Blick hinter den Bauzaun Teil 8: Martin Riebel

Innovative Bauten – Zwischen Funktionalität und Einzigartigkeit

Ende 2012 hat Deuter die neue Firmenzentrale bezogen. Auch heute, rund sieben Jahre später, sticht das Gebäude optisch aus der Nachbarschaft hervor. Wir haben Geschäftsführer Martin Riebel gefragt, worauf es ihm bei dem innovativen Bau ankam.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was zeichnet Ihren Firmensitz architektonisch aus und gab es Vorbilder in der Region?

Martin Riebel: Als wir vor etwa zehn Jahren in die Planung eingestiegen sind, standen mehrere Überlegungen im Raum. Sollte es ein funktionelles oder auch modernes, etwas außergewöhnliches Gebäude sein, in dem sich die Mitarbeiter bei Deuter wohlfühlen? Deshalb wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben und es kamen zwei Entwürfe in die engere Auswahl. Einmal ein übliches Industriegebäude und unser jetziger, etwas außergewöhnlich gestalteter Neubau. Die Mitarbeiter selbst durften in einer geheimen Abstimmung entscheiden, in welchem Haus beziehungsweise Gebäude sie arbeitstechnisch zuhause sein wollten. Und das Ergebnis kennen sie ja bereits.

Stichwort Corporate Identity: Was verbindet Deuter mit seinem Firmensitz?

Wir wurden 1898 in Augsburg gegründet und sind sozusagen hier in der Region zuhause. Wir produzieren Rucksäcke und Schlafsäcke und sind alle sehr bergbegeistert. Daher ist der Standort mit der Nähe zu den Bergen geradezu ideal für Bergtouren, Skitouren, Hochtouren, Wanderungen und Bikeausfahrten. Die Nähe zum Allgäu und auch in die Garmischer Region ist für uns alle eine große Bereicherung.

Wir können in unserer Freizeit oder auch bei Teambildungsmaßnahmen unsere Produkte testen und ausprobieren. Das Gebäude verinnerlicht auch sinnbildlich die Werte der Firma. Unser Hauptquartier charakterisiert in seiner Bauweise die Werte der Firma Deuter: offen, kommunikativ und kontrovers.

Was ist das besondere an dem Gebäude?

Wir erfüllen hohe Umweltanforderungen. Das Gebäude des Architektenbüros RSE-Planungsgesellschaft von Stefan Stiegel aus Kassel erkennt man von weitem am runden „Verwaltungsturm“ in hölzerner Nestkonstruktion. Das ist so auffällig, dass wir auch heute noch immer wieder Nachfragen nach Besichtigungen haben von Verbänden, Marketingclubs, VHS Gruppen, Vereinen oder anderen Firmen. Allerdings ist es nicht Ziel gewesen, ein möglichst auffälliges Gebäude zu bauen. Wir wollten eine funktionierende Firmenzentrale schaffen, die allen Notwendigkeiten und Ansprüchen eines modernen Arbeitsplatzes gerecht wird.

Lager- und Büroflächen wurden so geplant, dass die Bereiche ausgebaut werden können. Wie könnte dieser Ausbau aussehen?

Wir haben damals langfristig geplant und die Möglichkeit für weiteres Wachstum mit einkalkuliert. Aktuell reichen uns die bestehenden Büro und Lagerflächen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass wir in einigen Jahren nochmals anbauen müssen. Darauf sind wir vorbereitet.

Wenn Sie das Gebäude heute noch einmal planen würden, was würden Sie anders machen?

Ja, da gibt es bestimmt das Ein oder Andere das man ändern könnte, aber bei einem privaten Hausbau ist das ja ähnlich. Insgesamt fühlen wir uns aber auch über 6 Jahren nach dem Einzug pudelwohl in unserem Deuter-Nest.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was zeichnet Ihren Firmensitz architektonisch aus und gab es Vorbilder in der Region?

Martin Riebel: Als wir vor etwa zehn Jahren in die Planung eingestiegen sind, standen mehrere Überlegungen im Raum. Sollte es ein funktionelles oder auch modernes, etwas außergewöhnliches Gebäude sein, in dem sich die Mitarbeiter bei Deuter wohlfühlen? Deshalb wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben und es kamen zwei Entwürfe in die engere Auswahl. Einmal ein übliches Industriegebäude und unser jetziger, etwas außergewöhnlich gestalteter Neubau. Die Mitarbeiter selbst durften in einer geheimen Abstimmung entscheiden, in welchem Haus beziehungsweise Gebäude sie arbeitstechnisch zuhause sein wollten. Und das Ergebnis kennen sie ja bereits.

Stichwort Corporate Identity: Was verbindet Deuter mit seinem Firmensitz?

Wir wurden 1898 in Augsburg gegründet und sind sozusagen hier in der Region zuhause. Wir produzieren Rucksäcke und Schlafsäcke und sind alle sehr bergbegeistert. Daher ist der Standort mit der Nähe zu den Bergen geradezu ideal für Bergtouren, Skitouren, Hochtouren, Wanderungen und Bikeausfahrten. Die Nähe zum Allgäu und auch in die Garmischer Region ist für uns alle eine große Bereicherung.

Wir können in unserer Freizeit oder auch bei Teambildungsmaßnahmen unsere Produkte testen und ausprobieren. Das Gebäude verinnerlicht auch sinnbildlich die Werte der Firma. Unser Hauptquartier charakterisiert in seiner Bauweise die Werte der Firma Deuter: offen, kommunikativ und kontrovers.

Was ist das besondere an dem Gebäude?

Wir erfüllen hohe Umweltanforderungen. Das Gebäude des Architektenbüros RSE-Planungsgesellschaft von Stefan Stiegel aus Kassel erkennt man von weitem am runden „Verwaltungsturm“ in hölzerner Nestkonstruktion. Das ist so auffällig, dass wir auch heute noch immer wieder Nachfragen nach Besichtigungen haben von Verbänden, Marketingclubs, VHS Gruppen, Vereinen oder anderen Firmen. Allerdings ist es nicht Ziel gewesen, ein möglichst auffälliges Gebäude zu bauen. Wir wollten eine funktionierende Firmenzentrale schaffen, die allen Notwendigkeiten und Ansprüchen eines modernen Arbeitsplatzes gerecht wird.

Lager- und Büroflächen wurden so geplant, dass die Bereiche ausgebaut werden können. Wie könnte dieser Ausbau aussehen?

Wir haben damals langfristig geplant und die Möglichkeit für weiteres Wachstum mit einkalkuliert. Aktuell reichen uns die bestehenden Büro und Lagerflächen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass wir in einigen Jahren nochmals anbauen müssen. Darauf sind wir vorbereitet.

Wenn Sie das Gebäude heute noch einmal planen würden, was würden Sie anders machen?

Ja, da gibt es bestimmt das Ein oder Andere das man ändern könnte, aber bei einem privaten Hausbau ist das ja ähnlich. Insgesamt fühlen wir uns aber auch über 6 Jahren nach dem Einzug pudelwohl in unserem Deuter-Nest.

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