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Mittelstand 4.0

Durch digitale Hilfsmittel die Effizienz steigern!

Die Leitung der HSAops Prof. Dr. Peter Richard, Prof. Dr. Michael Krupp, Prof. Dr. Florian Waibel. Foto: Alexendra Kornacher
Die Leitung der HSAops Prof. Dr. Peter Richard, Prof. Dr. Michael Krupp, Prof. Dr. Florian Waibel. Foto: Alexendra Kornacher

Die Forschungsgruppe HSAOps der Hochschule Augsburg bietet Lösungen zur Optimierung der Wertschöpfung und hinterfragt Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung.

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist ein Megatrend, der uns in allen Lebensbereichen begleitet. In der industriellen Produktion wurde und wird dieser Megatrend als Industrie 4.0 bezeichnet. Trotz rasender Entwicklungen in diesem Bereich bleibt eine Frage für die Unternehmen zentral: Wie gestalte ich die Produktionsabläufe effizient. Hinzu kommt die Frage, ob das eigene Geschäftsmodell dauerhaft auch in einer digitalen Welt bestehen kann, oder ob nicht die Position in der Wertschöpfungskette in Gefahr ist. An dieser Stelle setzt die HSAOps – Forschungsgruppe Optimierung und Operations Management der Hochschule Augsburg an. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Optimierung von Wertschöpfung und entwickeln Lösungen, die Effizienzsteigerung durch die Nutzung digitaler Hilfsmittel ermöglicht. „Es scheint, als habe der Begriff Digitalisierung an Strahlkraft verloren“, erklärt Prof. Dr. Michael Krupp, Mitbegründer der HSAOps. „In vielen Unternehmen löst die Digitalisierung eher Besorgnis oder gar Widerstand aus. Interessanterweise wird die eigene Rolle oftmals als passiv wahrgenommen, eher selten sehen sich Unternehmer als Gestalter der Digitalisierung.“ Dabei müssen die Unternehmen die Digitalisierung als Chance betrachten. Die Forschungsgruppe HSAOps hat gezeigt, dass kontinuierliches Arbeiten an Themen der Digitalisierung allemal lohnenswert ist. Sei es nur, das Minimalziel zu erreichen: Wissen zu generieren und Dynamik zu erzeugen.

„Wir haben Unternehmen der Region beraten und Lösungen entwickelt, die zeigen, welche Möglichkeiten der Digitalisierung innewohnen“, berichtet Krupp. Aktuell unterstützt die HSAOps ein Maschinenbauunternehmen aus der Region dabei, die papierbasierte Dokumentation im Unternehmen zu reduzieren. Im Fokus stehen dabei Abläufe in der Produktion und Möglichkeiten zur Digitalisierung der Informationen, die heute auf Begleitzetteln transportiert werden. „Hier liegen die wesentlichen Handlungsfelder in der organisatorischen Koppelung des informatorischen mit dem physischen Prozess. Nicht immer ist es sinnvoll auf Papier zu verzichten, denn dies kann auch Teil eines Notfallszenarios bei Ausfall der IT sein!“, wie Prof. Dr. Peter Richard, IT-Experte der HSAOps, betont. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen. Ganz nebenbei werden so die Prozesse hinterfragt und gegebenenfalls optimiert. Denn ein Grundsatz ist zum Credo der HSAOps geworden: Prozesse erst optimieren und dann digitalisieren.

INFO
Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Optimierung und Operations Management an der Hochschule Augsburg finden Sie utner www.hsaops.org.