Modellprojekt des BMI

Wie der Bund die Entwicklung der Stadt Ulm zur „Smart City“ fördert

Die Stadt Ulm aus der Vogelperspektive. Foto: Matthias Lohse / pixelio.de
Ulm soll „Smart City“ werden. Die Stadt ist damit eines von 13 Projekten, die der Bund bei einer nachhaltigen und innovativen Entwicklung unterstützen will. Das erfordert zahlreiche Veränderungen der bestehenden, städtischen Strukturen.

Die Stadt Ulm ist als eine von drei Großstädten als Modellprojekt der „Smart Cities“ ausgewählt worden. Dies hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) bekanntgegeben. Die Projekte sollen beispielhaft erproben, wie Digitalisierung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Von den Erfahrungen sollen dann möglichst viele deutsche Kommunen profitieren. Ulm erhält hierfür knapp 8 Millionen Euro vom BMI.

„Offen – für alle – nachhaltig“ ist Motto der Modernisierungsoffensive

Für den Förderantrag hatten in den vergangenen Wochen verschiedene Einrichtungen zusammengewirkt. „Unser Dank gilt der tollen Zusammenarbeit mit den vielen lokalen, regionalen und überregionalen Partnern und dem Team des Verschwörhauses“, sagt die Leiterin der Digitalen Agenda, Sabine Meigel.

Und weiter: „Unterstützt durch den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats ist es jetzt möglich, das Ulmer Motto des digitalen Wandels ‚offen - für alle – nachhaltig‘ mit vielen konkreten Maßnahmen umzusetzen, die wir gemeinsam im Beteiligungsprozess erarbeiten werden.“, so die Leiterin der Digitalen Agenda, über die der Antrag auf Förderung lief. 

Projekt „Zukunftsstadt 2030“ soll erste Anhaltspunkte liefern

Im Mittelpunkt der Förderung steht also die Frage, wie sich die Stadt entwickeln kann, um als Zentrum für Wissen und Beschäftigung bestehen zu bleiben. Praktische Erfahrungen, wie sie etwa im Rahmen des Projekts „Zukunftsstadt 2030“ gewonnen wurden, sollen in die Smart City Strategie aufgenommen werden. Konkrete Maßnahmen können zum Beispiel neue Begegnungsorte, „Smart Urban Gardening“ oder digitale Services zur Verbesserung der inklusiven Gestaltung sein.

Diese Quartiere werden die stärksten Veränderungen erfahren

In den ersten zwei Jahren soll ein entsprechendes Konzept für die Quartiere rund um den Bahnhof auf den Weg gebracht werden. Diese weisen nämlich nicht nur unterschiedliche Problemlagen auf, sondern werden sich in den nächsten Jahren auch stark wandeln. Es handelt sich um folgende Gebiete:

  • Wengenviertel und Dichterviertel als Sanierungsgebiete
  • Innenstadt mit Sedelhöfen als Bestandsgebiet im Wandel
  • „Mobilitätshub“ rund um den Bahnhof
  • Theaterviertel als Neubau-Areal
  • Landesgartenschau-Gebiet als zu gestaltender öffentlicher Raum

Nur 13 von 100 Bewerbern haben sich beworben

Insgesamt fördert das BMI in einer ersten Staffel dreizehn Projekte von Städten unterschiedlicher Größe und von Landkreisen. Rund hundert Kommunen hatten sich beworben. In den nächsten Jahren will das Ministerium noch drei weitere Förderungsrunden durchführen. So sollen insgesamt rund 750 Millionen Euro in die Entwicklung der „Smart Cities“ fließen.

Den Antrag für die Förderung für Ulm hatte die Geschäftsstelle Digitale Agenda eingereicht. Die nun bewilligte Summe von knapp 8 Millionen Euro entspricht einer Förderung von 65 Prozent der Gesamtsumme; die restlichen benötigten rund 4 Millionen Euro steuert die Stadt bei.

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Die Stadt Ulm ist als eine von drei Großstädten als Modellprojekt der „Smart Cities“ ausgewählt worden. Dies hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) bekanntgegeben. Die Projekte sollen beispielhaft erproben, wie Digitalisierung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Von den Erfahrungen sollen dann möglichst viele deutsche Kommunen profitieren. Ulm erhält hierfür knapp 8 Millionen Euro vom BMI.

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Und weiter: „Unterstützt durch den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats ist es jetzt möglich, das Ulmer Motto des digitalen Wandels ‚offen - für alle – nachhaltig‘ mit vielen konkreten Maßnahmen umzusetzen, die wir gemeinsam im Beteiligungsprozess erarbeiten werden.“, so die Leiterin der Digitalen Agenda, über die der Antrag auf Förderung lief. 

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Im Mittelpunkt der Förderung steht also die Frage, wie sich die Stadt entwickeln kann, um als Zentrum für Wissen und Beschäftigung bestehen zu bleiben. Praktische Erfahrungen, wie sie etwa im Rahmen des Projekts „Zukunftsstadt 2030“ gewonnen wurden, sollen in die Smart City Strategie aufgenommen werden. Konkrete Maßnahmen können zum Beispiel neue Begegnungsorte, „Smart Urban Gardening“ oder digitale Services zur Verbesserung der inklusiven Gestaltung sein.

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  • Wengenviertel und Dichterviertel als Sanierungsgebiete
  • Innenstadt mit Sedelhöfen als Bestandsgebiet im Wandel
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  • Theaterviertel als Neubau-Areal
  • Landesgartenschau-Gebiet als zu gestaltender öffentlicher Raum

Nur 13 von 100 Bewerbern haben sich beworben

Insgesamt fördert das BMI in einer ersten Staffel dreizehn Projekte von Städten unterschiedlicher Größe und von Landkreisen. Rund hundert Kommunen hatten sich beworben. In den nächsten Jahren will das Ministerium noch drei weitere Förderungsrunden durchführen. So sollen insgesamt rund 750 Millionen Euro in die Entwicklung der „Smart Cities“ fließen.

Den Antrag für die Förderung für Ulm hatte die Geschäftsstelle Digitale Agenda eingereicht. Die nun bewilligte Summe von knapp 8 Millionen Euro entspricht einer Förderung von 65 Prozent der Gesamtsumme; die restlichen benötigten rund 4 Millionen Euro steuert die Stadt bei.

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