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LEW Netzservice baut Strommast für Elektrizitätswerk Hindelang um

In Hindelang baut die LEW Netzservice GmbH einen 20-kV-Strommast um. Die neue Mast-Traverse ermöglicht eine Teilverkabelung der Verbindung zwischen dem Kraftwerk Auele und dem Bad Hindelanger Ortsteil Hinterstein. Dies ermöglicht eine Verbesserung der Versorgungssicherheit und eine bessere Anbindung an das Wasserkraftwerk.

Die LEW Netzservice GmbH hat im Auftrag des Elektrizitätswerks Hindelang einen Mittelspannungsmast in der Nähe des Bad Hindelanger Ortsteils Hinterstein umgebaut – vor einer eindrucksvollen Bergkulisse. Die Mastarbeiten waren notwendig, um einen Teil der Leitungsanbindung des Wasserkraftwerks Auele in Bad Hindelang zu verkabeln.

Über die 20-kV-Leitung des EW Hindelang zwischen dem Wasserkraftwerk Auele und Hinterstein ist das Wasserkraftwerk an das örtliche Leitungsnetz angeschlossen. Das Kraftwerk produziert pro Jahr drei bis vier Millionen Kilowattstunden und liefert erneuerbare Energie für rund 1.100 Haushalte. Zudem werden über das Wasserkraftwerk einige Berghütten in der Nähe versorgt und damit die dort früher verwendeten Dieselaggregate ersetzt.

LEW Netzservice ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW) und führt Bauprojekte für andere Stromnetzbetreiber durch, wie in diesem Falle für das EW Hindelang.

Erdkabel ersetzt Freileitung an Berghang

Ein Teil der bisherigen Freileitung zwischen Auele und Hinterstein verläuft über einen steilen Berghang. Die notwendigen Entholzungsarbeiten, um Masten und Leiterseile dauerhaft von Ästen und größeren Pflanzen freizuhalten, sind aufwendig und schwierig. Deshalb ersetzt das EW Hindelang diesen Freileitungsabschnitt nun durch ein Erdkabel, das um den Berg herumführt.

Damit das Erdkabel, das derzeit durch das EW Hindelang verlegt wird, später an die Freileitung angeschlossen werden kann, muss einer der Mittelspannungs-Betonmasten entsprechend umgebaut werden: Dieser Mast soll künftig als „Endmast“ dienen und mit dem Erdkabel verbunden werden. Die Arbeit hierfür hat LEW Netzservice im Auftrag des EW Hindelang im Oktober durchgeführt. Die Netz-Experten haben den alten Mastkopf, die sogenannte Traverse, demontiert und eine neue Traverse auf den Mast gesetzt, von der künftig Leiterseile nur noch in eine Richtung abgehen werden. In der anderen Richtung wird das Erdkabel angeschlossen. Nach Abschluss des Mastumbaus wurden alle Leiterseile wieder befestigt, damit die Leitung weiterbetrieben werden kann, bis das Erdkabel angeschlossen wird. Sobald das Erdkabel in Betrieb ist, baut das EW Hindelang die nicht mehr benötigten Masten zwischen dem Endmast und dem Wasserkraftwerk Auele (über den „Aueles Kopf“) ab. Die Stromkunden in der Region spüren von den Arbeiten nichts, die Stromversorgung ist zu jeder Zeit gesichert.

LEW Netzservice ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW) und Dienstleister für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Stromnetzen. Das Leistungsangebot wird durch weitere technische Dienstleistungen, wie Elektromobilität, ergänzt. Weitere Informationen zu LEW Netzservice finden Sie unter www.lew-netzservice.de.

So funktioniert das Stromnetz in Deutschland

Das deutsche Stromnetz ist unterteilt in Übertragungsnetze (Höchstspannung) und Verteilnetze (Hochspannung, Mittelspannung und Niederspannung).

Die oft als „Stromautobahnen“ bezeichneten Übertragungsnetze nehmen den in den Großkraftwerken produzierten Strom auf und transportieren diesen mit einer Höchstspannung von 380 bzw. 220 Kilovolt (kV) über lange Entfernungen zu den Verbrauchsschwerpunkten.

Auf der Ebene der Verteilnetze wird der Strom in Hoch-, Mittel- und Niederspannung übertragen. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird Strom zunehmend auch auf der Verteilnetzebene in das Übertragungsnetz zurückgespeist.

Hochspannung (110 kV) im regionalen Verteilnetz: Hochspannungsnetze übernehmen die regionale Verteilung von Strom. Sie verbinden wichtige Netzknotenpunkte in einer Region, etwa Ballungszentren oder sehr große Industriebetriebe.

Mittelspannung (10 kV bzw. 20 kV) im regionalen Verteilnetz: Mittelspannungsnetze verbinden die kleineren Ortschaften. Auf dieser Spannungsebene erfolgt die Versorgung von Industrie- und größeren Gewerbebetrieben.

Niederspannung (230 V bzw. 400 V) im lokalen Verteilnetz: Niederspannungsnetze sind für die Feinverteilung von Strom zuständig. Private Haushalte, kleinere Industriebetriebe, Gewerbe und Verwaltung beziehen hierüber ihren Strom. Die Niederspannung entspricht damit dem „Strom aus der Steckdose“.

Umspannwerke beziehungsweise die Ortsnetzstationen und Trafohäuschen bilden die Verbindung zwischen den Spannungsebenen. Sie machen den Strom für die jeweilige Spannungsebene „kompatibel“, indem sie die Spannung hoch- bzw. heruntersetzen.

Sie haben Interesse oder Fragen zum Thema Hoch- und Mittelspannung?

Die Experten der LEW Netzservice erreichen Sie wie folgt:

Lechwerke AG                  T +49 821 328-4422
Schaezlerstraße 3            Netzservice(at)lew.de
86150 Augsburg               netzservice.lew.de

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LEW Netzservice baut Strommast für Elektrizitätswerk Hindelang um

In Hindelang baut die LEW Netzservice GmbH einen 20-kV-Strommast um. Die neue Mast-Traverse ermöglicht eine Teilverkabelung der Verbindung zwischen dem Kraftwerk Auele und dem Bad Hindelanger Ortsteil Hinterstein. Dies ermöglicht eine Verbesserung der Versorgungssicherheit und eine bessere Anbindung an das Wasserkraftwerk.

Die LEW Netzservice GmbH hat im Auftrag des Elektrizitätswerks Hindelang einen Mittelspannungsmast in der Nähe des Bad Hindelanger Ortsteils Hinterstein umgebaut – vor einer eindrucksvollen Bergkulisse. Die Mastarbeiten waren notwendig, um einen Teil der Leitungsanbindung des Wasserkraftwerks Auele in Bad Hindelang zu verkabeln.

Über die 20-kV-Leitung des EW Hindelang zwischen dem Wasserkraftwerk Auele und Hinterstein ist das Wasserkraftwerk an das örtliche Leitungsnetz angeschlossen. Das Kraftwerk produziert pro Jahr drei bis vier Millionen Kilowattstunden und liefert erneuerbare Energie für rund 1.100 Haushalte. Zudem werden über das Wasserkraftwerk einige Berghütten in der Nähe versorgt und damit die dort früher verwendeten Dieselaggregate ersetzt.

LEW Netzservice ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW) und führt Bauprojekte für andere Stromnetzbetreiber durch, wie in diesem Falle für das EW Hindelang.

Erdkabel ersetzt Freileitung an Berghang

Ein Teil der bisherigen Freileitung zwischen Auele und Hinterstein verläuft über einen steilen Berghang. Die notwendigen Entholzungsarbeiten, um Masten und Leiterseile dauerhaft von Ästen und größeren Pflanzen freizuhalten, sind aufwendig und schwierig. Deshalb ersetzt das EW Hindelang diesen Freileitungsabschnitt nun durch ein Erdkabel, das um den Berg herumführt.

Damit das Erdkabel, das derzeit durch das EW Hindelang verlegt wird, später an die Freileitung angeschlossen werden kann, muss einer der Mittelspannungs-Betonmasten entsprechend umgebaut werden: Dieser Mast soll künftig als „Endmast“ dienen und mit dem Erdkabel verbunden werden. Die Arbeit hierfür hat LEW Netzservice im Auftrag des EW Hindelang im Oktober durchgeführt. Die Netz-Experten haben den alten Mastkopf, die sogenannte Traverse, demontiert und eine neue Traverse auf den Mast gesetzt, von der künftig Leiterseile nur noch in eine Richtung abgehen werden. In der anderen Richtung wird das Erdkabel angeschlossen. Nach Abschluss des Mastumbaus wurden alle Leiterseile wieder befestigt, damit die Leitung weiterbetrieben werden kann, bis das Erdkabel angeschlossen wird. Sobald das Erdkabel in Betrieb ist, baut das EW Hindelang die nicht mehr benötigten Masten zwischen dem Endmast und dem Wasserkraftwerk Auele (über den „Aueles Kopf“) ab. Die Stromkunden in der Region spüren von den Arbeiten nichts, die Stromversorgung ist zu jeder Zeit gesichert.

LEW Netzservice ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW) und Dienstleister für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Stromnetzen. Das Leistungsangebot wird durch weitere technische Dienstleistungen, wie Elektromobilität, ergänzt. Weitere Informationen zu LEW Netzservice finden Sie unter www.lew-netzservice.de.

So funktioniert das Stromnetz in Deutschland

Das deutsche Stromnetz ist unterteilt in Übertragungsnetze (Höchstspannung) und Verteilnetze (Hochspannung, Mittelspannung und Niederspannung).

Die oft als „Stromautobahnen“ bezeichneten Übertragungsnetze nehmen den in den Großkraftwerken produzierten Strom auf und transportieren diesen mit einer Höchstspannung von 380 bzw. 220 Kilovolt (kV) über lange Entfernungen zu den Verbrauchsschwerpunkten.

Auf der Ebene der Verteilnetze wird der Strom in Hoch-, Mittel- und Niederspannung übertragen. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird Strom zunehmend auch auf der Verteilnetzebene in das Übertragungsnetz zurückgespeist.

Hochspannung (110 kV) im regionalen Verteilnetz: Hochspannungsnetze übernehmen die regionale Verteilung von Strom. Sie verbinden wichtige Netzknotenpunkte in einer Region, etwa Ballungszentren oder sehr große Industriebetriebe.

Mittelspannung (10 kV bzw. 20 kV) im regionalen Verteilnetz: Mittelspannungsnetze verbinden die kleineren Ortschaften. Auf dieser Spannungsebene erfolgt die Versorgung von Industrie- und größeren Gewerbebetrieben.

Niederspannung (230 V bzw. 400 V) im lokalen Verteilnetz: Niederspannungsnetze sind für die Feinverteilung von Strom zuständig. Private Haushalte, kleinere Industriebetriebe, Gewerbe und Verwaltung beziehen hierüber ihren Strom. Die Niederspannung entspricht damit dem „Strom aus der Steckdose“.

Umspannwerke beziehungsweise die Ortsnetzstationen und Trafohäuschen bilden die Verbindung zwischen den Spannungsebenen. Sie machen den Strom für die jeweilige Spannungsebene „kompatibel“, indem sie die Spannung hoch- bzw. heruntersetzen.

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Die Experten der LEW Netzservice erreichen Sie wie folgt:

Lechwerke AG                  T +49 821 328-4422
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86150 Augsburg               netzservice.lew.de

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