Volker Ott

Wie schützen Industrie-Unternehmen ihre Roboter richtig?

Roboter sind in der Industrie schon lange nicht mehr wegzudenken. Doch um die Maschinen vor Schäden zu schützen sind sichere Gestelle gefragt. Volker Ott, Abteilungsleiter für den Bereich X-frame bei der häwa GmbH, erklärt in seinem Expertenbeitrag worauf Unternehmer achten müssen.

In den letzten 80 Jahren haben sich Roboter dank des enormen technologischen Fortschritts von einer futuristischen Utopie in einen festen Bestandteil der modernen Welt verwandelt. Der momentan größte Anwendungsbereich ist die Industrierobotik. Der erste moderne programmierbare „Roboter“ wurde vom US-amerikanischen Erfinder George Devol 1954 zum Patent angemeldet. Bereits ein Jahr später wurde diese Erfindung für besonders gefährliche Schweißarbeiten in einer Fertigungsstraße von General Motors eingesetzt und ebnete so den Weg für die vollautomatisierten Fertigungsstraßen, wie man sie heute aus vielen Industriebereichen kennt.

Integration von Robotik ist Schlüsselfrage

Bis heute hat sich die Robotik neben und mit der Informatik (mitsamt KI) zu einer der Leitdisziplinen des 21. Jahrhunderts entwickelt. Industrieroboter sind längst nicht mehr aus der Produktion wegzudenken. Die Integration verschiedener Ansätze aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik ist dabei eine Schlüsselfrage insbesondere für die Unternehmen der deutschen Maschinenbaubranche – sie bringt mit hoch entwickelten Robotersystemen die Automation weiter voran. Blickt man auf die Zahl der weltweit installierten Industrieroboter, so hat sich diese in den Jahren von 2010 bis 2019 mehr als verdreifacht. Zuletzt wurde eine Stückzahl von 381.000 Einheiten auf das Jahr gerechnet erreicht. Die digitale Transformation traditioneller Industriebereiche hält dabei weiter an.

Die Anforderungen steigen

Von großer Bedeutung für alle relevanten Anwendungen sind dabei die Maschinengestelle, in denen Roboteranwendungen gesichert und störungsfrei arbeiten. Denn die meist sensiblen Industrie-Roboter sind hohen Drehmomenten ausgesetzt und benötigen daher Schutz durch besonders stabile Roboterzellen. Derartige Maschinengestelle werden heute in nahezu allen Technologiebereichen eingesetzt. Im Zeitalter von Industrie 4.0 spielen zudem die zunehmende Verkabelung der Zellen sowie höchste Anforderungen an den Funktionsrahmen eine zentrale Rolle. Hersteller von modernen Maschinengestellen haben diese Gedanken aufgenommen und ein neues Konzept entwickelt, in dem nicht nur die tragende Funktion für einen stabilen Maschinenrahmen erfüllt wird, sondern vor allem auch die anspruchsvolle Verkabelung im Vordergrund steht. Kombiniert mit dem Ziel, die Montagezeiten um bis zu ein Drittel zu reduzieren, entstehen so wahre Hochleistungsgestelle.  

Sind X-frame Gestelle die Zukunft?

Die Entscheidung für ein Maschinengestell ist von mehreren Faktoren abhängig. Einfache Gestelle sind günstig in der Anschaffung, funktional und in der Stabilität allerdings nicht mit Produkten der Spitzenklasse vergleichbar. Ähnlich verhält es sich mit Gestellen aus Aluminium-Profilen. Eine deutlich höhere Qualität erreichen Aufbauten mit Funktionsstreben – genau das kennzeichnet die X-frame Gestelle. Bei einem guten Preis-/Leistungsverhältnis werden hier optimale Leistungen erzielt. Kabelführende Streben, der Schaltschrank als Bestandteil des Maschinenrahmens sowie individuelle Sonder-Maschinengestelle auf Basis eines standardisierten modularen Baukastens, der aus vorkonstruierten Streben besteht, können heute als ‚state of the art‘ bezeichnet werden.

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Integration von Robotik ist Schlüsselfrage

Bis heute hat sich die Robotik neben und mit der Informatik (mitsamt KI) zu einer der Leitdisziplinen des 21. Jahrhunderts entwickelt. Industrieroboter sind längst nicht mehr aus der Produktion wegzudenken. Die Integration verschiedener Ansätze aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik ist dabei eine Schlüsselfrage insbesondere für die Unternehmen der deutschen Maschinenbaubranche – sie bringt mit hoch entwickelten Robotersystemen die Automation weiter voran. Blickt man auf die Zahl der weltweit installierten Industrieroboter, so hat sich diese in den Jahren von 2010 bis 2019 mehr als verdreifacht. Zuletzt wurde eine Stückzahl von 381.000 Einheiten auf das Jahr gerechnet erreicht. Die digitale Transformation traditioneller Industriebereiche hält dabei weiter an.

Die Anforderungen steigen

Von großer Bedeutung für alle relevanten Anwendungen sind dabei die Maschinengestelle, in denen Roboteranwendungen gesichert und störungsfrei arbeiten. Denn die meist sensiblen Industrie-Roboter sind hohen Drehmomenten ausgesetzt und benötigen daher Schutz durch besonders stabile Roboterzellen. Derartige Maschinengestelle werden heute in nahezu allen Technologiebereichen eingesetzt. Im Zeitalter von Industrie 4.0 spielen zudem die zunehmende Verkabelung der Zellen sowie höchste Anforderungen an den Funktionsrahmen eine zentrale Rolle. Hersteller von modernen Maschinengestellen haben diese Gedanken aufgenommen und ein neues Konzept entwickelt, in dem nicht nur die tragende Funktion für einen stabilen Maschinenrahmen erfüllt wird, sondern vor allem auch die anspruchsvolle Verkabelung im Vordergrund steht. Kombiniert mit dem Ziel, die Montagezeiten um bis zu ein Drittel zu reduzieren, entstehen so wahre Hochleistungsgestelle.  

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