Bayerischer Tourismustag

Bayerischer Tourismustag mit Ilse Aigner in Augsburg: Das Gigabyte-Zeitalter kommt

Ilse Aigner auf dem Bayerischen Tourismustag. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Auf dem Bayerischen Tourismustag. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Reisen liegt den Deutschen im Blut. Gerade Bayern ist aber auch als Urlaubsdestination selbst auf der ganzen Welt beliebt. Um weiter oben in der ersten Liga mitzuspielen, stellt sich die Toursimus-Branche derzeit dem digitalen Wandel. Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner sprach auf der heutigen Tagung in Augsburg vom Gigabyte-Zeitalter.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Schallmauer von 90 Millionen Gästen reißen können“, leitete Aigner Ihre Begrüßung ein. Als Schirmherrin des Bayerischen Tourismustags ließ sie es sich nicht nehmen, die rund 700 Gäste persönlich zu begrüßen. Der Tourismustag wird jedes Jahr an einem anderen Ort veranstaltet. 2016 war die Veranstaltung erstmals in Augsburg zu Gast.

Tourismus: Bayern will in der ersten Liga bleiben

Thema der Tagung war die „Digitalisierung im Tourismus”. Mit Schlagwörtern wie „Industrie 4.0“, „Internet der Dinge“ und „Automatisierung“ beschäftigt sich nicht nur die Industrie. Auch im alltäglichen Leben bestimmt die digitale Vernetzung immer mehr den Rhythmus. „Die Digitalisierung schreitet voran und wir wollen daran teilnehmen“, erklärte Aigner energisch, denn: „Wir sind gegenwärtig in der ersten Liga und wir, als Tourismusziel Nummer eins, wollen das auch künftig sein.“

Digitalisierung dringt immer mehr in den Tourismus ein

Bei der Frage, welche Rolle der digitale Wandel hier spielt, geht es nicht länger um das Ob, sondern das Wie, zeigte sich Ilse Aigner überzeugt. Ziel sei es, das Gigabyte-Zeitalter auszubauen, auch für den Tourismus. Hotel und Transportbuchungen laufen schon heute zunehmend online ab. Informationen zum Reiseziel werden über das Smartphone abgerufen. Fotos und Tweets werden in Echtzeit gepostet, um die ganze Welt teilhaben zu lassen. „Es ist quasi ein Hygiene-Faktor geworden – Sie bemerken es nur noch, wenn es fehlt“, pflichtete auch Sarah Fix-Bähre von Travel X Google bei. Wir gehen nicht mehr online, wir leben online.

Täglich 1,4 Millionen Kundenkontakte im Netz

Von dieser Entwicklung kann auch der Tourismus profitieren. 1,4 Millionen Mal wird weltweit nach „Urlaub in Bayern“ gegoogelt. Das sind 1,4 Mikro-Momente, in denen Kontakt mit potenziellen Kunden aufgenommen werden kann. 51 Prozent der Suchanfragen laufen dabei von unterwegs ab. Und rund 80 Prozent aller offline gebuchten Reisen sind digital beeinflusst durch Suchanfragen, Preis- und Servicevergleiche. Diese Potenziale gilt es zu nutzen, wir Fix-Bähre in ihrem Keynote-Vortrag betonte.

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Ilse Aigner auf dem Bayerischen Tourismustag. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Auf dem Bayerischen Tourismustag. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Reisen liegt den Deutschen im Blut. Gerade Bayern ist aber auch als Urlaubsdestination selbst auf der ganzen Welt beliebt. Um weiter oben in der ersten Liga mitzuspielen, stellt sich die Toursimus-Branche derzeit dem digitalen Wandel. Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner sprach auf der heutigen Tagung in Augsburg vom Gigabyte-Zeitalter.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Schallmauer von 90 Millionen Gästen reißen können“, leitete Aigner Ihre Begrüßung ein. Als Schirmherrin des Bayerischen Tourismustags ließ sie es sich nicht nehmen, die rund 700 Gäste persönlich zu begrüßen. Der Tourismustag wird jedes Jahr an einem anderen Ort veranstaltet. 2016 war die Veranstaltung erstmals in Augsburg zu Gast.

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Digitalisierung dringt immer mehr in den Tourismus ein

Bei der Frage, welche Rolle der digitale Wandel hier spielt, geht es nicht länger um das Ob, sondern das Wie, zeigte sich Ilse Aigner überzeugt. Ziel sei es, das Gigabyte-Zeitalter auszubauen, auch für den Tourismus. Hotel und Transportbuchungen laufen schon heute zunehmend online ab. Informationen zum Reiseziel werden über das Smartphone abgerufen. Fotos und Tweets werden in Echtzeit gepostet, um die ganze Welt teilhaben zu lassen. „Es ist quasi ein Hygiene-Faktor geworden – Sie bemerken es nur noch, wenn es fehlt“, pflichtete auch Sarah Fix-Bähre von Travel X Google bei. Wir gehen nicht mehr online, wir leben online.

Täglich 1,4 Millionen Kundenkontakte im Netz

Von dieser Entwicklung kann auch der Tourismus profitieren. 1,4 Millionen Mal wird weltweit nach „Urlaub in Bayern“ gegoogelt. Das sind 1,4 Mikro-Momente, in denen Kontakt mit potenziellen Kunden aufgenommen werden kann. 51 Prozent der Suchanfragen laufen dabei von unterwegs ab. Und rund 80 Prozent aller offline gebuchten Reisen sind digital beeinflusst durch Suchanfragen, Preis- und Servicevergleiche. Diese Potenziale gilt es zu nutzen, wir Fix-Bähre in ihrem Keynote-Vortrag betonte.

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