Statement

HWK Ulm: Dr. Tobias Mehlich fordert mehr Bildung im Handwerk

Um das Handwerk qualitativ hochwertig und zuverlässig zu halten, ist für die HWK Ulm eine Wiedereinführung der Meisterpflicht notwendig. Ein Statement des Hauptgeschäftsführers.

Dr. Tobias Mehlich ist der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Ein Problem für das aktuelle Wirtschaften im Handwerk sieht er in mangelnder Weiterbildung. Deswegen fordert er eine stabile Stellung von Meistern in Betrieben.

„Unser erreichter Wohlstand kann nur mit ständiger Bildung und Weiterbildung gesichert und gemehrt werden. Genauso ist es im Handwerk. Der Meister im Handwerk steht für Qualität beim Kunden, modernste Ausführung und sicheren Schutz für den Verbraucher. Darauf kann sich der Kunde ebenso verlassen wie darauf, dass der heutige Meister den morgigen im Betrieb ausbildet, sein Wissen so in die nächste Generation weitergibt und damit die Versorgung des Verbrauchers flächendeckend im Land für morgen sicher stellt“, so Dr. Mehlich.

Ein starkes Signal für Qualität setzen

Weiter erklärte der Hauptgeschäftsführer der HWK Ulm: „Es war ein Fehler der Hartz-Reformen zu glauben, jeder könne in einer Ich-AG dem Markt modernes und qualitätsvolles Handwerk bieten. Der Verbraucher hat den Fehler dieses Ansatzes bemerkt. Und ich bin froh darüber, dass die Politik jetzt entschieden hat, die damaligen Fehler zu korrigieren. Dies ist ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk.“ Dahingehend erläuterte er außerdem, warum seiner Meinung nach ohne die Meister im Betrieb die Versorgung nicht nur knapper, sondern auch teurer würde:„Denn wer den Meister im Betrieb nicht mehr hat, dem fehlt irgendwann das moderne Handwerksprodukt, dem fehlt der betriebliche Lehrer für die Ausbildung der Jugend, der verknappt so handwerkliches Angebot und sorgt mit dieser Verknappung für deutlich steigende Preise beim Kunden. Kurzum: Schlechtere Versorgung zu höheren Preisen.“

Mehr Bildung gefordert

Insgesamt forderte Tobias Mehlich generell mehr Bildung im Handwerk. Denn nur so könne der Wohlstand im Land gesichert werden. Er erklärte dazu: „Wir brauchen auch im Handwerk mehr Bildung, mehr Meister für mehr Qualität beim  Kunden, mehr Verbrauchersicherheit und mehr Ausbildung unserer jungen Nachwuchskräfte für eine Wohlstandssicherung morgen.“

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Ein starkes Signal für Qualität setzen

Weiter erklärte der Hauptgeschäftsführer der HWK Ulm: „Es war ein Fehler der Hartz-Reformen zu glauben, jeder könne in einer Ich-AG dem Markt modernes und qualitätsvolles Handwerk bieten. Der Verbraucher hat den Fehler dieses Ansatzes bemerkt. Und ich bin froh darüber, dass die Politik jetzt entschieden hat, die damaligen Fehler zu korrigieren. Dies ist ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk.“ Dahingehend erläuterte er außerdem, warum seiner Meinung nach ohne die Meister im Betrieb die Versorgung nicht nur knapper, sondern auch teurer würde:„Denn wer den Meister im Betrieb nicht mehr hat, dem fehlt irgendwann das moderne Handwerksprodukt, dem fehlt der betriebliche Lehrer für die Ausbildung der Jugend, der verknappt so handwerkliches Angebot und sorgt mit dieser Verknappung für deutlich steigende Preise beim Kunden. Kurzum: Schlechtere Versorgung zu höheren Preisen.“

Mehr Bildung gefordert

Insgesamt forderte Tobias Mehlich generell mehr Bildung im Handwerk. Denn nur so könne der Wohlstand im Land gesichert werden. Er erklärte dazu: „Wir brauchen auch im Handwerk mehr Bildung, mehr Meister für mehr Qualität beim  Kunden, mehr Verbrauchersicherheit und mehr Ausbildung unserer jungen Nachwuchskräfte für eine Wohlstandssicherung morgen.“

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