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Thema der Woche

Existenzgründung: Das sind die ultimativen Tipps für Start-Ups

Von links: Die Experten von HBplusJuS Benjamin Zißler, Daniel Greving und Alexander Katzameyer. Foto: Michael Ermark / B4BSCHWABEN.de

Augsburg gründet! ist die wichtigste Plattform in Augsburg, die sich dem Thema Existenzgründung verschrieben hat. Mit dabei waren in diesem Jahr auch die Experten von HBplusJuS. Diese Tipps haben sie für junge Gründer.

HBplusJuS ist die Adresse für kluge Köpfe, die ihr eigenes Unternehmen gründen wollen. Deshalb ist das Team der Kanzlei in diesem Jahr auch mit einem Stand bei der großen Gründerplattform von Augsburg gründet! mit dabei. Im Interview geben sie Tipps, wie es mit der Unternehmensgründung auf jeden Fall klappt.

B4BSCHWABEN.de: Herr Zißler, Herr Greving und Herr Katzameyer, Sie sind heute hier, um jungen Gründern in steuerlichen und rechtlichen Fragen zur Seite zu stehen. Was muss bei der Unternehmensgründung üblicherweise als erstes passieren – und wie können Sie dabei unterstützen?

Benjamin Zißler: Zunächst sollten Gründer sich überlegen, welches Produkt oder welche Dienstleistung sie vermarkten möchten. Danach geht es um die Frage: Welche Rechtsform möchten sie wählen? Zugrunde zu legen sind Haftungsrisiken und auch die Möglichkeit, Investorengelder einzusammeln. Dabei geht es darum Anteile an einer Gesellschaft zu erwerben. Außerdem stellt sich in der Regel schon früh die Frage „Ist es sinnvoll eine Personengesellschaft zu gründen oder gehe ich gleich in die Kapitalgesellschaft?“. Letzteres ist für Investoren oft die interessantere Möglichkeit.

Wo liegen die Unterschiede im Konkreten?

Daniel Greving: Bei Kapitalgesellschaften ist es einfacher Anteile an der jeweiligen Gesellschaft zu erwerben. Als Gesellschafter hat man die Möglichkeit, im Rahmen der Gesellschafterversammlung auf das Unternehmen einzuwirken und mitzubestimmen. Ein entscheidender Unterscheid besteht auch in der begrenzten Haftung der Gesellschafter.

Gibt es einen ultimativen Einstiegstipp?

Benjamin Zißler: Einen „ultimativen Tipp“ gibt es nicht. Was aber meiner Meinung nach absolut sinnvoll ist, ist sich vor der Gründung unbedingt Rat von Experten einzuholen. Und zwar ebenso auf juristischer, wie auch steuerlicher Ebene. Denn dann sind Gründer gleich von Anfang an richtig aufgestellt. Besonders, was auch Finanzierungsthemen oder Förderprogramme angeht. Es ist unerlässlich, sich ein wirklich reelles Bild von dem eigenen Vorhaben zu machen. Da nutzt es auch vom Erfahrungsschatz derer zu profitieren, die sich darauf spezialisiert haben, wie es in der Praxis auf dem freien Markt wirklich funktioniert.

Wo gibt es Stolperfallen?

Alexander Katzameyer: Stolpern kann man zum Beispiel beim Thema Businessplan.

Mit einem Businessplan werden das gesamte Vorhaben umfassend beschrieben und etwaige Risiken aufgezeigt. Denn nur, wenn die Idee vollständig überzeugt, kann man erfolgsversprechend mit Geldgebern in Verhandlungen über etwaige Finanzierungsoptionen gehen.

Was wir leider auch öfter erleben ist, dass das Sprichwort „Bei Geld endet die Freundschaft“ gerade bei jungen Unternehmen häufig zutrifft. Wenn man sich überlegt mit Freunden oder Bekannten eine Firma zu gründen, sollte man sich niemals allein auf die Freundschaft als Grundlage verlassen, sondern im Vorfeld einen Rechtsanwalt konsultieren. Im Streitfall ist mit durchdachten Gesellschaftsverträgen alles Notwendige rechtlich geregelt. Damit kann man Unternehmen – in guten wie in anspruchsvollen Zeiten – objektiv und erfolgreich führen. Und sollten sich die Wege der Gründer dann doch trennen, ist auch das bereits im Vorfeld in rechtlicher Hinsicht geregelt.

Welche Tipps haben Sie in Sachen Investorensuche?

Benjamin Zißler: Entscheidend ist auch hier der Businessplan. Gründer müssen klar aufzeigen können, wie sie mit ihrer Idee Geld verdienen. Sie müssen zeigen, dass sie sich im Marktumfeld auskennen und Bescheid wissen, wie die gewählte Gesellschaftsform funktioniert. Wenn dies alles gewährleistet ist, kann die erfolgsversprechenden Suche starten.

Und wie erstelle ich den perfekten Businessplan?

Alexander Katzameyer: Ein perfekter Businessplan sollte sich zu den Punkten Management-Summary, Vorhabenbeschreibung, Finanzplanung und Risikobetrachtung äußern. Auch hier ist es – gerade im Hinblick auf Drittfinanzierung - sinnvoll, sich professionellen Rat einzuholen. Hierdurch können wir als Experten eine Prüfung der Tragfähigkeit des Vorhabens vornehmen, unabhängig von der oftmals vorhandenen, „rosaroten Brille“ eines euphorischen Gründers.

In der Region hat sich HBplusJuS einen starken Ruf in Sachen Existenzgründung gemacht. Was steckt dahinter?

Daniel Greving: Wir sind ein engagiertes und erfahrenes Team. Durch die enge Zusammenarbeit mit HBplus schaffen wir es, schnell die optimale Lösung auszuarbeiten und das bestmögliche Ergebnis für den Mandanten zu erzielen. Die heutige ist Messe ist eine tolle Gelegenheit, mit Gründern und Gründerinnen in Kontakt zu kommen. Wir freuen uns auf anregende Gespräche mit klugen Köpfen – und sind gespannt, welche Start-Ups wir demnächst begleiten dürfen!

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