IHK-Qualifizierung zum Berater

Boomende Elektromobilität – wenn guter Rat dringend nötig ist

Seit 2019 hat sich die Elektromobilität zu einem der boomendsten Marktzweige überhaupt entwickelt. In einer Seminarreihe der IHK Akademie Schwaben mit Andreas Varesi erhalten Fachspezialisten aus Ingenieurberufen sowie Energieberater und Fuhrparkmanager eine vertiefende Ausbildung zum/zur "Berater/-in für Elektromobilität und alternative Antriebe IHK".

Waren zu Jahresbeginn 2019 gerade einmal 83.000 E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, so hat sich die Zahl zum 01.01.2021 auf satte 309.000 Stromer fast vervierfacht. Prognosen gehen davon aus, dass voraussichtlich bereits Ende September 2021 die magische Schallmauer von einer Million zugelassener E-Autos in Deutschland überschritten werden soll. Was auf der einen Seite eine faszinierende Erfolgsgeschichte ist, ist auf der anderen Seite eine gewaltige Herausforderung für all diejenigen, die von diesem Wandel betroffen sind.

Das ist die Zielgruppe des Lehrgangs

Das sind zum einen die Autobauer und ihre Zulieferunternehmen, die zu einem raschen Umstieg auf elektrische Antriebe gezwungen sind. Viele werden diesen Wandel nicht überleben, denn es gilt ja nicht nur einfach eine andere Technologie einzuführen, sondern es wird vieles schlicht weg nicht mehr benötigt. Von Einspritzpumpen über Kolben, Schaltgetrieben bis hin zum Abgasstrang muss eine gewaltige Komplexität wenigen beweglichen Teilen, Batteriechemie und Elektronik weichen.

Auf der anderen Seite wandert die Komplexität in die heimische Tiefgarage, den Firmenparkplatz und in diverse Fuhrparks, wo nun nicht nur das Produkt E-Auto abgestellt, sondern nun als System auch geladen werden soll. Und die Ladeinfrastruktur hat es in sich. Verschiedene Ladestationen, Standards und Strommengen, für die die lokalen Netze nie ausgelegt wurden, erfordern eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lastmanagement und Konzepten, die mit einer exponentiell wachsenden Anzahl von Fahrzeugen dynamisch zurechtkommen.

Und hier sind plötzlich Personen betroffen, die bisher überhaupt keine Berührung mit Elektromobilität hatten. Von Bauherren, denen ein Bußgeld droht, wenn sie bei Neubau und Renovierung nicht die Kabelinfrastruktur für E-Autos einbauen, Hausverwaltern, die per Gesetz den Rechtsanspruch auf private Ladeinfrastruktur für Mieter umsetzen sollen, bis hin zu Hoteliers, deren Gäste wegbleiben, wenn diese ihre Stromer nicht über Nacht aufladen können.

Egal, ob nun ein Arbeitgeber neue Mitarbeiter mit steuervergünstigen Ladestationen für E-Autos binden möchte, ein Bürgermeister, seine Kommune für solvente E-Autofahrer attraktiv machen will oder ein Lieferdienst bei seinen Kunden mit einem minimalen CO2-Fußabdruck punkten möchte, sie alle benötigen professionellen Rat bei der Umsetzung ihrer E-Mobilitätsstrategie.

Der Nutzen

Und genau hier setzt der Zertifikats-Lehrgang zum/zur „Berater/-in Elektromobilität und alternative Antriebe IHK“ an. In dieser Seminarreihe lernen Fachspezialisten aus Ingenieurberufen sowie Energieberater und Fuhrparkmanager wie sie Unternehmen, Kommunen und Fuhrparkbetreiber individuell beim Aufbau und der Erweiterung ihrer Flotte mit alternativen Antrieben und der dazu passenden Ladeinfrastruktur fundiert beraten können. Da Elektromobilität nicht für jeden Anwendungsbereich die ökologisch und wirtschaftlich optimale Lösung darstellt, umfasst dieser Lehrgang auch die wichtigsten Alternativen von Erd-/Biogas bis hin zur Wasserstoffbrennstoffzelle. Auch werden neben KFZ auch alle wichtigen alternativen Fahrzeugkonzepte vom Elektrobus bis zum Pedelec behandelt. Neben der Wirtschaftlichkeit werden auch Themen wie Zukunftssicherung, Risikominimierung, benötigte Infrastruktur, Auswirkung auf die Umwelt und rechtliche und versicherungstechnische Rahmenbedingungen abgedeckt.

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Waren zu Jahresbeginn 2019 gerade einmal 83.000 E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, so hat sich die Zahl zum 01.01.2021 auf satte 309.000 Stromer fast vervierfacht. Prognosen gehen davon aus, dass voraussichtlich bereits Ende September 2021 die magische Schallmauer von einer Million zugelassener E-Autos in Deutschland überschritten werden soll. Was auf der einen Seite eine faszinierende Erfolgsgeschichte ist, ist auf der anderen Seite eine gewaltige Herausforderung für all diejenigen, die von diesem Wandel betroffen sind.

Das ist die Zielgruppe des Lehrgangs

Das sind zum einen die Autobauer und ihre Zulieferunternehmen, die zu einem raschen Umstieg auf elektrische Antriebe gezwungen sind. Viele werden diesen Wandel nicht überleben, denn es gilt ja nicht nur einfach eine andere Technologie einzuführen, sondern es wird vieles schlicht weg nicht mehr benötigt. Von Einspritzpumpen über Kolben, Schaltgetrieben bis hin zum Abgasstrang muss eine gewaltige Komplexität wenigen beweglichen Teilen, Batteriechemie und Elektronik weichen.

Auf der anderen Seite wandert die Komplexität in die heimische Tiefgarage, den Firmenparkplatz und in diverse Fuhrparks, wo nun nicht nur das Produkt E-Auto abgestellt, sondern nun als System auch geladen werden soll. Und die Ladeinfrastruktur hat es in sich. Verschiedene Ladestationen, Standards und Strommengen, für die die lokalen Netze nie ausgelegt wurden, erfordern eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Lastmanagement und Konzepten, die mit einer exponentiell wachsenden Anzahl von Fahrzeugen dynamisch zurechtkommen.

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Der Nutzen

Und genau hier setzt der Zertifikats-Lehrgang zum/zur „Berater/-in Elektromobilität und alternative Antriebe IHK“ an. In dieser Seminarreihe lernen Fachspezialisten aus Ingenieurberufen sowie Energieberater und Fuhrparkmanager wie sie Unternehmen, Kommunen und Fuhrparkbetreiber individuell beim Aufbau und der Erweiterung ihrer Flotte mit alternativen Antrieben und der dazu passenden Ladeinfrastruktur fundiert beraten können. Da Elektromobilität nicht für jeden Anwendungsbereich die ökologisch und wirtschaftlich optimale Lösung darstellt, umfasst dieser Lehrgang auch die wichtigsten Alternativen von Erd-/Biogas bis hin zur Wasserstoffbrennstoffzelle. Auch werden neben KFZ auch alle wichtigen alternativen Fahrzeugkonzepte vom Elektrobus bis zum Pedelec behandelt. Neben der Wirtschaftlichkeit werden auch Themen wie Zukunftssicherung, Risikominimierung, benötigte Infrastruktur, Auswirkung auf die Umwelt und rechtliche und versicherungstechnische Rahmenbedingungen abgedeckt.

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