Gewinner des Tages

Die Königsbrunner, als Bewohner einer Straßenbahn-Stadt

Über Jahrzehnte hinweg war sie im Gespräch. Jetzt ist die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 nach Königsbrunn fertig. Die swa ziehen aus den ersten Tagen ein positives Fazit und die Brunnenstadt erreicht einen neuen Meilenstein in ihrer Geschichte.

Königsbrunn ist weit und breit die größte Stadt ohne einen eigenen Bahnhof. Diese zynische Bemerkung müssen sich die Königsbrunner jetzt nicht mehr gefallen lassen. Einen „richtigen“ Bahnhof gibt es zwar auch jetzt noch nicht. Aber mit der Schiene ist die Stadt trotzdem erreichbar. Denn das Großprojekt „Von Kö zum Kö“ – also von Königsbrunn zum Königsplatz – ist abgeschlossen. Seit knapp einer Woche verkehrt die Straßenbahnlinie 3 im 15-Minuten-Takt zwischen dem Hauptbahnhof und Königsbrunn Zentrum.

Altbürgermeister Friedrich „Fritz“ Wohlfarth ist als der Bürgermeister bekannt, welcher Königsbrunn vom Straßendorf zur Stadt machte. Vielleicht wird der jetzige Bürgermeister, Franz Feigl, noch in Jahren als der Bürgermeister bekannt sein, der die Straßenbahn nach Königsbrunn gebracht hat? Profiteure – von der Stadterhebung Ende der 60er Jahre und der Straßenbahn 2021 – sind die Königsbrunner. Sie rücken deshalb näher an Augsburg. Damit vernetzt sich auch die Wirtschaft beider Orte weiter. Das stärkt die Region.

Der 2010 verstorbene Fritz Wohlfarth kann zwar an einer Testfahrt mit der neuen Linie 3 nicht mehr teilnehmen. „Seine“ Königsbrunner aber schon. Und das haben sie. Die swa verkündeten, dass die neue Verbindung bei den Bürgern sehr gut angenommen wird. Lange Jahre haben die Königsbrunner auf die Straßenbahn gewartet. Jetzt ist der Meilenstein geschafft – und zeigt neue Perspektiven für die Mobilitätswende auf. Viele Königsbrunner haben sich für dieses Projekt stark gemacht. Diese Bemühungen haben sich endlich gelohnt.

Deshalb sind die Königsbrunner die Gewinner des Tages.

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