Das Wirtschaftsjahr 2020: Folge 11

Bertram Rapp: Entscheidungswege, Hierarchien und Vernetzung

Zum Jahresende haben wir uns gefragt, wie Wirtschaftslenker aus Bayerisch-Schwaben auf das Wirtschaftsjahr 2020 blicken. Bertram Rapp, Patentanwalt der Augsburger Anwaltskanzlei Charrier, Rapp & Liebau, befürchtet, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung eintrüben wird.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Rapp, wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2020 bezogen auf Bayerisch-Schwaben? 

Bertram Rapp: Viele bayerisch-schwäbische Firmen sind Familienunternehmen oder gehören dem Mittelstand an. Sie haben kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien und können neuen Herausforderungen daher schneller begegnen. Projekte wie der Innovationspark und das Technologiezentrum befördern darüber hinaus die Vernetzung der Unternehmen. Die wirtschaftliche Entwicklung mag sich insgesamt leicht eintrüben, was sich aber auf Schwaben nicht allzu stark auswirken dürfte.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für 2020 auf? 

Unsere Patentanwaltskanzlei bildet neue Anwälte mit Kenntnissen in Schlüsseltechnologien aus. Bei unseren internen Abläufen treiben wir die Digitalisierung stark voran. Wir sind ja bereits berufsbedingt der Innovation verpflichtet.

Wie blicken sie ganz persönlich aufs Jahr 2020?

Bisher wurde alles von Jahr zu Jahr besser. Ich sehe keinen Grund, dass sich das in Zukunft ändern sollte. Ich wünsche mir Gesundheit – für alles andere bin ich selbst verantwortlich.

Mehr zur Person

Dr. Bertram Rapp ist Diplom-Physiker und Patentanwalt. Seit 1992 ist er in Augsburg tätig und auf die Bereiche physikalische Technik, Verfahrenstechnik und auf das Gebiet des Markenrechts spezialisiert. Außerdem ist er Mitglied in vielen nationalen und internationalen Vereinigungen, sowie Verbänden, auf den Fachgebieten des Patent-, Marken-, Muster- und Lizenzrechts.

Das Wirtschaftsjahr 2020

Im Rahmen unserer aktuellen Serie „Das Wirtschaftsjahr 2020“ befragen wir verschiedene Wirtschaftslenker aus ganz Bayerisch-Schwaben nach ihren Prognosen für die Region – beruflich wie privat. Wer ist optimistisch? Wer sieht mehr Gefahren als Chancen? Wo gilt es Hürden zu überwinden? Antwort darauf gaben bisher auch unter anderem Eva Weber, Christoph von Külmer, Michael Heilig oder auch Theodor Gandenheimer.

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Wie stellt sich Ihr Unternehmen für 2020 auf? 

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Bisher wurde alles von Jahr zu Jahr besser. Ich sehe keinen Grund, dass sich das in Zukunft ändern sollte. Ich wünsche mir Gesundheit – für alles andere bin ich selbst verantwortlich.

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