Frank Haberstroh

Wie Google ist mein Unternehmen?

Wie Führungskräfte und Unternehmer aus dem Mittelstand sich digital fit machen können, verrät 5-Sterne-Redner Frank Haberstroh. Mit fünf Tipps will er zeigen, wie die Digitalisierung als Geschenk gesehen werden kann.

Jetzt oder nie...digital fit machen, lieber Mittelstand! Bescheidenheit ist eine Zier...aber das punktet nicht mehr! Tue Gutes und rede darüber! Auf allen Kanälen. Digital ist ein Geschenk, aber oftmals auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen und kleine Betriebe.

Unternehmer und Führungskräfte aus dem Mittelstand, egal ob Industrieunternehmen oder Handwerksbetrieb: nehmt euch Zeit für eine Inventur der Kommunikations-Kanäle und nutzt das Potential vor allem der jungen Mitarbeiter.

Diese fünf Impulse sollen helfen, für mehr Chancen im Kampf um die Talente von Morgen.

1. Wann wurde die eigene Firmen-Homepage das letzte Mal fit gemacht?

Immerhin ist eine Unternehmens-Homepage die Visitenkarte im Internet. Ganz wichtig: wie schaut die Firmen-Homepage auf einem mobilen Endgerät aus? Denn die meisten Kunden benutzen ein Smartphone zum Surfen im Internet. Sind die Fotos aktuell?

2. Findet man Ihre Firma bei youtube?

Bewegbild ist Trend! Ein kurzes und knackiges Video über die eigene Firma oder den Betrieb ist Pflicht! Pflicht in der Kundenerwartung. Und auch bei zukünftigen Mitarbeitern/innen. Und Videotalente gibt es nahezu in jeder Mitarbeiterschaft.

3. Warum hat Ihre Firma noch keine Instagram-Seite?

Das wichtigste social media - Angebot der Gegenwart. Auch Ihre Azubis von Morgen sind dort aktiv. Visuelle Darstellung macht Marke erlebbar, Neue, vor allem jüngere Zielgruppen und Nichtkunden ansprechen. 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen (50 Prozent davon täglich) sind in Deutschland bei Instagram. Geben Sie die Pflege der Instagram-Seite gerne in die Hände eines(r) Auszubildenden.

4. Nehmt euch Zeit liebe Firmen-Chefs: sucht bei Google mal Eurem Firmen-Namen.

Wenn Sie mehr Einträge über ihren Mitbewerber finden, dann fragen Sie sich ernsthaft: Was kann ich zukünftig besser machen? Richtig: Tue Gutes und rede (schreibe) darüber.

Klar, die wenigsten Mittelstands- und Handwerksunternehmen haben eine(n) Pressesprecher/in. Dann gilt: Kommunikation ist Chefsache! Nicht nur in der Krise. Also Ideen sammeln für kurze Pressetexte, die natürlich auch wunderbar auf die Unternehmens-Homepage gehören. Nutzen Sie die Schwarmintelligenz in der Mitarbeiterschaft. Themen können sein: Besondere Aufträge, Innovationen, Investitionen... Und wer selbst nicht so gerne schreibt, es gibt talentierte freie Journalisten oder PR-Ghostwriter auch in Ihrer Gegend.

5. Seid modern. Seid aktiv. Denkt digital.

Fragen Sie sich: Haben wir den schnellst-möglichen Internetanschluss? Ist unser Unternehmen „grün“: nutzen wir regenerative Energie, fördern wir E-Mobilität?

Die Fachkräfte von Morgen bekommen? Bei allem was immer schon gut war in der (dualen) Ausbildung. Oftmals gar nicht mehr so einfach. Darf’s etwas mehr sein? Mein Tipp: von Google lernen: Obst und Getränke gratis, Abo für ein Fitness-Studio, Zuschuss zur Miete für Azubis, die man in seine Stadt locken möchte. Moderne Einrichtung. e-bike, ÖPNV-Ticket oder ähnliches.

Über Frank Haberstroh

5 Sterne-Trainer Frank Haberstroh arbeitet seit fast 30 Jahren beim Radio. Der Journalist hat rund 5.000 Interviews geführt. Seit 1997 ist Haberstroh Chefredakteur eines Lokalradios im Münsterland (NRW). Seit neun Jahren ist der Kommunikationsprofi bei der Redner-Agentur 5 Sterne gelistet.

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Frank Haberstroh

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Jetzt oder nie...digital fit machen, lieber Mittelstand! Bescheidenheit ist eine Zier...aber das punktet nicht mehr! Tue Gutes und rede darüber! Auf allen Kanälen. Digital ist ein Geschenk, aber oftmals auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen und kleine Betriebe.

Unternehmer und Führungskräfte aus dem Mittelstand, egal ob Industrieunternehmen oder Handwerksbetrieb: nehmt euch Zeit für eine Inventur der Kommunikations-Kanäle und nutzt das Potential vor allem der jungen Mitarbeiter.

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Immerhin ist eine Unternehmens-Homepage die Visitenkarte im Internet. Ganz wichtig: wie schaut die Firmen-Homepage auf einem mobilen Endgerät aus? Denn die meisten Kunden benutzen ein Smartphone zum Surfen im Internet. Sind die Fotos aktuell?

2. Findet man Ihre Firma bei youtube?

Bewegbild ist Trend! Ein kurzes und knackiges Video über die eigene Firma oder den Betrieb ist Pflicht! Pflicht in der Kundenerwartung. Und auch bei zukünftigen Mitarbeitern/innen. Und Videotalente gibt es nahezu in jeder Mitarbeiterschaft.

3. Warum hat Ihre Firma noch keine Instagram-Seite?

Das wichtigste social media - Angebot der Gegenwart. Auch Ihre Azubis von Morgen sind dort aktiv. Visuelle Darstellung macht Marke erlebbar, Neue, vor allem jüngere Zielgruppen und Nichtkunden ansprechen. 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen (50 Prozent davon täglich) sind in Deutschland bei Instagram. Geben Sie die Pflege der Instagram-Seite gerne in die Hände eines(r) Auszubildenden.

4. Nehmt euch Zeit liebe Firmen-Chefs: sucht bei Google mal Eurem Firmen-Namen.

Wenn Sie mehr Einträge über ihren Mitbewerber finden, dann fragen Sie sich ernsthaft: Was kann ich zukünftig besser machen? Richtig: Tue Gutes und rede (schreibe) darüber.

Klar, die wenigsten Mittelstands- und Handwerksunternehmen haben eine(n) Pressesprecher/in. Dann gilt: Kommunikation ist Chefsache! Nicht nur in der Krise. Also Ideen sammeln für kurze Pressetexte, die natürlich auch wunderbar auf die Unternehmens-Homepage gehören. Nutzen Sie die Schwarmintelligenz in der Mitarbeiterschaft. Themen können sein: Besondere Aufträge, Innovationen, Investitionen... Und wer selbst nicht so gerne schreibt, es gibt talentierte freie Journalisten oder PR-Ghostwriter auch in Ihrer Gegend.

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Über Frank Haberstroh

5 Sterne-Trainer Frank Haberstroh arbeitet seit fast 30 Jahren beim Radio. Der Journalist hat rund 5.000 Interviews geführt. Seit 1997 ist Haberstroh Chefredakteur eines Lokalradios im Münsterland (NRW). Seit neun Jahren ist der Kommunikationsprofi bei der Redner-Agentur 5 Sterne gelistet.

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