Baumaßnahmen gestartet

erdgas schwaben: Neubau am Hauptsitz Augsburg bis 2020 fertig

Die Hauptverwaltung von erdgas schwaben in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Hauptverwaltung von erdgas schwaben in Göggingen ist zu klein geworden. Direkt nebenan ist nun ein neues Bürogebäude geplant. Im Februar starteten die Baumaßnahmen.

Der Energieversorger will noch weiter wachsen. 220 Mitarbeiter zählt das Unternehmen aktuell, in Zukunft sollen weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch dafür fehlt es an Platz. Daher will erdgas schwaben hinter der Hauptverwaltung ein zweigeschossiger Neubau mit Tiefgarage auf einer Fläche von 1.900 Quadratmeter errichten.

Neues Bürogebäude für 4,7 Millionen

Dieser bietet künftig Platz für 60 Büroarbeitsplätze und Schulungsräume. Das Gebäude soll von der Gestaltung her ähnlich wie das Bestehende werden. Anders wird jedoch das Dach sein. Dieses wird komplett begrünt werden und bietet künftig Platz für Insektenhotels. Benannt wird das Gebäude nach dem Augsburger Unternehmer und Gaspionier Ludwig August Riedinger. Insgesamt investiert erdgas schwaben rund 4,7 Millionen Euro. Ende 2020 soll dann das Ludwig-August-Riedinger-Haus fertiggestellt sein.

Bodensanierung ist kostspielig

Im Februar 2019 startete erdgas schwaben die Baumaßnahmen mit der Ausschreibung von Bauleistungen. Der Umzug des Materiallagers der Hauptverwaltung und der Betriebsstelle Augsburg nach Königsbrunn ist fast abgeschlossen.

Im Anschluss beginnt die vorgeschriebene Bodensanierung des Geländes. Bis zu sechs Meter tief wird das Erdreich auf dem bisherigen Parkplatz abgetragen und fachgerecht entsorgt werden wie das Unternehmen mitteilt. Denn vor 107 Jahren ging am Standort des heutigen Unternehmenssitzes das Gaswerk in Augsburg/Göggingen in Betrieb. Da früher kein Umweltschutz betrieben wurde, ist der Boden verunreinigt. Die Bodensanierung wird rund acht Millionen Euro kosten.

2019 startet auch Bau der Tiefgarage

Im Laufe des Jahres 2019 beginnt der Bau der Tiefgarage mit 66 neuen Stellplätzen. Dies soll die Straßen der Nachbarschaft entlasten. Überirdisch wird am Gebäude die fast gleiche Anzahl Parkplätze nach Fertigstellung zur Verfügung stehen – wie bisher auch. Passgenau zur steigenden Anzahl an Elektro-Fahrzeugen in den nächsten Jahren sieht das interne Mobilitätskonzept von erdgas schwaben vor, dass zehn Parkplätze mit Wall-Boxen zum Laden ausgestattet werden. Alle anderen Tiefgaragen-Plätze können mit Stromanschlüssen nachgerüstet werden. Ein modernes Lademanagement wird dafür sorgen, dass immer das Auto vollgeladen ist, das als nächstes abfährt.

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