Markenfindung Teil 1

Neue Markennamen – für den Erfolg geboren?

Die Wahl des Markenzeichens kann einen gewaltigen Einfluss darauf haben, ob die eigene Werbung im Kopf der Kunden hängen bleibt – worauf man achten sollte, erklärt Moritz Ernicke, Patent- und Markenanwalt bei ERNICKE Patent- und Rechtsanwälte.

Gute Markennamen sind einzigartige Zeichen! Die Marke sollte bei den Kunden als etwas Besonderes im Kopf hängen bleiben. Mit der Marke sollte man nicht beschreiben, worum es geht. Und trotzdem wählen mindestens 70 Prozent der Start-Ups, aber häufig auch etablierte Unternehmen, ein Zeichen als Marke, das sich nach Einheitsbrei anhört oder noch schlimmer, direkt als Beschreibung für das Produkt oder seine Vorteile steht. Die Folge davon ist, dass man das Markenzeichen entweder gar nicht durch eine Registermarke schützen kann, oder dass es viel Geld kostet und nur einen winzigen Schutzbereich bringt. 

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Warum glauben viele Gründer, eine beschreibende Marke sei gut, und tappen damit in die Falle der Gleichförmigkeit?

Nun, zum einen sind wir es gewohnt, bedeutungsorientiert zu denken. Wir versuchen uns möglichst treffend und knapp auszudrücken, damit man uns versteht. Andererseits haben wir an der Schule gelernt, dass man für alles leicht verständliche und reizvolle Überschriften nutzen sollte. Eine Schlagzeile wie „Kaum noch Bier und Busen am Ballermann“ lockt ja angeblich mehr Leser an als „Die Corona-bedingte Entwicklung des Gastgewerbes auf den Balearen“. 

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Viele Unternehmer sind also versucht, eine knappe Ausdrucksform zu finden, die reizvoll andeutet, was das Start-Up oder sein Produkt ausmacht. Und dabei werden gerne werbeübliche Abkürzungen verwendet wie: pro, tec, uni, med, giga, iconic, manufaktur und so weiter. Die Auswahl der Begriffe ändert sich mit dem Trend aber die Idee dahinter ist immer die gleiche. Mit einem trendigen Wort ausdrücken, dass es um ein bestimmtes Thema geht, oder dass hier etwas toll ist.

Diese Form der Betitelung, die für Texte und die tägliche Unterhaltung vorteilhaft sein mag, ist für den Aufbau eines Brandings aber von großem Nachteil. Denn sie hat in Wahrheit nichts außergewöhnliches. Jedenfalls nicht bei der hundertsten XY-Manufaktur.

Aus der Masse hervorstechen

Damit potenzielle Kunden sich an Dein Unternehmen erinnern, gib ihm einen neuen Namen! Aus der Masse sticht das hervor, was man noch nicht kennt. Etwas wirklich Neues und Kreatives eben. Also ein neu geschöpfter Name wie beispielsweise „Hestekin“, „Peridal“ oder „Menovak“. Und ein solcher kreativer Begriff lässt sich auch viel besser schützen.  

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Diese Form der Betitelung, die für Texte und die tägliche Unterhaltung vorteilhaft sein mag, ist für den Aufbau eines Brandings aber von großem Nachteil. Denn sie hat in Wahrheit nichts außergewöhnliches. Jedenfalls nicht bei der hundertsten XY-Manufaktur.

Aus der Masse hervorstechen

Damit potenzielle Kunden sich an Dein Unternehmen erinnern, gib ihm einen neuen Namen! Aus der Masse sticht das hervor, was man noch nicht kennt. Etwas wirklich Neues und Kreatives eben. Also ein neu geschöpfter Name wie beispielsweise „Hestekin“, „Peridal“ oder „Menovak“. Und ein solcher kreativer Begriff lässt sich auch viel besser schützen.  

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