verdient. Noch schlimmer ist es, wenn die Feiertage auf einen Dienstag oder einen Donnerstag fallen. Denn dann kriegt auch am Montag beziehungsweist am Freitag keiner „den Arsch hoch“. Und jene, die sich entgegen dieses Trends zu Höchstleistungen motivieren, stehen allein auf weiter Flur: Relevante Ansprechpartner sind an Brückentagen in der Regel sowieso nicht zu erreichen.

Wenn sie der Wirtschaft so schaden, warum streichen wir die Feiertage dann nicht einfach? Wofür sie ursprünglich eingeführt wurden, braucht sie heute eh kaum jemand mehr. Ein Beispiel aus dem Allgäu beweist jedoch etwas anderes. Am vergangenen Wochenende wurde dort der Josefstag gefeiert. Die Feste zu Ehren des Schutzpatrons der Handwerker zeigen: Es gibt sie also doch, die Feiertage, die noch immer fest in der Gesellschaft verankert sind.

Feiertage haben nicht die Funktion, faul zu sein. Sie sind uns lieb und teuer, weil sie ein wichtiger Teil unserer Arbeits- und Lebenskultur geworden sind. Auch wenn der spirituelle Gedanke hinter den Feiertagen zunehmend wegbricht: Der Glaube unserer Vorfahren ist ein fester Bestandteil unseres kulturellen und gesellschaftlichen Erbes geworden.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen im Namen des gesamten Teams von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN ein frohes und gesegnetes Osterfest.

von Rebecca Weingarten

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