Zuliefermesse Maschinenbau

Startschuss für die zweite FMB-Süd in Augsburg gefallen

Christian Enßle, Prof. Dr. Manfred Hirt, Norbert Hofstetter und Christoph Berger eröffneten die FMB-Süd. Foto: Weingarten / B4B
Am 7. Februar 2018 öffnete die FMB-Süd zum zweiten Mal ihre Tore in Augsburg. Noch bis zum 8. Februar ist die Zuliefermesse Maschinenbau eine wichtige Anlaufstelle für Unternehmen der produzierenden Industrie.

Maschinenbau, Automotive, Leichtbau, Luft- und Raumfahrt, Logisitk und IT-Dienstleistungen: Augsburg liegt direkt an der Technologieachse Süd, die gleich mehrere Hightech-Branchen miteinander verbindet. Im direkten Einzugsgebiet der Messe Augsburg sind über 650 produzierende Unternehmen angesiedelt. Sie erwirtschaften mit rund 130.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 28 Milliarden Euro. Laut IHK Schwaben sind fast 40 Prozent aller Beschäftigen im produzierenden Gewerbe tätig. Augsburg gilt bundesweit als besonders produktionsstark. Damit das auch so bleibt, müssen sich die Unternehmen schon heute den Trends und Technologien stellen, die morgen den Markt erobern. Die Messe FMB-Süd will die handelnden Akteure aus der Region zielgerichtet miteinander in Kontakt bringen.

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Deutliches Aussteller-Plus auf der FMB-Süd

Premiere feierte die FMB-Süd 2017. Mit 188 Ausstellern kann die Messe heuer ein Plus von 30 Prozent verzeichnen. Viele Aussteller sind bereits zum zweiten Mal mit dabei. Darunter auch Norbert Hofstetter, Geschäftsführer des Maschinenbauunternehmens Taktomat mit Sitz in Pöttmes. „Wir sind gerne wieder hier, denn wir haben im letzten Jahr wertvolle Kontakte geknüpft, die unser Unternehmen wirklich weitergebracht haben. Das ist enorm wichtig. Denn nur wenn wir uns gut aufstellen, können wir gelassen in die Zukunft schauen“, sagte Hofstetter im Rahmen einer Pressekonferenz auf der FMB-Süd.

Strahlkraft der FMB-Süd geht über die Grenzen Bayerisch-Schwabens hinaus

Neben zahlreichen bereits auf dem Markt etablierten Unternehmen war auch das Startup Laserhub vor Ort. Laserhub wurde 2017 von Christoph Rössner, Jonas Schweizer und Adrian Raidt gegründet und stammt aus dem süddeutschen Raum. Die Idee war, eine digitale Beschaffungsplattform für Laser- und Biegeteile zu schaffen. So können produzierende Unternehmen ihre freien Kapazitäten effizienter nutzen. „Für uns es wichtig, auf der FMB-Süd zu sein, denn in der Region sind sehr vieler potenzielle Kunden von uns angesiedelt. Dies ist ein sehr interessanter Wirtschaftsraum mit vielen produzierenden Unternehmen, die großes Interessen an schlanken Prozessen haben“, sagte Christoph Rössmer, einer der Geschäftsführer von Laserhub. „Wir kommen zwar aus Stuttgart, doch gerade digitale Geschäftsmodelle sind ja nicht an regionale Grenzen gebunden.“

Industrie 4.0-Lösungen im Fokus der FMB-Süd

Veranstaltet wird die FMB-Süd von Clarion Events Deutschland und seinen Partnern, dem Cluster Mechatronik & Automation und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg. Prof. Dr.-Ing- Manfred Hirt, Vorstandsmitglied Cluster Mechatronik & Automation, erklärte auf der Pressekonferenz am 7. Februar: „Industrie 4.0 ist das Schlagwort, das die gesamte Produktionsregion derzeit bewegt – nicht nur die großen Firmen, sondern gerade auch den Mittelstand. Eine Möglichkeit zum Austausch, wie diese Messe sie bietet, ist wichtig für unsere Region.“ Christoph Berger, Geschäftsführer Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg, schloss sich dem an: „Zahlreiche Produkte und Lösungen, die hier zu sehen sind zeigen, was sich durch den digitalen Wandel alles machen lässt.“ Christian Enßle, Portfolio Manager FMB-Süd, Clarion Events Deutschland, sagte: „Die Digitalisierung der Industrie bewegt alle Maschinenbauer und ‚Produktioner‘. Die Messe bietet die Gelegenheit, darüber mit Experten ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.“

Über den Innovationsdruck, die zunehmende Rolle von Hightech und wie der Mittelstand mit beidem umgehen kann, lesen Sie hier: Christian Enßle von Clarion Events und Heiko Barschat vom Cluster Mechatronik & Automation im Interview.

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