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Kommentar der Woche von Ulrich Pfaffenberger

Kommentar: 30 Jahre Digitalisierung – warum manches trotzdem nicht „von gestern“ ist

Symbolbild. Foto: altrendo images / Stockbyte / thinkstock

Wenn alles wahr geworden wäre, was uns die vergangenen 30 Jahre auf der CeBIt angekündigt wurde – dann gäbe es diese Computermesse heute nicht mehr. Papierloses Büro, Telekonferenz, virtual reality: Bausteine im digitalen Fortschritt, die theoretisch solch analoge Einheiten wie eine Messe vollkommen überflüssig machten. Aber eben nur theoretisch.

Die gelebte Praxis, in der Wirtschaft wie im Privatleben, zeigt uns etwas Anderes. Das sieht man an den GPS-gesteuerten Traktoren von Fendt, deren Kartoffelernte noch immer in Papiersäcken verpackt wird. Das sieht man an den Buchungen von Wellness-Hotels im Allgäu, deren Gäste noch immer live zum Schwitzen in die Sauna gehen. Und das sieht man selbst auf der Cebit, die sich auf höchst persönlicher Ebene diesem theoretischen Fortschritt widmet.

Den Grund spüren wir jeden Tag selbst: „Geschäfte machen wir nicht mit Maschinen, sondern mit Menschen.“ Allem Online-Handel, allen Hilfsalgorithmen, allen Suchmaschinenoptimierungen zum Trotz suchen wir bei unserem Handeln das menschliche Miteinander. „Wir kaufen nicht Dienstleistungen und Waren“, hat Seth Godin es formuliert, ein angesehener Autor von Fachbüchern zu Internet und Marketing. „Wir kaufen Beziehungen, Geschichten und Magie.“

Diese emotionale Seite unseres Wirtschaftslebens dürfen wir nicht beiseiteschieben. Messen als Tauschbörse von Informationen, Meinungen und Erfahrungen sind das Paradebeispiel für die Richtigkeit dieses Gedankens, der beachtliche Erfolg der Augsburger Messe oder der Kemptner Festwoche sowie diverser Gewerbeschauen in der Region sind der Beweis für die Modernität dieser Kommunikationsform.

Der direkte Dialog fordert Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner dafür begeistern wollen. Sie sollen ihnen erkennen und begreifen helfen, womit die Digitalisierung das Unternehmen wie das Individuum tatsächlich weiterbringt. Derlei lässt sich nicht nebenher verinnerlichen, dies erfordert Aufmerksamkeit, Aufwand und Vorbild. Gelegenheiten gibt es viele: Beim schnelleren Erledigen (emotionsloser) Routinen. Beim Verschlanken und Entschlacken von Prozessen. Beim Entlasten von Speichern und Ablagen. Beim Verfügbarmachen von Wissen. Oder beim Verbessern unserer Dienstleistungsqualität.

Das Beschleunigen allein, das vielen als vordergründig wertvollste Tugend der Digitalisierung gilt, ist mitunter kontraproduktiv. Die Erfahrung lehrt, dass in der Eile die menschlichen Qualitäten, die individuellen Fähigkeiten und die schöpferischen Prozesse verloren gehen. Richtiger ist, die Zeit, die uns die Maschinen verschaffen, dafür zu nutzen, uns mehr um unsere Mitarbeiter zu kümmern und sie beim Nutzen der Technik zu fördern. Sonst bleibt sie unrentabel. Heinz Nixdorf, einer der Väter der CeBit hat es schon gewusst: „(Darum sind) Investitionen in Menschen auch wichtiger als in Maschinen.“

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