Baupartner in Bayerisch-Schwaben

TONI Immobilien: recycelte Fläche, nachhaltiges Quartier

Das Areal des TONI Parks erstreckt sich zwischen Hochfeld und Univiertel in Augsburg. Foto: TONI Immobilien Dr. Krafft KG
Am Nordrand des Augsburger Universitätsviertels entwickelt sich der TONI Park zum Magneten für Hightech-Firmen und dynamische Dienstleister. Dipl.-Kfm. Andreas Lesser, Komplementär bei der TONI IMMOBILIEN Dr. Krafft KG, erläutert im Interview, wie sich mit Revitalisierung und Flächenrecycling eine nachhaltige Ansiedlung realisieren lässt.

Ihr Unternehmen ist in großem Umfang in Augsburg präsent, baut als eigenes Areal den „TONI Park“ auf. Was motiviert Sie?

Dipl.-Kfm. Andreas Lesser: Der Wirtschaftsraum Augsburg boomt, der Bedarf an Gewerbeimmobilien wächst unaufhaltsam.

Worauf legen Sie bei Ihren Objekten Wert?

Lesser: Unsere Aufgabe ist es, unseren Mietern Immobilien nach ihren Wünschen und Bedürfnissen anzubieten und diese in hoher Qualität zu errichten und zu erhalten. Schließlich geht es hier nicht nur um Arbeitsraum, sondern um die Basis für Wettbewerbsfähigkeit. Zum Beispiel durch die räumliche Nähe von Arbeitsplatz und Wohnort. Der TONI Park steht exemplarisch für das Prinzip einer modernen und sozialen Urbanität mit hohem Wohlfühlfaktor für den Arbeitnehmer.

Was macht die Vorzüge des TONI Parks aus?

Lesser: Das Areal zwischen Hochfeld und Universitätsviertel in Augsburg bietet Gewerbe- und Büroflächen in zentraler Lage an der B 300 mit sehr guter Anbindung an die B17 sowie per Tram an die Innenstadt. Damit bedienen wir umfassend das anhaltend hohe Bedürfnis nach Mobilität bei unseren Kunden wie bei deren Mitarbeitern und Geschäftspartnern.

Sie erweitern derzeit das bestehende Areal. Um was geht es dabei?

Lesser: In den vergangenen Jahren haben wir schon einiges im TONI Park an Bestand aufgebaut. Dort sind Unternehmen wie BÖWE, Weltbild, MedAktiv, Erhardt & Leimer als Mieter angesiedelt. Das ist eine attraktive Ausgangssituation aus eingesessenen und renommierten Unternehmen – mit Zugkraft für weitere Ansiedlungen. Im nächsten Schritt entwickeln wir jetzt ca. 30.000 Quadratmeter unbebaute Fläche für unsere zukünftigen Mieter. Insgesamt planen wir hier sieben Gebäude für Büro und Gewerbe sowie ein Parkhaus.

Ein Kernstück ist offenbar der ehemalige Messerschmitt-Flughafen …

Lesser: Genau. Dort sind wir gerade dabei die Flächen zu sanieren. Mit den Neubauten soll die bisherige Brache wieder nutzbar gemacht werden, ohne, wie sonst häufig der Fall, landwirtschaftliche Flächen am Stadtrand zu versiegeln. Die Aufgabe ist nicht ganz trivial: Durch die Bombardierungen haben wir in weiten Teilen des Bodens Schmauchspuren, Splitter vorgefunden. Der mit Altlasten behaftete Boden muss an anderer Stelle gereinigt und deponiert werden.

Das hört sich nach großem Aufwand an?

Lesser: Wir rechnen hier mit einem Betrag von rund drei Millionen Euro für Kampfmittelräumung und umwelttechnische Sanierung. Dies fußt auf einem umfassendes Flächenrecycling als Grundlage einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Das ist echte Revitalisierung einer Brachfläche im Sinne der nachhaltigen Stadtentwicklung, wie sie die planerische Verantwortung des Eigentümers mit sich bringt. Unsere Aufgabe ist es, hier ökologische Nachhaltigkeit im Sinne eines geringen zusätzlichen Flächenverbrauchs und der Nutzung bestehender Flächenkapazität mit der Ökonomie attraktiver innenstadtnaher Flächen zu verbinden.

Das erste neue Objekt dort bringt einen weiteren prominenten Namen in den TONI Park. Wie konnten Sie Infineon für die Entscheidung überzeugen, sich dort niederzulassen?

Lesser: Der Süden Augsburgs ist der Technologie-Brennpunkt des Wirtschaftsraums. Entsprechend begehrt sind Immobilien dort – gerade bei Hightech-Unternehmen wie Infineon. Für solche Firmen ist das eine strategische Entscheidung. Der neue Atrium-Bau, der noch in diesem Jahr gestartet werden soll, wird darum auch insgesamt fünf Etagen zuzüglich Tiefgarage umfassen. Geplant ist eine Geschossfläche von rund 12.100 Quadratmetern. Die Büroflächen variieren bei flexibler Aufteilung zwischen 400 und 4.000 Quadratmetern. Neben den Büros werden eine Kindertagesstätte, ein Fitnessstudio sowie ein Bäcker mit Mittagsangeboten in den Neubau integriert. 

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Ihr Unternehmen ist in großem Umfang in Augsburg präsent, baut als eigenes Areal den „TONI Park“ auf. Was motiviert Sie?

Dipl.-Kfm. Andreas Lesser: Der Wirtschaftsraum Augsburg boomt, der Bedarf an Gewerbeimmobilien wächst unaufhaltsam.

Worauf legen Sie bei Ihren Objekten Wert?

Lesser: Unsere Aufgabe ist es, unseren Mietern Immobilien nach ihren Wünschen und Bedürfnissen anzubieten und diese in hoher Qualität zu errichten und zu erhalten. Schließlich geht es hier nicht nur um Arbeitsraum, sondern um die Basis für Wettbewerbsfähigkeit. Zum Beispiel durch die räumliche Nähe von Arbeitsplatz und Wohnort. Der TONI Park steht exemplarisch für das Prinzip einer modernen und sozialen Urbanität mit hohem Wohlfühlfaktor für den Arbeitnehmer.

Was macht die Vorzüge des TONI Parks aus?

Lesser: Das Areal zwischen Hochfeld und Universitätsviertel in Augsburg bietet Gewerbe- und Büroflächen in zentraler Lage an der B 300 mit sehr guter Anbindung an die B17 sowie per Tram an die Innenstadt. Damit bedienen wir umfassend das anhaltend hohe Bedürfnis nach Mobilität bei unseren Kunden wie bei deren Mitarbeitern und Geschäftspartnern.

Sie erweitern derzeit das bestehende Areal. Um was geht es dabei?

Lesser: In den vergangenen Jahren haben wir schon einiges im TONI Park an Bestand aufgebaut. Dort sind Unternehmen wie BÖWE, Weltbild, MedAktiv, Erhardt & Leimer als Mieter angesiedelt. Das ist eine attraktive Ausgangssituation aus eingesessenen und renommierten Unternehmen – mit Zugkraft für weitere Ansiedlungen. Im nächsten Schritt entwickeln wir jetzt ca. 30.000 Quadratmeter unbebaute Fläche für unsere zukünftigen Mieter. Insgesamt planen wir hier sieben Gebäude für Büro und Gewerbe sowie ein Parkhaus.

Ein Kernstück ist offenbar der ehemalige Messerschmitt-Flughafen …

Lesser: Genau. Dort sind wir gerade dabei die Flächen zu sanieren. Mit den Neubauten soll die bisherige Brache wieder nutzbar gemacht werden, ohne, wie sonst häufig der Fall, landwirtschaftliche Flächen am Stadtrand zu versiegeln. Die Aufgabe ist nicht ganz trivial: Durch die Bombardierungen haben wir in weiten Teilen des Bodens Schmauchspuren, Splitter vorgefunden. Der mit Altlasten behaftete Boden muss an anderer Stelle gereinigt und deponiert werden.

Das hört sich nach großem Aufwand an?

Lesser: Wir rechnen hier mit einem Betrag von rund drei Millionen Euro für Kampfmittelräumung und umwelttechnische Sanierung. Dies fußt auf einem umfassendes Flächenrecycling als Grundlage einer nachhaltigen Quartiersentwicklung. Das ist echte Revitalisierung einer Brachfläche im Sinne der nachhaltigen Stadtentwicklung, wie sie die planerische Verantwortung des Eigentümers mit sich bringt. Unsere Aufgabe ist es, hier ökologische Nachhaltigkeit im Sinne eines geringen zusätzlichen Flächenverbrauchs und der Nutzung bestehender Flächenkapazität mit der Ökonomie attraktiver innenstadtnaher Flächen zu verbinden.

Das erste neue Objekt dort bringt einen weiteren prominenten Namen in den TONI Park. Wie konnten Sie Infineon für die Entscheidung überzeugen, sich dort niederzulassen?

Lesser: Der Süden Augsburgs ist der Technologie-Brennpunkt des Wirtschaftsraums. Entsprechend begehrt sind Immobilien dort – gerade bei Hightech-Unternehmen wie Infineon. Für solche Firmen ist das eine strategische Entscheidung. Der neue Atrium-Bau, der noch in diesem Jahr gestartet werden soll, wird darum auch insgesamt fünf Etagen zuzüglich Tiefgarage umfassen. Geplant ist eine Geschossfläche von rund 12.100 Quadratmetern. Die Büroflächen variieren bei flexibler Aufteilung zwischen 400 und 4.000 Quadratmetern. Neben den Büros werden eine Kindertagesstätte, ein Fitnessstudio sowie ein Bäcker mit Mittagsangeboten in den Neubau integriert. 

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