Das Wirtschaftsjahr 2020: Folge 8

Martina Wild: Wir müssen die Wirtschaft nachhaltig entwickeln

Wie sehen Wirtschaftslenker aus Bayerisch-Schwaben das Wirtschaftsjahr 2020? Martina Wild, Kandidatin der Grünen für das Oberbürgermeister-Amt in Augsburg, sieht viele Chancen für den Standort. Doch die Stadt stehe auch noch vor zahlreichen Herausforderungen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Frau Wild, wie ist Ihre Prognose für das bayerisch-schwäbische Wirtschaftsjahr 2020?

Martina Wild: Augsburg ist ein wichtiger Wirtschafts- und Industriestandort, der vielfachen Wandel gemeistert hat. Traditionsreiche Unternehmen wie Osram, Weltbild oder manroland mussten in letzter Zeit durch rasche Veränderungen ihrer Märkte tausende Arbeitsplätze abbauen. In letzter Zeit kämpfen nun auch die Mitarbeiter*innen von Fujitsu, Kuka oder Premium Aerotec um ihre Zukunft. An anderer Stelle sind in unserer Stadt neue Arbeitsplätze entstanden, Start-ups gründen sich und der Standort profitiert von der Stärke seiner kleinen und mittleren Unternehmen. Aktuell ist die Arbeitslosenquote deutlich unter 4 Prozent und damit auf einem Rekordtief.

Klar ist aber auch: die beiden Nachtragshaushalte 2019 und 2020 reagieren bereits auf eine sich eintrübende Konjunktur. Und Klimakrise, Digitalisierung und Globalisierung stellen unsere Gesellschaft und unsere Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Nur mit nachhaltigem Wirtschaften und einer ökologischen Modernisierung bleibt unser Standort erfolgreich.

Wir Grüne wollen eine sozial ausgewogene, ökologisch und ökonomisch erfolgreiche Wirtschaft in unserer Stadt. Gerade hier sehen wir Entwicklungsmöglichkeiten in unserer Stadt: Innovationen in zukunftsfähige Branchen können gefördert, kleine und mittlere Unternehmen sowie Gründungen und Startups unterstützt werden. Wirtschaft und Wissenschaft können so für eine ressourcenschonende Zukunft verbunden sowie Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützt werden.

Auch für das Handwerk ist die ökologische Modernisierung ein Erfolgsmodell, das Arbeitsplätze schafft und Betriebe sichert. So lassen wir die Augsburger Wirtschaft nicht allein. Sondern wir sorgen dafür, dass auch die Kommunalpolitik die Weichen für die ökologische Modernisierung richtig stellt, den Transformationsprozess in der Wirtschaft aktiv unterstützt und damit die lokale Wirtschaft gestärkt wird.

Wie blicken Sie ganz persönlich aufs Jahr 2020?

Die Herausforderungen in Augsburg sind groß: wir müssen viele Aufgaben zugleich bewältigen. Wir müssen unsere Stadt klimaneutral machen, den sozialen Wohnungsbau stärken. Aber auch unsere Wirtschaft nachhaltig weiter entwickeln, die Digitalisierung und nachhaltige Mobilität in unserer Stadt und Region voranbringen. Ich möchte dabei Klimaschutz, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaften in ein neues Gleichgewicht bringen. Denn unsere Zukunft hängt unmittelbar davon ab, ob es uns gelingt, wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.

Wir wollen zudem unsere öffentliche Infrastruktur – Schulen, Kindergärten, Jugendtreffs, Kultureinrichtungen, Sportstätten und Schwimmbäder sowie Verwaltungsgebäude – weiter sanieren und zukunftsfähig machen. Damit investieren wir in die Zukunft.

Mit einem guten Wahlergebnis bei der Kommunalwahl 2020 möchte ich diese Herausforderungen anpacken. Ganz persönlich wünsche ich mir dabei, dass Augsburg als Friedensstadt diese Aufgaben gemeinsam anpackt und als Vorbild voran geht. Augsburg, das ist für mich die Stadt der 300.000 Chancen.

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Klar ist aber auch: die beiden Nachtragshaushalte 2019 und 2020 reagieren bereits auf eine sich eintrübende Konjunktur. Und Klimakrise, Digitalisierung und Globalisierung stellen unsere Gesellschaft und unsere Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Nur mit nachhaltigem Wirtschaften und einer ökologischen Modernisierung bleibt unser Standort erfolgreich.

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Auch für das Handwerk ist die ökologische Modernisierung ein Erfolgsmodell, das Arbeitsplätze schafft und Betriebe sichert. So lassen wir die Augsburger Wirtschaft nicht allein. Sondern wir sorgen dafür, dass auch die Kommunalpolitik die Weichen für die ökologische Modernisierung richtig stellt, den Transformationsprozess in der Wirtschaft aktiv unterstützt und damit die lokale Wirtschaft gestärkt wird.

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Wir wollen zudem unsere öffentliche Infrastruktur – Schulen, Kindergärten, Jugendtreffs, Kultureinrichtungen, Sportstätten und Schwimmbäder sowie Verwaltungsgebäude – weiter sanieren und zukunftsfähig machen. Damit investieren wir in die Zukunft.

Mit einem guten Wahlergebnis bei der Kommunalwahl 2020 möchte ich diese Herausforderungen anpacken. Ganz persönlich wünsche ich mir dabei, dass Augsburg als Friedensstadt diese Aufgaben gemeinsam anpackt und als Vorbild voran geht. Augsburg, das ist für mich die Stadt der 300.000 Chancen.

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