Das Wirtschaftsjahr 2020: Folge 14

Dr. Andreas Herch: „Müssen uns auf Veränderungen einstellen“

Wie sehen Wirtschaftslenker aus Bayerisch-Schwaben das Wirtschaftsjahr 2020? Dr. Andreas Herch, Geschäftsführer der Netz16 GmbH, sieht Gefahren vor allem in zwei für die Region wichtigen Bereichen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2020 bezogen auf Bayerisch-Schwaben?

Dr. Andreas Herch: Gefahren sehe ich im neuen Jahr gerade für die Exportindustrie. Die weiter unklare Handelspolitik der USA sorgt hier aus meiner Sicht für viel Unsicherheit und belastet viele Unternehmen schwer. Aber auch für den Bereich der Automobilzulieferer dürfte 2020 viele Unabwägbarkeiten bringen. Hier gibt es noch zu viele offene Fragen. Ich bin gespannt, ob sich dafür Antworten herauskristallisieren werden. Wünschenswert wäre es, gerade auch für die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für 2020 auf?

Wir von Netz16 investieren stark im Bereich „Prozess Automation“ und sehen in diesem Gebiet sehr gute Chancen. Ich denke, dass sich viele Unternehmen auf Veränderungen in der Absatzstrategie einstellen müssen, da der fast 10 Jahre anhaltende Aufschwung an seine Grenzen kommt. Zudem erwarten wir einen signifikanten Anstieg im Cloudgeschäft, da vor allem die zunehmende Komplexität im Sicherheitsbereich lokale Dienste und Services immer stärker unter Druck setzt.

Wie blicken Sie ganz persönlich aufs Jahr 2020?

Bei all dem, was wirtschaftlich 2020 an Herausforderungen vor uns liegt, wünsche ich mir persönlich eines ganz besonders: Ein vor allem gesundes und friedliches Jahr.

Das Wirtschaftsjahr 2020

Im Rahmen unserer Serie „Das Wirtschaftsjahr 2020“ befragen wir verschiedene Wirtschaftslenker aus ganz Bayerisch-Schwaben nach ihren Prognosen für die Region – beruflich wie privat. Wer ist optimistisch? Wer sieht mehr Gefahren als Chancen? Wo gilt es Hürden zu überwinden? Neben Dr. Andreas Herch von der Netz16 GmbH gaben bisher auch unter anderem die Zweite Bürgermeisterin Eva Weber, LEW-Vorstand Dr. Markus Litpher, Boxbote-Gründer Raimund Seibold und Patentanwalt Dr. Bertram Rapp darauf Antwort.

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Dr. Andreas Herch: Gefahren sehe ich im neuen Jahr gerade für die Exportindustrie. Die weiter unklare Handelspolitik der USA sorgt hier aus meiner Sicht für viel Unsicherheit und belastet viele Unternehmen schwer. Aber auch für den Bereich der Automobilzulieferer dürfte 2020 viele Unabwägbarkeiten bringen. Hier gibt es noch zu viele offene Fragen. Ich bin gespannt, ob sich dafür Antworten herauskristallisieren werden. Wünschenswert wäre es, gerade auch für die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für 2020 auf?

Wir von Netz16 investieren stark im Bereich „Prozess Automation“ und sehen in diesem Gebiet sehr gute Chancen. Ich denke, dass sich viele Unternehmen auf Veränderungen in der Absatzstrategie einstellen müssen, da der fast 10 Jahre anhaltende Aufschwung an seine Grenzen kommt. Zudem erwarten wir einen signifikanten Anstieg im Cloudgeschäft, da vor allem die zunehmende Komplexität im Sicherheitsbereich lokale Dienste und Services immer stärker unter Druck setzt.

Wie blicken Sie ganz persönlich aufs Jahr 2020?

Bei all dem, was wirtschaftlich 2020 an Herausforderungen vor uns liegt, wünsche ich mir persönlich eines ganz besonders: Ein vor allem gesundes und friedliches Jahr.

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