Zukunftstechnologien

BMK investiert in Hightech am Standort Augsburg

Dr. Bärbel Götz, Geschäftsführerin BMK professional electronics. Foto: BMK Group GmbH & Co. KG
BMK hat seinen Hauptsitz im vergangenen Jahr ausgebaut und setzt dabei auf Schlüsseltechnologien. Dies ist für das Augsburger Unternehmen vor allem im Wettbewerb mit anderen Firmen zunehmend wichtig.

„Jedes Jahr erweitern wir unsere technischen Möglichkeiten, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Für 2018 haben wir bereits weitere Investitionen definiert“, bestätigt Dr. Bärbel Götz, Geschäftsführerin BMK professional electronics. So will BMK bei der Klein-, Mittel- und Großserienfertigung flexibler und schneller werden. Die getätigten Investitionen sollen das Unternehmen dabei sowohl technisch als auch logistisch leistungsfähiger machen.

Sicherere Prozesse durch Automatisierung

Die im letzten Jahr neu angeschaffte Inline-Testanlage optimiert bei BMK nun die Testverfahren bei Produktionen mittlerer und hoher Volumina. Die neuen automatischen Inline-Tests ermöglichen es, dass die Fertigungs-Linie lange Zeit autark fahren kann. Das verbessert auch die Prozesssicherheit. Zudem werden so die Fertigungskosten gesenkt.

Technik ermöglicht neue Möglichkeiten für mittelständische Produktion

Zusammen mit einem Prüftechnik-Gerätehersteller hat BMK außerdem ein neues Adapter-Konzept entwickelt. Dadurch werden die Produkt-Wechselzeiten auf fünf Minuten minimiert. BMK ist dadurch bei Kleinserien flexibler, was vor allem für die mittelständische Produktion wichtig ist. BMK hat dazu in neue Geräte sowie ein weiteres Fräszentrum investiert. Dadurch wurden die Möglichkeiten, Inhouse-Testadapter zu fertigen, erweitert. Auch die Kapazitäten für den eigenen Werkzeugbau wie beispielsweise Löt-Masken oder Fertigungs-Vorrichtungen wurden ausgebaut. Die Durchlaufzeiten verringern sich durch das flexible Arbeiten auf mehreren Maschinen.

Neue Investitionen verbessern Wettbewerbsfähigkeit von BMK

Gerade Kunden aus der Automotive-Branche fordern eine weitestgehende Automatisierung in der Fertigung. Deshalb ist die neue Inline-Testanlage für BMK besonders wichtig. Darüber hinaus hat BMK in eine neue Fräslinie investiert. Sie automatisiert die Schnittkanten-Kontrolle sowie die Ablage in Verpackungs-Einheiten. So werden die Taktzeiten verkürzt und die Qualität gesteigert.

Digitaler Wandel verändert Anforderungen

Die fortschreitende Digitalisierung der Industrie hat immer kleinere Baugruppen zur Folge. Diese werden individuell programmiert und mit unterschiedlicher Hardware konfiguriert. Um selbst kleinste Bauteile exakt zu löten, wird in der Elektronik-Produktion die Miniwellen-Technologie zunehmend wichtig. BMK hat deshalb bereits 2017 sein Miniwellen-Center erweitert. Insgesamt zwölf Selektiv-Löt-Anlagen setzen flexibel „Low volume – high mix“ um.

BMK hat zuletzt verstärkt in die Miniwellen-Technologie investiert. Foto: BMK Group GmbH & Co. KG BMK hat zuletzt verstärkt in die Miniwellen-Technologie investiert. Foto: BMK Group GmbH & Co. KG

 

Über BMK

Die BMK Group mit Sitz in Augsburg wurde 1994 gegründet. Sie hat sich auf die Entwicklung, Fertigung und das End-of-Life Management von Elektronik-Baugruppen und Komplettgeräten spezialisiert. Auf einer Produktions-Fläche von über 30.000 Quadratmeter werden über 5.000 verschiedene Elektronik-Produkte gefertigt.

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