Gewerbe-Ansiedlung an der B17

RENK baut bei Oberottmarshausen

Luftaufnahme des RENK Standorts in Augsburg. Foto: RENK AG
Der Augsburger Getriebe-Hersteller RENK plant auf dem Lechfeld zu bauen. Hier sollen verschiedene Bereiche an einem gemeinsamen Standort zusammengeführt werden. Mitte 2019 soll der Betrieb an der B17 nahe Oberottmarshausen anlaufen.

Für RENK lief es im letzten Jahr sehr gut. Das Unternehmen blickt auf gute Ergebnisse zurück. Nun investiert der Getriebe-Hersteller in ein neues Waren- und Prüfzentrum. Dieses soll auf einer rund 70 Hektar großen Fläche entstehen und später um eine weitere Produktions-Stätte ergänzt werden. Diesen Schritt begründet RENK mit den fehlenden Wachstums-Kapazitäten am Stammwerk in Augsburg.

Keine neuen Arbeitsplätze

Auf dem Areal zwischen der Eichleitner- und Gögginger Straße in Augsburg ist kein Platz für Erweiterungen. Bisher half sich RENK damit, Teile seiner Logistik aus dem Stammlager an verschiedene andere Standorte in Augsburg auszulagern. Damit soll nun Schluss sein: Auf dem Lechfeld werden diese Bereich an einem gemeinsamen Standort wieder zusammengefasst. Da es sich hierbei um bereits bestehende Abteilungen handelt, wird RENK dadurch keine neuen Arbeitsplätze schaffen. Für das Augsburger Stammwerk soll der Neubau ebenfalls keine personellen Konsequenzen haben.

RENK will Abläufe im Warenumschlag optimieren

Die ersten Planungen sehen eine Werkshalle mit rund 15.000 Quadratmetern Fläche vor. Ein genauer Baustart steht noch nicht fest. Im Moment geht RENK von einem Beginn im kommenden Jahr aus. Auch die genaue Nutzung sei noch nicht beschlossen. Dies hänge von der Entwicklung der Geschäftsfelder ab. Sicher sei nur, dass die Niederlassung nicht allein zum Warenumschlag genutzt werden wird. So entsteht kein reiner Logistikstandort. Der Fokus liegt auf die Qualitäts-Überwachung. Mitarbeiter aus dem Prüfungswesen sowie die Tätigkeiten im Bereich Reinigungs- und Montagevorbereitung werden wohl den Kern der Belegschaft vor Ort bilden. Ziel seien optimierte Abläufe im Warenumschlag.

Kosten im zweistelligen Millionen-Bereich

Läuft alles nach Plan, soll Mitte 2019 der Betrieb an der B17 starten. Wie viel die Halle kosten wird, gibt RENK im Moment noch nicht an. Dafür stecke man noch zu früh in der Planungsphase. Die Summe werde sich aber im zweistelligen Millionen-Bereich befinden. Vorrangig ist das Unternehmen froh, ein Grundstück in passender Größe mit guter Verkehrsanbindung gefunden zu haben.

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