Eröffnung

DR. GRANDEL stellt Gläserne Manufaktur in Augsburg fertig

Familie Grandel. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Zwei Jahre Bauzeit und 11 Millionen Euro später steht der Erweiterungsbau an der Friedberger Straße. Wir waren für Sie bei einem ersten offiziellen Rundgang.

Die Gläserne Manufaktur ist fertig. „Diesem Tag fiebere ich seit Wochen entgegen“, verkündete Michael Grandel, Geschäftsführer in zweiter Generation, am 25. Oktober. Sowohl Budget wie Zeitplan seien größtenteils eingehalten worden, das Ergebnis entspreche allen Erwartungen. Überall zu gegen ist dabei das Thema „Haut“.

Die neuen Räumlichkeiten

Seien es die schallschluckenden Elemente oder die Kontur der Wände – schon im Atrium wird immer wieder auf die Beschaffenheit der Haut hingewiesen. „Als würde man einen Kosmetik-Tiegel betreten“, heißt es von einer Besucherin. Viel weiß und gold ist zu sehen. Erweitert wurde das Ausbildungszentrum, es gibt ein neues Mikrobiologie-Labor und neue Büroräume für 20 Mitarbeiter. Über eine Treppe geht es zwei Stockwerke nach oben ins Kino. Die weiße Leinwand wird nach dem Imagefilm durchsichtig und gibt den Blick frei auf das Herzstück des Gebäudes: die Gläserne Manufaktur.

DR. GRANDEL entscheidet sich für bestehenden Standort

Vor drei Jahren wuchs der Wunsch sich zu erweitern bei DR. GRANDEL. Statt den Altbestand zu erneuern, wurde dieser abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. „Nur so konnten wir all unsere Wünsche umsetzen“, erklärt der Geschäftsführer. Im Herbst 2016 wurde schließlich der Grundstein versenkt. Die transparente Kartusche fungiert als Zeitkapsel und enthält für DR. GRANDEL, Augsburg und die heutige Zeit typische Gegenstände: Produkte der Hausmarken, eine Zirbelnuss, ein USB-Stick mit den Bauplänen, eine aktuelle Tageszeitung und die Schutzpatronin des Projekts, die angeblich erstmals in Augsburg verehrte Göttin „Cisa“. Selbige ist auch im Atrium des Neubaus zu sehen. Die Statue einer britischen Künstlerin wurde von der Geschäftsführung so getauft und soll dem Unternehmen Glück bringen.

Rundgang durch Dr. Grandels Gläserne Manufaktur

11 Millionen Euro Baukosten

Die Gesamtkosten für den Neubau inklusive neuer Maschinen belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro. Die Maschinen sind speziell auf die Produktion vor Ort angepasst. Hinter Glas werden recht kleine Losgrößen gefertigt um flexibel zu bleiben, wie Martin Schmitz, Prokurist und Mitglied der DR. GRANDEL-Unternehmensleitung erklärt. So werden untertags mehrere Produkte hintereinander auf einer Maschine abgefüllt. Dazwischen muss diese gereinigt werden.

Digitalisierung hoch im Kurs

Eine große Rolle spielt für das Unternehmen dabei auch die Digitalisierung. 43.000 Meter Netzkabel wurden verlegt, wie Schmitz erklärt. Schon früh habe das Unternehmen begonnen, auf digitale Prozesse und Unterstützung zu setzen. Dadurch lassen sich auch neue Geschäftsfelder erschließen. Im Bereich E-Commerce bildet das Unternehmen dieses Jahr sogar bereits einen ersten Kaufmann aus. Gerade im Marketing ermöglicht die Digitalisierung zudem weitere und passgenauere Anwendungs-Optionen, die das Unternehmen nutzen möchte, wie Grandel ankündigte.

Generationen-Wechsel wird vorbereitet

Alles in allem rüstet sich DR. GRANDEL mit diesen Schritten für die Zukunft. Die soll in Familienhand bleiben. Mit Tochter Ariana steht die dritte Generation bereit, das Familien-Unternehmen fortzuführen. Aktuell werde, so Michael Grandel, bereits der Wechsel hierfür vorbereitet. Wann genau dies sein wird, ließ er noch offen.  

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