Das Wirtschaftsjahr 2020: Folge 2

Tobias Kollewe über Coworking und „New Work“ im Jahr 2020

Tobias Kollewe bei einem Barcamp. Foto: cowork AG
Wie sehen Wirtschaftslenker aus Bayerisch-Schwaben das Wirtschaftsjahr 2020? Tobias Kollewe, Vorstandsvorsitzender der cowork AG, ist sich sicher, dass im Bereich Coworking noch Luft nach oben ist – auch in ländlicheren Regionen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist deine Prognose für das Wirtschaftsjahr 2020?

Tobias Kollewe: Zumindest für unsere Branche sehe ich eine stark ansteigende Nachfrage. Das Thema „New Work“ erreicht im nächsten Jahr nochmal deutlich mehr Menschen, sei es wegen tatsächlicher Veränderungen in der Arbeitswelt, persönlicher, praktischer Überlegungen oder aus ökologischen Aspekten. Und dann trägt Coworking natürlich auch dazu bei, Schwabens Start- und Grownups ein funktionierendes Ökosystem, Infrastruktur und Netzwerk zu bieten. Und da ist Augsburg mit dem Roots, dem CoworkingCampus, dem Satellitum und der Garage schon ziemlich gut aufgestellt - aber ich bin mir sicher: da geht noch was. Auch in den ländlicheren Regionen.

Wie stellt sich dein Unternehmen für 2020 auf?

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Wir haben 2019 schon eine Reihe von Innovationen in den deutschen Coworking-Markt gebracht und wollen 2020 eigentlich auch dort weitermachen. Mit der „Fortbildung zum Coworking-Manager“ bieten wir zum Beispiel ein deutschlandweit einmaliges Fortbildungsangebot an. Dazu setzen wir ganz viel auf Partnerschaften mit Augsburger Unternehmen: Unser speziell auf Coworking-Spaces zugeschnittenes Möbel- und Ausstattungsangebot möchten wir weiter ausbauen, in Zusammenarbeit mit Augsburger Unternehmen, wie zum Beispiel phenobis und der Schreinerei Neher. Und natürlich wollen wir auch unsere Partnerschaft mit OchaOcha weiter ausbauen. Und ein paar neue Coworking-Spaces dürfen natürlich auch dazu kommen.

Wie blickst du ganz persönlich aufs Jahr 2020?

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Ein bisschen mehr Zeit für die Familie und Labrador Humphrey, ein paar mehr Bücher lesen und Podcasts hören und ein paar Mal öfter mit Rad den Lech entlang. Das wäre eigentlich schon ganz schön für den Start in das neue Jahrzehnt. Wobei: Christoph von Külmer hat mich mit seiner (Co-)Workation schon auf eine Idee gebracht…

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Tobias Kollewe: Zumindest für unsere Branche sehe ich eine stark ansteigende Nachfrage. Das Thema „New Work“ erreicht im nächsten Jahr nochmal deutlich mehr Menschen, sei es wegen tatsächlicher Veränderungen in der Arbeitswelt, persönlicher, praktischer Überlegungen oder aus ökologischen Aspekten. Und dann trägt Coworking natürlich auch dazu bei, Schwabens Start- und Grownups ein funktionierendes Ökosystem, Infrastruktur und Netzwerk zu bieten. Und da ist Augsburg mit dem Roots, dem CoworkingCampus, dem Satellitum und der Garage schon ziemlich gut aufgestellt - aber ich bin mir sicher: da geht noch was. Auch in den ländlicheren Regionen.

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